Molybdän ist ein Übergangsmetall der 5. Das hochfeste zähe und harte Metall besitzt silbrig weissen Glanz. Von allen Elementen der Periode besitzt es den höchsten Schmelzpunkt . Von reduzierenden Säuren (auch Flußsäure) wird ebenso wie der größere Bruder Wolfram nicht angegriffen. Dehalb wird Molybdän in Mengen zur Herstellung von säurebeständigen Edelstählen und Nickelwerkstoffen eingesetzt. Oxidierende Säuren wie konzentrierte Schwefelsäure Salpetersäure oder Königswasser führen zu hohen Abtragsraten. Ebenso unbeständig Molybdän in oxidierenden Akalischmelzen.
Molybdän ist ein sehr wichtiges Spurenelement vor allem für Leguminosen . Es wurde in mehreren Enzymen einschließlich xanthine oxidase=? gefunden. (Stikstofffixierung?)
Mehr als 2/3 des hergestellten Molybdäns zur Erzeugung von Metalllegierungen verbraucht. Wolframverknappung im Weltkrieg führte zu vermehrtem Einsatz von Molybdän Herstellung von hochfesten Werkstoffen. Bis heute ist ein Legierungselement zur Steigerung von Festigkeit Korrosions - und Hitzebeständigkeit. Molybdänhaltige Hochleistungswerkstoffe wie Hastelloy ® Incoloy ® oder Nicrofer ® haben viele technische Verfahren erst möglich ökonomisch sinnvoll gemacht.
Molybdän wird zur Herstellung von Flugzeug- Raketenteilen (Hitzeschild) verwandt. In der Ölverarbeitng wird als Katalysator zur Schwefelentfernung eingesetzt.
Molydändisulfid ist aufgrund seiner Schichtstruktur ein Schmiermittel auch bei erhöhten Temperaturen. Es kann Feststoff wie Graphit aber auch suspendiert in herkömmlichen Schmierölen verwandt werden. Auch elektronischen Bauteilen ist Molybdän zu finden. In (Dünnschichttransistoren) dient es als leitende Metallschicht.
Molybdate werden zur Imprägnierung von Stoffen um diese schwer entflammbar zu machen.
Molybdän von griech. molybdos für Blei in Lagerstätten in der Regel als Molybdänglanz vorkommt wurde lange Zeit mit Bleiglanz oder Graphit verwechselt. 1778 gelang es Carl Wilhelm aus Molybdänglanz durch Behandlung mit Salpetersäure das Molybdäntrioxid MO 3 (Wasserbleierde) herzustellen. 1782 reduzierte P.J Hjelm das mit Kohle zum elementaren Molybdän. Wegen seiner Bearbeitbarkeit fand Molybdän lange Zeit keine Beachtung. des 19. Jahrhunderts bemerkten Mitarbeiter der französischen Schneider und Co bei der Herstellung von die nützlichen Eigenschaften von Molybdän als Legierungselement.
Molybdän kommt natürich meistens als Molybdänit MoS 2 ) mit einer Konzentration von ca. 0 vor. Daneben gibt es noch Wulfenit (Gelbbleierz 4 ) und Powellit (Ca Mo W)O 4 . Zur Verhüttung gelangt überwiegend das durch den Kupferbergbau Koppelprodukt Molybdänit.
Molydän ist für Pflanzen essentiell. Durch kann ein Boden unfruchtbar sein. In Pflanzen Tieren beträgt die Molybdänkonzentration einige ppm. Einige sind in der Lage mit molybdänhaltigen Enzymen zu binden (Leguminosen?).
Lebewesen nutzen Molybdän zur Purinzersetzung und Einige Tierarten weisen durch dietary? Molydängaben ein Wachstum auf.
Molydänstaub und -verbindungen wie Molybdäntrioxid und Molybdate weisen eine leichte Toxizität auf wenn inhaliert oder oral eingenommen werden.
Tests lassen vermuten das Molybdän im zu vielen anderen Schwermetallen realtiv wenig toxisch Akute Vergiftungen sind wegen der dazu notwendigen unwahrscheinlich. Im Bereich des Molybdänbergbaus und -herstellung höhere Molybdänexpositionen vorkommen. Bisher sind aber keine bekannt geworden.