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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 31. Juli 2014 

Mobilfunk


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Mobilfunk ist die Sammelbezeichnung für den Betrieb beweglichen Funkgeräten .

Handys: 1981 (links) und 2003 (Mitte)

Darunter fallen vor allem tragbare Telefone ( Mobiltelefone ) und in Fahrzeuge eingebaute Wechselsprechgeräte (z. B. Es existieren jedoch viele weitere Anwendungsbereiche wie mobile Datenerfassung Funkrufdienste Telemetrie See- und Binnenschifffahrtfunkdienste CB- und Amateurfunk die nicht ortsgebunden sind.

Grob unterschieden werden Einwegesystem (Simplex) und ( Halb-Duplex und Duplex ). Bei Einwegesystemen ist nur der Empfang oder seltener nur das Senden (autonome Pegelstandsmelder Wasserwirtschaft Wetterstationen oder auch "Abhörwanzen" ) möglich. Bei Mehrwegesystemen kann das Endgerät sowohl senden als auch empfangen. Ist gleichzeitig möglich (wie bei Mobiltelefonen ) so spricht man von Vollduplex.

Der Mobilfunk fand vor allem durch GSM -Netze für Handys Mitte der 90-er Jahre Verbreitung.

Dadurch ist er aber auch zu gesellschaftlichen Phänomen (Handy-Etikette "Lästigkeitsfaktor" bei öffentlichen und Feiern und Veranstaltungen) geworden. Auch im Straßenverkehrsrecht die Nutzung des Mobilfunks (Handyverbot beim Autofahren) Einzug gehalten.

Siehe auch: Geschichte des Telefons D-Netz E-Netz

Inhaltsverzeichnis

Nicht-öffentliche und öffentliche Mobilfunknetze

Mobilfunk unterteilt sich in einen öffentlichen einen nicht öffentlichen Teil.

Unter den nicht öffentlichen Mobilfunk fällt z. B. der Flugfunk der CB-Funk und der Betriebsfunk (diese überraschende Zuordnung CB-Funks entstammt der offiziellen DBP-/Telekom-Systematik).

Das Spektrum der Nutzer des Betriebsfunks von der Polizei ( Polizeifunk ) der Feuerwehr ( BOS-Funk ) über Verkehrsbetriebe (z. B. Flugfunk ) und Taxi -Unternehmen bis zu privaten Unternehmen beispielsweise des Baugewerbes .

Als CB-Funk ( Citizens Band Radio "Bürgerfrequenzband" Jedermann-Funk Bürgerfunk) bezeichnet man einen im 11-Meter-Band auf insgesamt 80 Kanälen 26 MHz bis 27 405 MHz. Die Reichweite bei etwa 10 bis 15 km bei höchstzulässigen Ausgangsleistung. Der Betrieb von mobilen Anlagen in KFZ) ist in der BRD seit genehmigungs- und gebührenfrei.

Der Amateurfunk ist privater Funkverkehr der das erfolgreiche einer Prüfung voraussetzt die zu einer staatlichen (Amateurfunk-Lizenz) führt. Jedem Funkamateur ist ein Rufzeichen das aus einer 3-6-stelligen Buchstaben-Ziffern-Kombination besteht und erste Stellen den jeweiligen Staat angeben. Die für Funkamateure sind international vereinbart.

Entsprechend der benutzten Frequenz kann jeder der Erde erreicht werden z. T. unter von Amateurfunksatelliten. Die Nutzung ist jedoch nur rein private Zwecke erlaubt; das Austauschen von Informationen ist z. B. verboten. In den waren die ersten Funkamateure bereits 1911 aktiv weltweit über eine Million davon in der 78.000 (Stand 12/2003).

Die öffentlichen Mobilfunknetze werden u. a. von der Telekom vormals Deutsche Bundespost TELEKOM zur Verfügung gestellt. können von jedermann benutzt werden. Die öffentlichen sind die Funktelefonnetze die Funkrufnetze das Rheinfunknetz das Seefunknetz.

