Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Schiffklasse der Monitore ist benannt nach dem Panzerschiff Monitor das von den USA während des Amerikanischen Bürgerkriegs gebaut wurde. Zum Ende des Bürgerkriegs bei den Nordstaaten 50 Monitore in Dienst im Bau. Einem großen Monitor gelang sogar Atlantiküberquerung
Nach dem Erfolg des amerikanischen Schiffs Monitor wurden in zahlreichen Flotten ebenfalls Schiffe mit geringem Tiefgang und Freibord bewaffnet mit wenigen großkalibrigen Geschützen in oder zwei Geschütztürmen gebaut. Sie dienten der und wurden in einigen Flotten als Unterklasse Panzerschiffe in anderen als selbstständige Schiffklasse der Monitore geführt. Wegen ihrer Bauweise erwiesen sich meisten Hochseemonitore als nicht seetauglich. Mit der der Seekriegsstrategie verloren die Monitore als Küstenverteidiger Bedeutung. Im 1. Weltkrieg baute Großbritannien zur Beschießung der Küsten von Flachwassergebieten Monitore die mit kompletten Geschütztürmen veralteter Kreuzer und Linienschiffen bewaffnet waren. Eingesetzt waren diese Schiffe Flandern in den Dardanellen in der Adria und im östlichen Mittelmeer eingesetzt. Auch die Flotten von Italien Rumänien und Österreich-Ungarn hatten Monitore in ihrem Bestand. Während des 2. Weltkrieges setzten nur noch Großbritannien und die UdSSR diesen Schiffstyp ein. Der britische Monitor beschoss im Juni 1944 bei der alliierten Landung deutsche Stellungen der Normandie und der Bretagne . Nach dem Krieg wurden die meisten Monitore verschrottet.
Die Monitor “Terror” und “Erebus” waren die Schiffe dieser Klasse und gehörten im 2. zur Dover Patrol . Sie hatten einen Torpedowulst und verfügten ein Bugruder.
Stapellauf: 1916 auf der Werft Harland & Wolff Belfast
Nachdem sich die Monitore wegen ihrer geringen Seetauglichkeit als ungeeignet den Einsatz auf hoher See erwiesen hatten Monitore verstärkt als Flußkampfschiffe gebaut und eingesetzt. wurden vor allem in den USA Russland und Österreich-Ungarn in größerer Zahl gebaut. Nach dem 2. Weltkrieg wurden auch die meisten Flussmonitore außer Dienst gestellt.
Ein U-Boot-Monitor ist ein U-Boot mit für diesen Schiffstyp extrem starker Sie wurden in Großbritannien im Jahr 1916 entwickelt und sollten sich Küstenzielen unter nähern und diese dann beschießen. Ab 1917 wurden 4 U-Boot-Monitore gebaut zu spät um noch im 1. Weltkrieg eingesetzt zu werden. Wegen des Gewichts der Länge des eingesetzten Geschützes sowie der kam es zu erheblichen Stabilitätsproblemen. Der Schwenkbereich Geschützes war minimal gezielt wurde de facto dem ganzen Boot. Zielzuweisungen sollten durch Flugzeuge andere Kriegsschiffe gegeben werden da die U-Boot-Monitore selbst keine Zielvorrichtung hatten. Der Munitions- Brennstoffvorrat war wegen der räumlichen Enge sehr Das Geschütz konnte nur in Überwasserlage geladen Das Abfeuern des Geschützes war auch in Zustand möglich solange die Rohrmündung über Wasser Bei den Besatzungen waren die U-Boot-Monitore wegen ihrer Probleme nicht beliebt.
Das Panzerschiff Monitor wurde im Amerikanischen Bürgerkrieg ab 1861 von dem Schweden John Ericsson in Brooklyn für die Marine der USA ( Nordstaaten ) gebaut. Es lief am 30. Januar 1862 vom Stapel. Das von einer Dampfmaschine Schiff trug keine Masten und außer einem Geschützturm keine Aufbauten war extrem flach (niederbordig) und stark gepanzert. Die Bewaffnung bestand aus schweren Geschützen. Am 9. März 1862 kam es zwischen der Monitor und der zum Panzerschiff umgebauten und Eisenbahnschienen gepanzerten “Virginia” der Flotte der Konföderierten Staaten von Amerika ( CSA / Südstaaten ) zum ersten Gefecht der Seekriegsgeschichte zwischen Schiffen. Das Gefecht wurde unentschieden abgebrochen da Seite einen Vorteil erzielen konnte.
Die Monitor sank später bei schwerer See vor amerikanischen Ostküste.