Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Morphische Felder sind eine umstrittene pseudowissenschaftliche Theorie des Biologen Rupert Sheldrake . Alle Lebewesen würden so Sheldrake mit nicht näher definierten Feldern in Wechselwirkung treten: Alle Gedanken Tätigkeiten und so weiter würden diese verändern und somit in ihnen "gespeichert" sein. Gegenzug würden die so gespeicherten Informationen durch andere Lebewesen auslesbar sein indem in "morphische Resonanz" mit den Feldern treten.
Im Bereich der Übertragung von Erbinformationen einer Generation an die folgenden spricht Sheldrake sogenannte Morphogenetischen Feldern im Bereich der mentalen Übereinstimmung von (Telepathie) von mentalen Feldern . Sheldrake führt insbesondere bestimmte Emergenz -Phänomene (also beispielsweise die Synchronisierung von Gruppen Individuen als Ganzes wie zum Beispiel eines auf morphische Felder zurück. Mit dieser These Sheldrake auch weitere nur dem Bereich der Parapsychologie bekannte Phänomene wie Telepathie oder das sogenannte zweite Gesicht. Den der Physik längst verstandenen EPR-Effekt der Quantenmechanik führt Sheldrake ebenfalls auf Felder zurück.
Als populärwissenschaftlichen "Aufhänger" seiner Theorien verwendet häufig Hinweise auf ein angebliches Experiment das südafrikanische Naturforscher Eugéne Marais in den 1920er Jahren durchgeführt habe: In einen Termitenbau ein durchgehender senkrechter Spalt von mehreren Zentimetern geschlagen danach wird in dessen Mitte eine die Ränder hinausragende Stahlplatte fixiert so dass beiden Hälften des Baus voneinander getrennt die aber noch offen sind. Dies habe nun verhindern können dass die Termiten auf beiden der Platte bei der Reparatur des Schnittes Bögen errichten die sich - wäre die nicht - exakt treffen würden. Marais berichtet seiner Schrift The Soul of the White Ant zwar über diese angebliche Beobachtung macht keinerlei spezifische Angaben etwa über die Breite Schnittes etc. Detaillierte Angaben wie exakt sich Konstruktionen tatsächlich treffen liegen nicht vor. Sheldrake freimütig zu das Experiment sei nie wiederholt - Wie weit es jemals überhaupt durchgeführt erscheint aufgrund der unpräzisen Schilderungen Marais' höchst Eine weitere Beobachtung Marais' auf die Shaldrake rekurriert nämlich das Einstellen jeglicher Tätigkeit des beim Tod der Königin ist in der nachweisbar. Die Wissenschaft führt dies heute in Regel auf (messbare) Pheromonausscheidungen der Königin zurück.
Sheldrakes Kernaussage in der er einige Marais aufgreift ist die dass es einen Plan geben müsse nach dem die Termiten Da dieser gigantische Plan nicht in der Termite selbst sein könne müsse er außerhalb suchen sein. Was Marais wie Sheldrake dabei ist das Prinzip der bedingten Wahrscheinlichkeiten: Kleine die nach bestimmten Regeln verlaufen führen in Addition zu einer hohen Komplexität ohne dass Gesamtplan überhaupt vorliegen muss.
Morphische Felder werden von Sheldrake postuliert um die Ganzheitlichkeit selbstorganisierender Systeme zu Sheldrake behauptet dass man diese nicht allein der Summe ihrer Bestandteile heraus oder aus Wechselwirkungen erklären kann. Die von Sheldrake genannte Hypothese dass Formen von selbstorganisierenden Systemen durch morphische Felder ausgeprägt werden ordnen Atome Moleküle Kristalle Organellen Zellen Gewebe Organe Organismen soziale Gemeinschaften Ökosysteme Planetensysteme Sonnensysteme und Galaxien . Mit anderen Worten sie ordnen Systeme allen Stufen der Komplexität und sind die für die Ganzheit die wir in der Natur beobachten die mehr ist als die ihrer Teile. Dies ist eine erste vereinfachte Definition für morphische Felder.