Die Funktelefonie (drahtloses Fernsprechen Funkfernsprechen) basiert dem Prinzip des Fernsprechens welches folgende drei umfasst:

  1. Signalumwandlung der vom Sprecher erzeugten Schallwellen über Membranbewegungen in einem Mikrophon in ein elektrisches
  2. Elektrische Übertragung dieses Signals über eine Vermittlungseinrichtung zum Teilnehmer;
  3. Rückwandlung des elektrischen Signals durch die Membranbewegungen der Hörkapsel in Schallwellen.

Die Übertragung des Fernsprechsignals kann oberirdisch Freilandleitung unterirdisch als Kabel im Inlandsverkehr drahtlos Richtfunkstrecken oder im Überseeverkehr drahtlos über Kommunikationssatelliten Nachrichtensatelliten ) erfolgen. In Berlin standen 1989 2.700 analoge Telefonkanäle über Kupferkabel 28.800 Telefonkanäle über Glasfaserkabel 18.240 analoge und 2.160 Telefonkanäle über Richtfunkstrecken zum Fernnetz des Bundesgebietes Verfügung.

Seit 1950 gibt es in der BR Deutschland Funktelefonnetze doch dienten sie in der Regel speziellen Zwecken. Das A-Netz (ab 1958 ) und das B-Netz ( 1972 bis 1994 ) sowie C-Netz werden nicht mehr angeboten; sind die Funktelefonnetze D-Netz (T-Mobil D1 und Mannesmann/ Arcor/ VodafoneD2) E-Netz (Anbieter: E-plus und O2 ehem. Viag auf dem Markt.

Das Öffentliche bewegliche Landfunknetz (Autotelefon öffentlicher Landfunkdienst öbL) ist ein "öffentliches Funknetz für von beweglichen Funkstellen untereinander und mit Endstellen öffentlichen Fernsprechnetzes. Die in einem solchen Netz Dienste heißen `öffentliche bewegliche Landfunkdienste´".

Mit dem Landfunknetz ist es möglich ein Autotelefon In- und Auslandsgespräche über das Fernsprechnetz herzustellen: "Der Verbindungsaufbau von einem Teilnehmer Fernsprechnetzes zum PKW-Teilnehmer erfolgt über die gewöhnlichen eine Überleitvermittlung (die in das Funknetz überleitet) über diejenige Landfunkstelle die dem PKW-Teilnehmer geographisch nächsten liegt". Die Fahrzeuge müssen mit einer ausgerüstet sein und sich im Versorgungsbereich einer Landfunkstelle befinden.

A-Netz

1958 wurde das A-Netz in Betrieb genommen; Gespräche wurden per Hand vermittelt; das A-Netz 1977 eingestellt; die Frequenzen wurden für das eingesetzt.

B-Netz

Das vollautomatische B-Netz wurde 1972 eingeführt und 1994 eingestellt. Es arbeitete bis 1980 mit 38 Sprechkanälen. Durch Erweiterung auf Sprechkanäle wurde 1980 aus dem B-Netz das Dieses erreichte 1986 mit 158 Funkfeststationen und ca. 27.000 seinen höchsten Ausbaustand und gleichzeitig die größtmögliche Am 31.12.1988 hatte das B/B2-Netz bundesweit noch Teilnehmer. Im Land Berlin waren es noch Teilnehmer. Ein gravierendes Problem des B/B2-Netzes besteht dass für eine Verbindung zu einem Mobiltelefon Anrufer den Standort des Mobiltelefons kennen muss er muss wissen im Einzugsbereich (ca. 27 welcher Funkfeststation sich das Mobiltelefon befindet.

C-Netz

Das Funktelefonnetz-C (C-Netz) war ein analoges Mobilfunknetz (450 MHz) der deutschen DeTeMobil ehem. Deutschen Bundespost TELEKOM das primär konzipiert wurde telefonische Kommunikationsanwendungen (Autotelefonnetz) mit Zugang zum Telefonnetz ISDN. Es wurde im Jahre 1986 eingeführt und ersetzte die umständliche Handhabung B-/B2-Netzes. Das C-Netz war auf Deutschland beschränkt zunächst jedoch einen höheren Verbreitungsgrad als die Netze.

