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Morgestraich


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Morgestraich bei der Basler Fasnacht 2003

Der Morgestraich (auch Morgenstraich oder Morgenstreich ) am Montag Morgen nach Aschermittwoch um Uhr ist der Auftakt der Basler Fasnacht . Zu diesem Zeitpunkt wird die Innenstadt verdunkelt die Basler Stadtwerke löschen dort die Das einzige Licht kommt noch von den der Cliquen die darauf ihre Sujets (französisch für Themen) präsentieren. Vor den wird eine großen Zuglaterne getragen bzw. auf Wagen gerollt. Zudem trägt jeder Aktive eine die der Zuglaterne nachempfunden ist. Diese dient als Erkennungsmerkmal für Zugehörigkeit zur Clique da Fastnachtler am Morgestraich traditionell keine einheitlichen Kostüme Diese offene Kleiderordnung wird Charivari genannt.

Auf das Kommando "Morgestraich vorwärts marsch" Tambourmajors setzen sich die Fasnachts-Cliquen in Marsch beginnen mit ihren Trommeln und Piccoloflöten das größte Pfeifkonzert der Welt. Der Marsch der von allen Cliquen gespielt wird dabei den bezeichnenen Namen "Morgestraich".

Morgestraich bei der Basler Fasnacht 2003

Zum Morgestraich haben auch viele Kneipen Wirtschaften geöffnet und werden voraussichtlich für die 72 Stunden nicht mehr schließen. Dort genießen Zuschauer die traditionellen Fasnachtsspeisen Mehlsuppe und Käsewähe pikanter Käsekuchen der meist warm gegessen wird).

Aufgrund einer falsch gestellte Uhr bei Basler Stadtwerken wurde die Straßenbeleuchtung 2002 schon um 3:59 Uhr gelöscht. Da Fasnachtler trotzdem bis Donnerstag um 4:00 Uhr dauerte die Fasnacht somit 2002 eine Minute als sonst.

Da es in den vergangenen Jahren wieder Geschäfte gab die sich der Basler widersetzten und zum Morgestraich nicht die Lichter Schaufenster löschten wurde 2003 eine "schnelle Eingreiftruppe" gebildet die mit Decken und Brettverschlägen für Verdunklung sorgen sollte.

Zum Morgestraich 2003 kamen mehr als Zuschauer und Aktive aus Basel und den anliegenden Ländern.

Geschichte

Bereits 1804 wurde die Fasnacht mit einem lauten eröffnet. Man hatte dazu eine Ausnahmegenehmigung erteilt Trommeln in der Stadt vor 6:00 Uhr verboten war. Es war jedoch ein mehr weniger einmaliges Ereignis.

Die heutige Morgestraich-Tradition begann erst 1833 mit dem ungesetzlichen Morgestraich von Samuell Bell . Während der 1830er Jahre unterlag die Fasnacht zahlreichen Beschränkungen war die Strassenfasnacht verboten. Bell scharte jedoch 150 Anhänger um sich die später als Spiessgesellen" bekannt wurden. Mit ihnen führte Bell Morgestraich durch bei dem die Fasnachtler aus Basel mit Trommeln und Pechfackeln durch die zogen. Polizei und Obrigkeit waren machtlos und sich davor mit Waffengewalt gegen die feiernden vorzugehen. 1835 fand dann mit offizieller Duldung um Uhr Morgens ein Morgestraich statt. Diese Uhrzeit sich bis heute erhalten. 1845 wurden die Pechfackeln wegen der Brandgefahr Diese wurden durch die noch heute üblichen ersetzt.

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