Gemäß seiner Theorie der Formbildungsursachen ist den morphischen Feldern ein Gedächtnis enthalten das sie durch den Vorgang morphischen Resonanz erworben haben. Danach hat jede von Dingen ein kollektives Gedächtnis . Im humanbiologischen Bereich soll dies dem Unbewussten ähneln das Carl Gustav Jung postuliert hat. Sheldrakes derzeitige Forschungen sind dazu bestimmt Beweise für morphische Felder zu erbringen und in der Humanpsychologie aufzuzeigen denen nach Dinge leichter lernbar wenn zuvor andere Menschen sie schon gelernt Ein Hinweis darauf dass es morphische Resonanz und morphische Felder tatsächlich geben soll das Phänomen dass der IQ in den Jahrzehnten ständig angestiegen ist (bekannt geworden als
Die Forschung auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie befasst sich vor allem mit den Genen der Genaktivierung und den Proteinen doch damit erklärt man die Entwicklung Formen genauso wenig wie man durch das der Anlieferungen von Baumaterialien auf einer Baustelle wie das Haus aussieht das dort gebaut Laut Sheldrake könne die Wissenschaft beispielsweise derzeit erklären wie sich die Proteine falten damit sie die richtige räumliche erhalten. Noch viel weniger könne verifiziert werden wie Proteine Zellen bilden die Zellen Gewebe die Gewebe die Organe Organismen. Was bei Sheldrake vor zum Umdenken in Sachen morphische Felder geführt waren Erkenntnisse der Quantenphysik und nicht aus dem Bereich der
In Gesprächen mit David Bohm wurde klar dass man einige der Phänomene die Rahmen der morphischen Felder und der Formbildungsursachen werden vielleicht auch mit der Nichtlokalität in Quantenphysik erklärt werden könnten. Weitere Gespräche über Nichtlokalität in der Quantenphysik haben Sheldrake nach Angaben zu der Überzeugung gebracht dass sich neuer Theorie-Rahmen schaffen lassen sollte der die und die morphischen Felder gemeinsam umfasst. Neben die in der Wissenschaft bereits bekannt sind Gravitationsfelder elektromagnetische Felder ) gäbe es in der Natur ebenfalls unsichtbare organisierende Strukturen die sich nur mit Hilfe der Empirik belegen lassen deren Falsifizierung jedoch aufgrund der hochkomplexen und systemübergreifenden derzeit noch nicht möglich ist. Hormonische Effekte sich auf eine systemübergreifende Resonanz zeigen sollen nach Sheldrake in immer kürzeren Intervallen stabilisieren häufiger sie wiederholt werden. Anhand dieser messbaren der Theorie unterwirft sich Sheldrake dem Diktum experimentellen Überprüfung und verlässt den Bereich der Pseudowissenschaft .
Die Neuigkeit an Sheldrakes Theorie ist radikale Vorstellung eines evolvierenden Universums ohne zeitlose Naturgesetze ohne apriorische unwandelbare mathematische Gesetzmäßigkeiten. Sheldrake regt an Formen und des Universums als Gewohnheiten zu verstehen die einmal aufgetreten durch immerwährende Wiederholung stabilisieren.
Weiterhin berichtet Sheldrake von Fortschritten bei Erforschung von Phantomgliedmaßen und zum Heimfindevermögen von Tauben . Ein Experiment wurde an Bord eines der königlichen niederländischen Marine ausgeführt bei dem Taubenschlag über 10000 km weit unterwegs war. Teil dieser Forschung wird in wissenschaftlichen Fachzeitschriften darüber hinaus verweist Shaldrake auf Fortschritte bei Erforschung des Gefühls angestarrt zu werden; einiges davon stehe vor der Veröffentlichung in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Er hierzu an mehr als 18.000 Versuchdurchläufe bisher zu haben. Die Wahrscheinlichkeit dass die Auswertungsergebnisse auf Zufall beruhen betrage derzeit 1 zu es handele sich somit um ein hochsignifikantes Phänomen .
Rupert Sheldrake begann sich während eines Stipendiums am Clare College in Cambridge sowie der Royal Society mit der holistischen Tradition in der zu befassen und begann die Theorie der Resonanz zu formulieren die Grundlage des Gedächtnisses der Natur .
Besonderen Einfluss auf die Entwicklung der morphischer Resonanz hatte Sheldrakes Aufenthalt in Indien . In Hyderabad Südindien befasste er sich etwa sechs mit der Physiologie tropischer Gemüsepflanzen. Sein Kontakt indischer Philosophie und Transzendentaler Meditation führte ihn zu Pater Bede Griffiths englischen Benediktinermönch der in einem kleinen christlichen Ashram im Süden Indiens lebte und dort christliche mit der östlichen Tradition zu verbinden In diesem Ashram schrieb Sheldrake 1980 sein erstes Buch Das schöpferische Universum das er Griffith widmete. In diesem stellte er seine These auf dass das sichtbare Universum vom Atom über den Menschen zu Galaxiehaufen von nicht-materiellen Feldern organisiert sei sich nicht auf die bekannten Felder der zurückführen ließen.
