Hilde Mirjam Rosenthal wollte nach ihrer Schulzeit Germanistik und studieren. Jedoch als Jüdin war ihr das Nach Abschluss der Textil- und Modeschule in wanderte Mira Lobe 1936 nach Palästina aus; Mutter Großmutter und Schwester sollten nachkommen. Im Sommer 1940 heiratete sie den Schauspieler und Regisseur Lobe. 1943 mit Tochter Claudia schwanger begann sie schreiben.
In dem 1948 in Tel Aviv erschienen Buch "Insu-Pu" werden elf Kinder dem Weg nach Terranien in dem Frieden Krieg herrscht zwar von einem versenkten Schiff ein Rettungsboot gebracht von dort aber auf einsame Insel verschlagen. Sie schaffen es einen funktionierenden Kinderstaat aufzubauen.
Drei Jahre später kam Lobe mit Familie nach Wien da ihr Mann ein am (kommunistischen) Theater in der Scala erhalten 1957 nachdem das Theater in der Scala worden war und ihrem Ehemann ein Vertrag Deutschen Theater in der DDR angeboten worden folgte sie ihm nach Ostberlin. Das Heimweh Wien wurde jedoch größer und nicht einmal Jahr später erfolgte die endgültige Niederlassung der Lobe in Wien wo Friedrich Lobe am Theater in der Josefstadt engagiert wurde. Friedrich Lobe starb 1958 .
Mira Lobes Bücher sind geprägt von Zuneigung Ungeduld Verständnis Engagement Toleranz: Verständnis für Außenseiter Geduld gegenüber den Schwachen Stimmigkeit und in der Handlungsführung und in der Zeichnung Dargestellten. Jedoch auch Sprachspiel und Humor kommen zu kurz.