Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein monolithischer Kernel bezeichnet einen Betriebssystemkern bei dem (fast) alle Funktionen des -- die Speicher- und Prozessverwaltung Funktionen zur zwischen den Prozessen sowie Treiber für die -- direkt in den Kern des Betriebssystems sind. Für diese Funktionen werden keine zusätzlichen benötigt was gegenüber einem Mikrokernel einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil bringt. Allerdings sind Kerne fehleranfälliger da der Teil der abgestürzt nicht einfach (wie es bei einem Mikrokernel theoretisch möglich wäre) neu gestartet werden Trotz dieses Vorteils ist die Stabilität der marktreifen Mikrokernels nicht so viel besser daß von einer grundsätzlichen Überlegenheit sprechen könnte. Die Kernel-Entwickler von Linux haben die Schwächen des monolithischen Kernels früh erkannt und sind ihnen durch das von Funktionalitäten in Module zu Leibe gerückt. Durch die intensive von Kernel-Modulen auch für betriebssystemnahe Funktionen nimmt Linux-Kernel mittlerweile eine Zwischenstellung ein und kann mehr eindeutig als monolithisch bezeichnet werden.