Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

Modest Petrowitsch Mussorgski


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Modest Mussorgski nach
einem Porträt von I. E. Repin 1881

Modest Petrowitsch Mussorgski (russisch Модест Петрович Мусоргский ) (* 21. März 1839 in Karewo (Oblast Pskow ); † 28. März 1881 in St. Petersburg ) war ein russischer Komponist. Er wurde durch seine Opern und Lieder bekannt und als einer der eigenständigsten russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts . Bei seinem Tod waren viele seiner in unfertigem Zustand.

Biografie

Als jüngster Sohn eines wohlhabenden Landbesitzers Karevo im Bezirk Pskow geboren erlernt Mussorgski durch seine Mutter Klavierspiel. Im Alter von sieben Jahren spielt bereits kurze Stücke von Franz Liszt . Im Jahre 1852 tritt er in Kadettenschule in St. Petersburg ein wo er besonders mit Geschichte und Philosophie beschäftigt. Zu Zeitpunkt schreibt er erste kurze Kompositionen. Während Zeit hat er Klavierunterricht bei Anton Herke auch seine erste Komposition: "Porte-enseigne Polka" drucken Auf Anregung seines Religionslehrers Pater Krupski beschäftigt sich zudem mit russischer Kirchenmusik.

1856 verlässt er die Kadettenschule und dem Preobraschenski-Garderegiment bei. Durch seinen drei Jahre Kameraden Mili Balakirew erhält er ersten formalen Unterricht in der im wesentlichen auf den großen Werken Ludwig van Beethovens Franz Schuberts und Robert Schumanns gründet. Am 17. Juli 1858 verlässt das Regiment setzt die Zusammenarbeit mit Balakirew fort.

Ein Besuch in Moskau im Sommer bewegt ihn tief und macht ihn nach Einschätzung vom Kosmopoliten zum Russen. Die Aufhebung Leibeigenschaft im russischen Zarenreich 1861 führt seine in Schwierigkeiten so dass er die nächsten Jahre auf dem Land zubringt um seinen Brüdern bei der Verwaltung des Familiengutes in zu helfen. Finanzielle Schwierigkeiten zwingen ihn jedoch dazu sich in den Verwaltungsdienst des Zaren stellen. 1863 wird er dazu in die des Ministeriums für Kommunikation berufen. Nach einer im Dezember 1866 wird er am 10. 1867 jedoch schon wieder entlassen. Während dieser lebt er in einer "Kommune" mit vier jungen Männern Mili Balakirew Alexander Borodin Nikolai Rimski-Korsakow und Cesar Cui zusammen wo er sich am regen über Kunst Philosophie und Politik beteiligt. Die Gruppe nennt sich Das Mächtige Häuflein oder einfach Gruppe der Fünf.

Außer Balakirew sind alle Musikliebhaber also Berufsmusiker. Sie kämpfen gegen den akademischen Professionalismus. wollen etwas Neues schaffen aus dem Volkstum ganz bewusst als Dilettanten. Diese Ideologie zerbricht daß das Bürgertum keinerlei Verständnis für sie

Nach seiner Entlassung zieht er zu Bruder aufs Land wo er sich insbesondere Orchesterwerken beschäftigt. Aus dieser Zeit stammt die Fassung seines Werkes Johannisnacht auf dem Kahlen Berge . Nach der Rückkehr nach St. Petersburg er die Oper Boris Godunow nach einem Theaterstück von Puschkin. Am Januar 1869 kehrt er in den Staatsdienst diesmal innerhalb der Forstwirtschaftsabteilung des Ministeriums für In gesicherten Verhältnissen kommt er schnell mit Schreiben der Oper voran und stellt das im Dezember desselben Jahres fertig. Vom Mariinski-Theater zurückgewiesen überarbeitet er das Stück bis 1872 noch einmal drastisch doch auch diesmal er keinen Erfolg. Allerdings werden im Rahmen Benefiz-Veranstaltung auf Initiative einiger Sänger drei Szenen Werkes mit großem Erfolg vorgestellt. Dies führt dazu dass auch das Management des Mariinski-Theaters nicht länger querstellt so dass es am Februar 1874 zur Uraufführung von Boris Godunow kommen kann. Zu dieser Zeit beginnt damit heftig zu trinken er sieht bei selbst Symptome der Demenz. Dennoch wird er noch weiter in seiner Ministeriumslaufbahn befördert.

Im Juni 1874 schreibt er den Bilder einer Ausstellung der durch eine Ausstellung der Zeichnungen Bühnenentwürfe seines verstorbenen Freundes Viktor Hartmann inspiriert Zur selben Zeit entsteht der Liederzyklus Ohne Sonne nach Gedichten von Golenischtschew-Kutusow.

Zwischen März und April 1877 entsteht weitere Reihe von Liedern zu Gedichten von Tolstoi die zum ersten Mal seine neue verdeutlichen bei der sich lyrischer Gesang und deklamatorische rezitativähnliche Sprache vereinen.

Im Jahre 1878 wechselt er von Forstwirtschaftsabteilung in die Revisionsabteilung wo er in Filipow einen verständnisvollen Vorgesetzten findet der ihm anderem Raum für eine dreimonatige Konzertreise zusammen der Altistin Daria Leonowa in die Ukraine auf die Krim und zu Städten an Don und Wolga lässt.

Am 13. Januar 1880 muss Mussorgski Staatsdienst wegen seiner Trinksucht verlassen erhält jedoch Pension von 100 Rubeln zugebilligt unter der dass er seine halbfertige Oper Chowanschtschina zu Ende bringt. Sowohl Chowanschtschina als auch die komische Oper Der Jahrmarkt von Sorotschinski werden jedoch nicht mehr fertiggestellt.

In seinem letzten Lebensjahr lebt er bei Daria Leonowa auf ihrem Landgut. Für arbeitet er als Begleiter und Theorielehrer in von ihr gegründeten Musikschule in St. Petersburg. 23. Februar 1881 besucht er Leonowa noch in verzweifelter Stimmung. Er glaubt ihr zufolge seiner verzweifelten finanziellen Lage nichts anderes als mehr zu können. Nach einem epileptischen Anfall Abend desselben Tages und drei weiteren am Tag wird er am 26. Februar in Nikolajewki-Krankenhaus eingeliefert. Nach einer scheinbaren Erholung Mitte verstirbt er am 28. desselben Monats. Er auf dem Newski-Friedhof in St. Petersburg begraben.

Werke

Die meisten Werke von Mussorgski waren seinem Tode in unvollendetem Zustand und wurden seinem Tod durch seinen Freund Rimski-Korsakow bearbeitet "korrigiert".

Zitat

Kunst ist ein Mittel der Kommunikation kein Dieses Prinzip hat die Gesamtheit seines [gemeint: selbst] kreativen Schaffens durchzogen. Von der Überzeugung dass die menschliche Sprache durch musikalische Gesetze ist sieht er die Aufgabe der Kunst der musikalischen Wiedergabe nicht einzig von Gefühlen zuallererst von menschlicher Sprache.



Bücher zum Thema Modest Petrowitsch Mussorgski

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Modest_Mussorgski.html">Modest Petrowitsch Mussorgski </a>