Diese Felder seien wie Kugeln in hierarchisch oder besser "holarchisch" (holon griechisch: das Ganze) gegliedert so sich zum Beispiel mehrere Atomfelder in einem Molekülfeld befinden die wiederum von einem Kristall- Makromolekülfeld organisiert würden. Jede Ganzheit sei also gleichzeitig auch Teil einer größeren Ganzheit so sich der Mensch als selbstbestimmtes Individuum ("Unteilbares") als Teil der Menschheit empfindet. So wie Eichenblatt der Welt einem anderen gleicht erkenne es doch auf Anhieb das heißt diese geben ein "unscharfes" Ziel vor und entzögen somit einer exakten Vorausberechnung.
Seit Ende der neunziger Jahre hat Sheldrake mit seiner Arbeit auf den "Siebten der Tiere" konzentriert. Beispielsweise wurde eine Versuchsreihe einem Hund (namens Jaytee) durchgeführt der auffallend genau die bevorstehende Heimkehr seiner Herrin reagierte noch diese in Wahrnehmungsreichweite gelangte. Mittels einer aufwändigen Versuchsanordnung und Video -Aufzeichung sowie der statistischen Analyse verschiedener Versuchsreihen "Mittel" und "Kurz" belegt Sheldrake dass der nicht aufgrund der verstrichenen Zeit als interne agiert (S. 249 in der britischen Ausgabe Der siebte Sinn der Tiere ).
Das gleiche Ergebnis zeigten die Kontrollversuche denen seine Herrin nicht nach Hause kam B.2 Seite 250 der britischen Ausgabe). Weiterhin bei den Experimenten in der Wohnung auch Eltern der Hundehalterin anwesend doch da sie wussten wann sie nach Hause kommen würde in den Fällen bei denen die Rückkehrzeit Zufallsentscheid festgelegt wurde hätten sie diese Information Hund nur mitteilen können wenn sie selbst veranlagt wären und das gespürt hätten. Shaldrake in dieser Versuchsreihe 50 Experimente ausgeführt bei denen der Hund allein Selbst dann reagierte er auf statistisch signifikante Weise (Abb. B.5 Seite 255).
Rupert Sheldrake erarbeitete beziehungsweise sammelte seit einige Tausend Versuche im Bereich Veterinär- Telepathie inclusive Kontrollversuchen (Abb. B.2 in Der siebte Sinn der Tiere ). Bei anderen Experimenten zu dem Gefühl zu werden (Abb. 16.2 Seite 233) sind Kontrollversuche ebenfalls zusammengefasst.
Sheldrake verfügt nach eigenen Angaben über Datenbank mit über 2000 Berichten von Tierbesitzern Verfügung dazu habe es in England den U.S.A. und im deutschsprachigen Raum Umfragen zum Thema " Tiere mit übersinnlichen Fähigkeiten" gegeben und mit Anzahl von Tieren wurden detaillierte empirische Studien durchgeführt.
Bei Untersuchungen die unabhängig von Shaldrake der Universität von Princeton durchgeführt wurden (siehe Link unten) wurden mit Hilfe des sog. Rauschen" von speziellen Dioden im Rahmen einer zum Thema "Global Consciousness Project" gleichzeitige Reaktionen Dioden-Messpunkte bei weltweit emotional relevanten Ereingissen wie B. währdend des Beginns des Irak-Krieges der von Lady Diana oder währdend des Terroranschlages das WTC nachgewiesen werden. Das Datenmaterial hierzu der öffentlichen Überprüfung auf den Web-Servern der zur Verfügung.
Sir John Maddox ehemaliger Herausgeber der Nature verfasste einen Leitartikel für Nature über erstes Buch Das schöpferische Universum im Jahre 1981 in dem er "Diese ärgerliche Abhandlung ... ist der beste für eine Bücherverbrennung seit vielen Jahren." In einem Interview BBC -Fernsehens von 1994 sagte er: "Was Sheldrake ist Magie und nicht Wissenschaft und das kann man mit genau Worten verdammen mit denen der Papst Galileo verdammte und aus genau demselben Grund. ist Ketzerei ."
