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Monte Cassino


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Monte Cassino ist ein 516 m hoher felsiger in Italien westlich des Ortes Cassino (dem Romanischen zwischen Rom (138 km nordwestlich) und Neapel gelegen. Hier gründete Benedikt von Nursia das erste Kloster des nach ihm benannten Benediktinerordens im Jahr 529 welcher vor allen anderen das Christentum über Europa verbreitete. Die Gebeine Benedikts von Nursia in der von gewaltigen Mauern geschützten Krypta begraben. Das Kloster gilt als eines geistlichen abendländischen Zentren des Mittelalters . Es wurde mit Ausnahme der Krypta 1944 im Zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört. Nach Kriege wurde die Abtei mit Hilfe des Staates in zehn Jahren wiederaufgebaut.

Äbte von Monte Cassino

Eine Auswahl der Äbte des Klosters:

Schlacht im 2. Weltkrieg

Die Schlacht um Monte Cassino ( 17. Januar bis 18. Mai 1944 ) war eine der blutigsten Schlachten des Weltkriegs mit riesigen Verlusten auf beiden Seiten. wird wegen der vielen unter den Alliierten kämpfenden Nationalitäten auch als die Vielvölkerschlacht des Zweiten Weltkrieges bezeichnet.

Der Monte Cassino war ein wichtiger strategischer Punkt einer quer durch Italien gezogenen (sog. Gustav-Linie ). Hier im Westen Italiens waren die Stellungen am stärksten ausgebaut um das Vordringen Alliierten durch das Liri-Tal in Richtung Rom verhindern. Ende 1943 kam der Vorstoß der Alliierten an Linie vor Cassino zum Stillstand.

Am 17. Januar 1944 begannen die alliierten Truppen mit auf die Stellungen der 1. Deutschen Fallschirmjägerdivision um die Stadt und den Berg . Diese Vorstöße blieben ohne Erfolg und den angreifenden amerikanischen Einheiten hohe Verluste ein. Daraufhin zogen die Amerikaner zurück und wurden von Neuseeländern abgelöst. Für eine zweite Angriffswelle verlangte Kommandeur der 2. Neuseeländischen Divison General Bernard Freyburg die Bombardierung der deutschen Stellungen und des Klosters dem eine deutsche Funkstation vermutet wurde. Zu Umgehung des Klosters die mit einer aufwändigen Kesselbildung verbunden gewesen wäre sahen sich die zu diesem Zeitpunkt aufgrund ihrer großen Verluste in der Lage.

Im Februar 1944 wurde das Kloster völlig zerstört die deutschen Fallschirmjäger das Kloster gar nicht hatten sondern sich mit ihren Verteidigungsstellungen 300 davon entfernt in den Berhängen befanden. Den Wehrmachtsoldaten war das Betreten bis auf diese um das Gebäude untersagt. Der deutsche Oberbefehlshaber in Italien Generalfeldmarschall Albert Kesselring hatte die Einbeziehung des Klosters in Stellungen im Dezember 1943 mit Rücksicht auf die historische verboten. Auf die Initiative des deutschen Fallschirmjägeroffiziers Oberstleutnant Julius Schlegel wurden Bibliothek und weitere Kunstschätze des Klosters vorher in die Engelsburg nach Rom in Sicherheit gebracht. Am 15. Februar 1944 warfen 229 US- Bomber der 12. und 15. Luft flotte in zwei Angriffswellen 435 Tonnen Spreng- Brand bomben auf dieses einzigartige Kulturdenkmal ab. Niemals in der Geschichte fiel auf einen einzigen eine solch unvorstellbaren Menge an Bomben. Durch zusätzlich einsetzenden Artilleriebeschuss wurde Monte Cassino binnen Stunden in eine Trümmerwüste verwandelt. Zu Beginn Angriffs befanden sich nur die Mönche und 800 Zivilisten im Kloster. Sie hatten Zuflucht in Kellergewölben gesucht. 250 Menschen fanden den Tod. der Zerstörung besetzten am 17. Februar 1944 die deutschen Truppen die Kloster ruinen und bezogen sie in ihre Verteidigung Auch in den nächsten Monaten sollte sie Berg trotz weitere schwerer Angriffe halten können.

Am 12. Mai 1944 begann die entscheidende alliierte Offensive. die Hauptzahl der Einheiten links und rechts Umgehung des Berges ansetzten hatte das 2. Polnisches Korps unter General Wladyslaw Anders den Auftrag Klostertrümmer im Frontalangriff zu erobern. Algerischen und Einheiten im französischen Expeditionskorps gelang die Umgehung Berges und damit der Einbruch in die Gustav-Linie die nun von den deutschen Fallschirmjägern länger zu halten war. Aufgrund der nicht polnischen Vorstöße und der sich nun veränderten Gesamtsituation in Italien musste Kresselring am 17. Mai 1944 den Befehl zum Rückzug erteilen. nächsten Tag konnten die schwer gebeutelten exilpolnischen Verbände die aufgegebenen Klosterruinen kampflos einnehmen.

Als das Hindernis von Monte Cassino war konnte der allierte Vormarsch auf Rom werden.

Die Schlacht um Monte Cassino bei 105.000 allierte (unter anderem US-amerikanische britische anglo-indische französische algerische marrokanische und polnische) und 80.000 Soldaten kämpften kostete rund 20.000 deutschen und alliierten Soldaten das Leben.

Im heutigen Polen ist die Eroberung Ruinen von Monte Cassino ein nationales Symbol für den Heldentod tausender polnischer Soldaten im Exil um die Freiheit und Ehre ihres besetzen Vaterlandes kämpften. In anderen Ländern wird der und die Wiederauferstehung des Klosters Monte Cassino ein Mahnmal gegen den Krieg und für den Frieden angesehen.

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