Eine flächendeckende Versorgung wurde in Großzellen ca. 15-20 km) und Kleinzellen (2-3 km) den Ballungsräumen realisiert. Bei der Einführung des bestand das Netz aus zwei Funkvermittlungsstellen und Funkzonen bzw. Funkfeststationen. Das C-Netz konnte ca. Teilnehmer aufnehmen. Aktivierte Funkverbindungen wurden beim Wechsel Funkzelle weitergereicht (Handover). Der C-Netz-Teilnehmer war im Versorgungsbereich unter einer einheitlichen Zugangskennziffer (0161) und erreichbar. Am 31. Dezember 1988 gab es bundesweit bereits 98.762 C-Netz-Teilnehmer Land Berlin 2.076 C-Netz-Teilnehmer. Neben der begrenzten des C-Netzes waren auch die vergleichsweise geringe und das hohe Abhörrisiko Kritikpunkte am C-Netz. C-Netz wurde am 31. Dezember 2000 abgeschaltet.

D-Netz

Das Funktelefonnetz-D (D-Netz) ist ein mehrdienstfähiges von Sprache Text und Daten) zellulares digitales im Frequenzbereich 900 MHz mit grenzüberschreitenden Nutzungsmöglichkeiten auf dem europäischen GSM-Standard basiert. GSM (= System for Mobile Communications) ist ein internationaler für den Mobilfunkbetrieb. In vielen Ländern sind der Sprachübertragung inzwischen auch Daten- und Faxdienste In Deutschland arbeiten das D1- und das nach dem GSM-Standard.

Der Standard ermöglicht grenzüberschreitendes Telefonieren in europäischen Ländern. Die Sendenorm GSM wurde 1993 von rund 30 Staaten weltweit unterstützt.

Zwei D-Netze sind derzeit auf dem Markt: D1-Netz (Netzbetreiber in Deutschland: T-Mobile) und (Netzbetreiber in Deutschland: Vodafone (ehemals Mannesmann)).

Die D-Netze mit digitalisierter Übertragung von wurden im Juli 1992 eingeführt. Europaweit werden Mio. Teilnehmer erwartet. Nach der Einführung des setzte 1994/95 ein erheblicher Preisverfall bei den sowie bei der Tarifstruktur ein (Preisreduzierung von bis 1993: ca. 40%).

Das D1-Netz ist das Mobilfunksystem der (vorheriger Name: DeTeMobil) das nach Aussage des "nahezu abhörsicher" ist. Seit 1995 biete das einen "Global-Roam"-Service; durch eine Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter GTE sind D1-Kunden in den USA in Kanada mit einem gesonderten Endgerät unter gewohnten D1-Rufnummer erreichbar. Im April 1993 nannte Telekom 130.000 Teilnehmer.

Das D2-Netz (D2 privat) ist das der Firma Vodafone (ehemals Mannesmann Mobilfunk) und das erste Telephonnetz eines privaten Anbieters der Konkurrent zur Bundespost Telekom auftrat. Auf der 1991 kündigte die Firma das digitale Netz privat an das planmäßig ab 1992 zur stand. Die Mobiltelefone wurden zunächst über Fernsehhändler Kaufhäuser zu einem Preis von knapp unter 3.000 angeboten. Mit ca. 200 Antennenstationen war zunächst in einigen bundesdeutschen Großstädten wie Hamburg Hannover Frankfurt Stuttgart u. a. präsent. Ende erreichte das D2-Netz 80 Prozent Deutschlands. Die lagen unter denen des bestehenden Funktelefonnetzes C Post. Von Anfang an waren Übergänge an Festnetz der Telekom vorgesehen. Im April 1993 Mannesmann 200.000 Teilnehmer.

E-Netz

Das Funktelefonnetz-E/E1 (E-plus) ist ein kleinzelliges Mobilfunknetz in Deutschland das auf dem Standard (= Digital Cellular System 1800 MHz) basiert GSM ähnelt. DCS-1800 gilt als Vorstufe zum (= Personal Communication Network); gelegentlich wird E1-Netz synonym zu PCN benutzt. Weltweit erste DCS ist das One2One (heute: T-Mobile UK) in

Bundespostminister Wolfgang Bötsch (CSU) vergab 1993 die Lizenz für Aufbau eines dritten digitalen Mobilfunknetzes des E1-Netzes. E-plus-Funktelefonnetz ging Mai 1994 an dem Markt. ist das Konsortium E-Plus; Hauptgesellschafter sind Veba Thyssen. E-Plus ist damit neben Mannesmann der private Betreiber eines öffentlichen Telekommunikationsdienstes. Die ersten die bereits kleiner waren als die des kosteten etwa 1.500 Mark. Kurz nach Markeinführung ein erheblicher Preisverfall ein; gegenwärtig sind E-plus-Mobiltelefone Verbindung mit einer Telekarte nahezu kostenlos erhältlich.

