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Monade


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Die Monade (gr. monás Genetiv : monádos woraus lat. monas Genetiv monadis "die Einzelheit die Einheit") ist

ein philosophischer Begriff den Leibniz in die Philosophie eingeführt hat.

Zur Definition des Begriffs Monade

Bei Euklid der Begriff "durch den jedes existierende eins genannt wird"(in: Elemente VII 1-2). In alten griechischen Philosophie wird allgemein alles damit was einfach und unteilbar ist: die Idee Platon das Atom bei Demokrit und Epikur .

Im Mittelalter findet man den Begriff Nikolaus von Kues Giordano Bruno u.a.

Leibniz definiert ihn wie folgt:"Die Monade nichts anderes als eine einfache Substanz die den zusammengesetzten enthalten ist. Einfach ohne Teile... nun aber keine Teile vorhanden sind gibt auch keine Ausdehung keine Gestalt und keine Teilbarkeit. Diese Monaden sind die Atome der und mit einem Wort: die Elemente der Monadologie 1714 § 3). Die Welt besteht unendlich vielen solcher Monaden.

Die Vorstellung der Monade bei Leibniz

Sie sind tätig üben Wirkungen aus. dieser unendlich kleinen Monaden unterscheidet sich von übrigen. Die Monaden sind nach Leibniz geistiger nicht materiell besitzen keine Ausdehnung im Raum unendlich teilbar ist. Die Monaden unterscheiden sich den Stufen ihrer Entwicklung:

"Jede Monade bildet zusammen mit einem eigentümlichen Körper eine lebendige Substanz....Wenn aber die Organe besitzt die so eingerichtet sind daß ihre Vermittlung in den Eindrücken die sie und folglich in den Perzeptionen die diese Eindrücke darstellen etwas deutlich herausgehoben erscheint..... so kann dies bis zur gehen d.h. bis zu einer Perzeption die Gedächtnis begleitet ist..... Ein solches Lebewesen heißt wie seine Monade eine Seele genannt wird und wenn sich diese Seele bis zur erhebt so ist sie etwas Höheres und zählt sie zu den Geistern"(Leibniz Die in Vernunft begründeten Prinzipien der Natur und der § 4).

Jede Monade ist eine Welt für eine sich selbst genügende Einheit. Die Monaden "durch beständige Ausblitzungen" der Gottheit der Urmonade die letzte Grundlage alles Seins darstellt. Jede stellt das ganze All dar kommt mit was im All vor sich geht in ihre Individualität enthält das Unendliche gleichsam im sie ist ein "lebendiger Spiegel des Universums". tritt mit seiner Lehre von der Aktivität (Philosophie) der Substanz in Gegensatz zum Cartesianismus zum Spinozismus .

Ungeachtet der idealistischen Grundposition enthält seine stark dialektische Züge: das Prinzip der Aktivität Substanz das Verständnis des Zusammenhangs von Einzelnem Allgemeinem Zufälligem und Notwendigem des Zusammenhangs eines oder einer Erscheinung mit der ganzen Welt Annäherung an das Prinzip der Einheit von und Bewegung.

Diese Prinzipien werden in der klassischen Naturphilosphie und vor allem in Hegels Philosophie weiterentwickelt.

Der Unterschied des Begriffs der Monade Auffassung in der Atomistik

Von der Atomistik unterscheidet sich diese Monadologie dadurch dass sie die qualitative Einzigartigkeit principium identitatis indiscernibilium Prinzip der Identität des Ununterscheidbaren) jedes dieser letzten Bestandteile betont.

Siehe auch: Portal Philosophie




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