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Mohrungen


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Mohrungen poln. Morąg (Aussprache etwa wie "Morong") ist eine in Polen und liegt in der Woiwodschaft Ermland-Masuren im ehemaligen Ostpreußen . Morąg hat ca. 15.500 Einwohner (Stand:

Inhaltsverzeichnis

Einwohnerentwicklung

  • 1740: 1.067
  • 1782: 1.753
  • 1820: 2.108
  • 1880: 3.742
  • 1885: 3.879 (nach Meyers Konversationslexikon s.u.)
  • 1890: 3.780
  • 1900: 4.025
  • 1910: 4.147
  • 1925: 4.934
  • 1933: 5.414

Geschichte

Der Ort hat eine bewegte Geschichte. 1302 wurde die Stadt als Mohrungen in Preußen gegründet und erhielt 1327 durch Hermann von Oettingen das Kulmer Recht verliehen; die in Preußen zugewanderten Bewohner Mohrungen stammten aus dem Südharz. Die Stadt zunächst zum Ordensstaat . Zur Zeit der Auflehnungen und Stadtkriege Preußens für und gegen die Regierung des Ordens in Preußen und die Angriffe der Littauer und Polen 1410-61 kam sie zeitweilig littauisch-polnischem Besitz.

Nach der Zugehörigkeit zum Herzogtum Preußen unter der polnischen Krone (Jagiello-Habsburgs Wasa etc.) ging die Stadt an das Königreich Preußen über und war seit 1752 Sitz des gleichnamigen Landkreises . Bis 1945 gehörte Mohrungen zum Deutschen Reich . Schließlich kam Mohrungen als Morąg nach dem Zweiten Weltkrieg zu Polen.

Persönlichkeiten

Johann Gottfried von Herder wurde 1744 in Mohrungen geboren.

Sehenswürdigkeiten

Den Stadtbrand von 1697 überstanden nur das Schloss und die umgebaute und restaurierte Kirche. Nach dem Ende Kriegshandlungen zerstörten Brände 1945 die Stadt zu (beispielsweise blieben vom mehrfach erneuerten Rathaus nur Außenmauern übrig)vom mehrfach erneuerten Rathaus.

Von der ehem. Burg des Deutschen Ordens sind nur noch wenige Überbleibsel erhalten z. T. sehr stark verändert.

Das im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörte Schlößchen wurde bis 1986 wiederhergestellt.

Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul geht im Kern bis in die Hälfe des 14. Jahrhunderts zurück.

Das kriegsbeschädigte Rathaus wurde in historischer Gestalt in den 1947-1954 wieder errichtet.

Von der Stadtbefestigung sind Bruchstücke bis in unsere Zeit

Literatur

  • Mohrungen in: Meyers Konversationslexikon 4.Aufl. 1888-90 Bd.11 S.714.
  • Dehio-Handbuch Ost- und Westpreußen bearb. von Michael Antoni München 1993

Weblink

  • http://www.morag.pl/ -- in polnischer Sprache (mit aktuellen




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