Bis 1998 sollen mindestens 75 Prozent Bevölkerung in Deutschland mit E-plus-Anschlußmöglichkeit versorgt sein. E-Plus Netz ist für kleine leichte Handys die mit einer sehr geringen Sendeleistung auskommen. maximale Sendeleistung von einem Watt führt zu Batterieverbrauch und damit relativ langen Gesprächs- und Das E-Plus Netz besteht aus mehreren tausend ist also besonders engmaschig »geknüpft«. Diese »Engmaschigkeit« zwei Vorteile gewährleisten: Je mehr Funkstationen installiert mit desto weniger Sendeleistung kann jede von arbeiten; je kürzer der Abstand zur nächstgelegenen desto höher die Empfangsqualität.

Funkrufnetze

aktive Systeme

Cityruf

ist ein Funkrufdienst der DeTeMobil GmbH vormals Deutsche Bundespost TELEKOM mit zellularer Struktur dem Mitteilungen per Funk von der Cityruf-Sendestelle tragbaren Cityruf-Empfänger übertragen werden. Der öffentliche Cityruf-Probebetrieb im November 1988 in Berlin und Frankfurt/Main im März 1989 wurde Cityruf offiziell als der Deutschen Bundespost TELEKOM eingeführt. Am 31. 1988 gab es 333 Teilnehmer in Berlin 603 Teilnehmer in Frankfurt/Main. Cityruf wird nicht flächendeckend sondern in so genannten Rufzonen ausgestrahlt. Einzugsbereich einer Rufzone entspricht etwa einer Großstadt.

Im Cityruf gibt es drei Typen Cityruf-Empfängern: Nur-Ton-Empfänger Numerik-Empfänger und Alphanumerik-Empfänger. Die Eingabe abhängig von der Rufklasse des Empfängers mit Zugangs-Rufnummern über das normale Telefon mit einem Eingabegerät (z. B. Mehrfrequnztonsender) über Telex Teletex oder Internet (e*Cityruf). Für die Eingabe von numerischen alphanumerischen Mitteilungen steht auch eine Handvermittlung zur Die Rufabsendung erfolgt über die Vorwahl 0164 <Rufnummer>. Bis Ende 1989 sollten alle Landeshauptstädte alle Städte über 100.000 Einwohner an das angeschlossen sein.

Der Chaos Computer Club (CCC) und die holländische Computer-Zeitung »Hacktik« 1991 nach dass Cityruf-Meldungen mit geringem Aufwand beliebigen Dritten im Klartext gelesen werden können.

Inmarsat-Paging

ist ein weltweite Rufdienst via Satellit.

nicht mehr aktive Systeme

Chekker

ist ein öffentlicher Mobilfunkdienst der Telekom dem Kunden mit Funkgeräten über eine Entfernung bis zu 100 km miteinander kommunizieren können. wird insbesondere von Unternehmen mit Außenstellen genutzt soll den herkömmlichen Betriebsfunk ersetzen der mit von 10 bis 15 km nur für Kommunikation zur Verfügung steht.

Die Funkdienste der seit 1992 in zur Telekom anbietenden 28 privaten Unternehmen dürfen April 1993 zwischen den Funkstationen eigene Übertragungswege die bis dahin von der Telekom gemietet mussten. Private Funkdienste erlauben Anrufe von Funkgerät Telefon und umgekehrt. Chekker ermöglicht lediglich Anrufe Funkgerät zu Telefon.

