Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Monsun ist eine Luftströmung in der Erdatmosphäre die durch die ungleichmäßige Erwärmung von und Wassermassen der Meere bewirkt wird. In den Sommermonaten der ist der Monsun feucht in den Wintermonaten und trocken. Typische Monsunzonen sind die Tropen . Die Richtung der Winde wechselt halbjährlich.
Die arabischen Seefahrer beschrieben mit dem „mausim“ das auf Deutsch Jahreszeit bedeutet das Phänomen eines Windes im Meer der mit der Jahreszeit wechselt (HEYER Grundsätzlich drückt der Begriff „Monsun“ auch heute eine Änderung der Windrichtung zwischen den Jahreszeiten
Bei der genauen Begriffsdefinition gab es Zeit viele unterschiedliche Ansätze. Die Verbreitetste ist diejenige von S.P. CHROMOW (1957). Er versteht einem Monsun eine Winderscheinung bei der von einen Jahreszeit bis zur diametralen Jahreszeit einen von 120° (Monsunwinkel) der häufigsten Windrichtungen überschritten Die Hauptwindrichtungen müssen dabei bestimmte gemittelte Häufigkeiten damit man von einem Monsun sprechen kann. über 60% gilt die Benennung Monsun bei bis 60% spricht man von einem Monsun Beständigkeit und bei unter 40% weisen die nur noch eine Monsuntendenz auf. GOUDIE (2002) die Monsunklimate noch weiter eingeschränkt indem er zusätzliche Bedingungen eine Windgeschwindigkeit in der resultierenden von mindestens 3 m/s im Januar oder eingeführt hat und dass höchstens ein Zyklon-Antizyklon-Wechsel zwei Jahren auf einer Fläche von fünf fünf Grad im Januar oder Juli stattfindet.
Jahreszeitlichen Windrichtungsänderungen entstehen zunächst mittels Verlagerung Innertropischen Konvergenzzone (ITC): Durch den Neigungswinkel der Erdachse jahreszeitlich veränderten Sonnenstand verschiebt sich die ITC zeitversetzt und tritt so im Nordsommer über Äquator . Der SO-Passat weht nun über den auf die ITC zu. Dabei erhält er die nach rechts ablenkende Corioliskraft auf der Nordhalbkugel eine westliche Komponente. Auf der Südhalbkugel muss wird der Monsun entsprechend nach abgelenkt. (BORCHERT 1993). Intensiv gesteigert wird dies die stärkere Erwärmung des Kontinents gegenüber dem wobei es auf der Landoberfläche zu einer der bodennahen Luft kommt wodurch die ITC Richtung eines kontinentalen Hitzetiefs gezogen wird beispielsweise mit Kern im persischen Golf und Indus-Ebene (WEISCHET 2002).
Wegen der großen kontinentalen Masse erscheint Monsunphänomen in Indien mit einer ITC-Verlagerung bis N sehr deutlich (GOUDIE 2002). Besonders wichtig dort der Wechsel der jahreszeitlichen Niederschläge der durch den Wintermonsun und Sommermonsun Letzterer setzt im Mai/Juni durch die schon erläuterte ITC-Verlagerung und Passatumlenkung von Südwesten her und hält bis September/Oktober an (MALBERG 2002). liefert feuchte ozeanische Luftmassen an die Westghats verursacht eine labile Atmosphärenschichtung. Der Wintermonsun ist dem Nordost- Passat identisch und liefert kalte und trockene aus dem Kältehoch über Sibirien (GOUDIE 2002).
Für den regionalen Witterungsablauf muss allerdings großräumige thermische Steuerung mit Zellularstrukturen wie die und mit terrestrischen Gegebenheiten wie Stau an Gebirgen oder Leelagen kombiniert werden. Hierbei verzweigt der jet stream in der Wintermonsunzeit am Pamirknoten in Nord- und einen Südast welcher sich feststehend den Himalaya-Abfall anlegt und eine stabile Hochdruckzelle Nord-Zentralindien bewirkt. Die Lee-Konvergenz der beiden streams weist eine zyklogenetische Tendenz auf was klimatisch auf Südjapan und China auswirkt. Im Sommer wird der südliche durch ein Hoch der Luft über Tibet blockiert und springt über zu dem jet stream am Kunlun Shan. Dadurch ist die am Fuße des Himalayas weniger stabil und das Subtropenhoch über Indien verschwindet.
Der Südwest-Monsun kann nun ungehindert eindringen burst of monsoon ). Durch das Tibet-Hoch und die resultierenden entsteht ein Druckgefälle wodurch ein Ost- jet stream ausgebildet wird der bis in die Sahara wetterwirksam ist (BORCHERT 1993). Der Monsun also globale klimatische Auswirkungen.
Auch außerhalb Indiens tritt der Monsun So kann man grob alle Küstengebiete zwischen 5 und 25° vom Äquator polwärts als angeben (GOUDIE 2002). Wegen der Überlagerung durch Westwindzirkulation kann man in den Gebieten nördlich südlich davon nur selten monsunbedingte Ausprägungen erkennen 2002). Aber am Beispiel der „Etesien“ sommerliche in Griechenland lassen sich auch noch im Mittelmeer Monsuneinflüsse entdecken (MALBERG 2002).