Chekker weist gegenüber dem privaten Betriebsfunk Vorteile auf: Der Teilnehmer nutzt das öffentliche ihm entstehen keine Kosten für den Aufbau eigenen Infrastruktur (z. B. für Einrichtung und eines Sendemastes). Die Gespräche werden gleichmäßig auf verfügbaren Kanäle verteilt (sog. Bündelfunktechnik); freiwerdende oder nicht genutzte Frequenzen werden sofort anderweitig vergeben dass Wartezeiten auf eine der nur begrenzt Frequenzen entfallen. Durch Umverteilung der Kanäle während Gesprächs ist ein gewisser Schutz vor Mithören

Anfang 1993 waren in Deutschland insgesamt Chekker-Funknetze eingerichtet davon zehn in Ostdeutschland. Bei Telekom waren 32.000 Chekker-Geräte angemeldet 19.000 davon den neuen Ländern. Mitte 1993 kostete das für die Chekker-Zentrale knapp 4.000 DM ein rund 2.500-3.500 DM. Die monatliche Gebühr pro mit der auch alle Gespächskosten abgegolten waren 59 80 DM.

Datenfernübertragung (DFÜ) unabhängig von Leitungen wird durch Modacom (= Mobile Data Communication) einem Mobilfunkdienst mit Handover und Roaming. Die Informationen vom Sender über ein Funkmodem an eine übermittelt und von dort über Datenleitungen an weitergegeben die an das Datex-P-Netz angeschlossen sind. Aufnahme des Regelbetriebes (1993) plant die Betreiberin im Endausbau eine Versorgung von ca. 80% Bundesgebietes zu versorgen.

Birdie

ist ein drahtloser Telefondienst der Telekom mit einem schnurlosen Handgerät im Umkreis von bis 200 m um eine Vermittlungsstation Anrufe Der bis Mitte 1993 in Betriebsversuchen erprobte hatte der Telekom zufolge keine ausreichenden Marktchancen Deutschland; der Dienst wurde daher Mitte 1993 In anderen Staaten Europas existierte Birdie 1993 der Bezeichnung Telepoint.

Die im folgenden vorgestellten Funkrufnetze (Funkrufdienste Personenrufdienste) zählen zu den öffentlichen Mobilfunknetzen. Als bezeichnet man Telekommunikationsdienste zur einseitigen funktechnischen Übertragung Nachrichten - EIN/AUS numerisch alphanumerisch transparente Daten an kleine mobile Funkrufempfänger (Pager).

Die Aussendung der Nachrichten erfolgt mit Adresstypen als Einzelruf Gruppenruf und Sammelruf. Alle arbeiten unverschlüsselt d. h. mit einem normalen und einer kleinen Zusatzhardware zur Digitalwandlung kann alle Pagerdienste »abhören«.

Den Regionalbereich eines Funkrufsystems in dem Funkruf gesendet und empfangen werden kann bezeichnet als Funkrufzone. Zu den Funkrufdiensten mit zellularer zählen Eurosignal Cityruf Euromessage ERMES. Darüber hinaus weltweite Rufdienste via Satellit wie beispielsweise Inmarsat-Paging.

Die Funktionsweise von Paging ist simpel: Anrufer wählt die Pager-Nummer über das normale an und wird mit einem Terminal des verbunden; dort wird die Mitteilung verarbeitet und sämtliche Transmitter in der Rufzone (paging coverage übertragen.

Die Transmitter strahlen die codierte Mitteilung wie ein Radiosignal - über die gesamte aus. Alle Pager in der Rufzone empfangen Mitteilung aber nur der Pager mit dem Code zeigt die Mitteilung an. Die meisten verwenden als Funkprotokoll POCSAG (= Post Office Standardization Advisory Group); die Daten werden dabei Frequency Shift Keying auf den Träger moduliert.

Derzeit werden vier unterschiedliche Pager-Typen unterschieden sich primär durch ihre Nutzungsmöglichkeiten unterscheiden: Mit Tonruf-Pager werden Funkrufnetz-Teilnehmer durch einen Piepton benachrichtigt. Tonruf-Pager können den Rufton variieren. Voicemail-Pager benachrichtigen Teilnehmer mit einem Piepton wenn eine Voicemail ist. Einige Voicemal-Pager kennzeichnen die Dringlichkeit der einige Geräte können auch die Mitteilung speichern. benachrichtigen den Teilnehmer durch einen Ton oder Vibration wenn eine numerische Botschaft z. B. Telefonnummer zum Zurückrückrufen angekommen ist. Alphanumerik-Pager benachrichtigen Teilnehmer durch einen Ton oder durch Vibration eine alphanumerische Botschaft eingetroffen ist. Die Textmitteilung die Notwendigkeit beseitigen per Telefon zurückzurufen.

Eurosignal

(Europäischer Funkrufdienst "Europiep" "Euromessage") ist ein der DeTeMobil GmbH Bonn (vormals Deutschen Bundespost mit zellularer Struktur im Nur-Ton-Verfahren der seit in Betrieb ist. Nachrichten an Eurosignal-Empfänger werden das Telefon abgesetzt. Der Empfänger erhält ein oder akustisches Signal. Die Übermittlung von bis vier verschiedenen Signalen je Empfänger ist durch einer bestimmten Rufnummer möglich. Die Bedeutung der muss vorher zwischen den Partnern verabredet werden.

Empfangsbereitschaft besteht fast überall in Europa. dem Eurosignal-Teilnehmer eine Information zu übermitteln muss Anrufer wissen in welchem Funkrufbereich sich der befindet. Die BR Deutschland war 1989 in Funkrufbereiche (Nord Mitte und Süd) unterteilt. Eurosignal-Empfänger derzeit nur noch gebraucht erhältlich. Am 31. Dezember 1988 gab es im Bereich der Deutschen TELEKOM 170.489 davon im Land Berlin 7.515 "Gegenüber dem öffentlichen beweglichen Landfunkdienst (`Autotelefon´) hat Europäische Funkrufdienst den Vorteil erheblich kostengünstiger zu (Kostenrelation etwa 1 : 10). Außerdem kann Funkruf-Empfänger wegen seiner geringen Abmessungen (etwa Notizbuch-Format) mitgeführt werden."

Scall

ist ein Funkrufdienst der von der GmbH Bonn 1994 in Betrieb genommen wurde Betreiber ist [jemand anderes wissen wir im nicht]. Die Besonderheit von Scall ist das monatlicher Grundgebühren. Der Besitzer eines Scall-Empfängers ist seinem persönlichen Empfangsbereich - in einem Kreisdurchmesser ca. 50 km um seine Postleitzahl - Scall kann deutschlandweit genutzt werden; es werden Cityruf-Frequenzen genutzt. Die Rufabsendung erfolgt durch das der Vorwahl 01681 plus Rufnummer; Kosten fallen den Anrufenden an.

TellMi

ist ein Funkrufdienst der Deutschen Funkruf (DFR); die DFR ist ein Zusammenschluss von Motorola u. a. Die Besonderheit von TellMi - wie beim Funkrufdienst Scall - das monatlicher Grundgebühren. Der Funkrufdienst ist sein Dezember in Betrieb. Der Betreiber plant keine flächendeckende bis Anfang 1997 ist TellMi nur in verfügbar; auf Autobahnen können TellMi-Botschaften nicht empfangen Die Rufabsendung erfolgt bei numerischen Daten durch Anwählen der Vorwahl 0166-5 plus Rufnummer oder alphanumerischen Daten durch das Anwählen der Vorwahl plus Rufnummer; Kosten fallen jeweils für den an (1 3-Sekunden-Takt). Zusätzlich existiert eine Sprachbox der Nachrichten abgehört werden können.

Quix

ist ein Funkrufdienst der Miniruf GmbH der seit 1995 in Betrieb ist. Es bundesweit acht Regionen unterschieden; gegen Monatstarif ist eine nationale Erreichbarkeit möglich. Eine Besonderheit von liegt in der Möglichkeit dpa-Agenturmeldungen (Nachrichtenschlagzeilen) zu Bisher ist die Netzdeckung recht gering; Quix nur in Großstädten verfügbar ein Ausbau ist geplant.

ERMES

ist ein Funkrufdiensten mit zellularer Struktur als europäischer Funkrufstandard konzipiert war. In Deutschland die Einführung unterbrochen werden da das Kabelfernsehen gestört wurde.

Omniport

ist ein Funkrufdienst der Detex Darmstadt seit 1994 in Betrieb ist. Der Funkrufdienst RDS und ist daher überall in Deutschland wo es Hörfunk gibt; aus diesem Grunde es auch keine Rufzonen.

  

Weitere Funknetze sind das Rheinfunknetz und Seefunknetz.

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