Sheldrake nimmt mit seinen Kritikern Kontakt bietet Mitarbeit an den Experimenten an und auf seine Forschungsdokumentationen. In den englischsprachigen Medien Sheldrake dennoch weiterhin mitunter öffentlich verunglimpft. Richard brachte eine Anzahl Einwände vor und erhielt Sheldrake den Zugang zu dem Versuchshund sowie gesamte Ausstattung einschließlich des Videoequipments. Mit Unterstützung Assistenten Matthew Smith führte er vier Experimente dem Hunde Jaytee aus bei denen es ging nachzuweisen dass die nahende Heimkehr der von Jaytee telepatisch erfasst wurde. Bei allen Experimenten ging ans Fenster um auf die Besitzern zu sobald sie auf dem Heimweg war. Bei drei Experimenten die Wiseman in einer anderen ausführte war Jaytee durchschnittlich zu 4 % Abwesenheit der Besitzerin am Fenster und zu % der Zeit wenn sie auf dem war. Dieser Unterschied war statistisch signifikant .
Als Wisemans Ergebnisse grafisch dargestellt wurden sie im wesentlichen denselben Verlauf wie die von Sheldrake. Dennoch besuchte Wiseman 1996 eine Reihe von Konferenzen darunter auch Weltkongress der Skeptiker um dort zu verkünden habe das Phänomen der "übersinnlichen Haustiere" widerlegt. seinen Worten hatte Jaytee in den Versuchen weil er auch ans Fenster gegangen war Pam sich auf den Heimweg gemacht hatte. trat unterdessen mehrfach in Fernsehsendungen auf (zuletzt Februar 2000) und behauptete weiterhin Jaytees Fähigkeiten zu haben. Er verschweigt die Tatsache dass weit häufiger am Fenster wartet während Pam dem Heimweg ist zudem bezieht er sich auf Sheldrakes Datenmaterial.
Es wird mitunter der Eindruck erweckt Beweise gründeten sich auf ein einziges Experiment von einem Fernsehteam aufgezeichnet worden war und auf die Aufzeichnungen von mehr als 200 Von Kritikern wird ebenfalls zitiert dass Sheldrake Versuche von Jedermann eigenständig und unbeaufsichtigt nachstellen Zu jedem Experiment bietet Sheldrake Material und an so dass die Teilnahme auch für Laien möglich ist. Sheldrake sammle auch diese Daten und verletze dabei die Maxime kontrollierter Es wird Sheldrake zum Vorwurf gemacht dass Durchführenden direkt aufgefordert werden ihre Ergebnisse einzuschicken sie dokumentiert analysiert und verbreitet werden können.
Sheldrake Kritker heben auch darauf ab er für Experimente die er selbst nicht hat keine Kriterien für dessen Widerholbarkeit angibt. betrifft z.B. das Experiment mit den Termiten. eigenen empirischen Beweise (z.B. aus den Versuchsreihen dem Hund) werden hingegen kaum reprodiziert. Sheldrake an anderer Stelle sogar freimütig zu Experimente auch nur ein Mal durchgeführt zu haben führt dies dann als Beleg für seine an. Andererseits werden Untersuchungen wie z.B. die Universität von Princeton Studien zum Thema "weisses (PEAR) von Kirtikern nicht gerne in Verbindung Shaldrakes Behauptungen in Zusammenhang gebracht da sie von ihm postulierte "Weltbebusstsein" wissenschaftlich zu untermauern
Die Universität von Princeton führt im Rahmen Princeton Engineering Anomalies Research (PEAR) Experimente zum Consciousness Project" durch und verfolgt weltweit mit sog. "weisser Dioden" messbare Veränderungen menschlichem Bewusstseins. nachgewiesene Syncronizität bei den Messpunkten ist empirisch (siehe Link zu Peter von Buenger unten).
Der Dr. der Physik Fritjof Capra zeigte 1975 völlig unabhängig von Sheldrakes Arbeiten und ihn zu erwähnen in seinem Buch "Das Tao der Physik" gewisse Parallelen zwischen quantenmechanischen und Erklärungsmodellen im Rahmen der Systemtheorie auf regt eine Diskussion dazu an ob die Ordnung von Materie in noch nicht näher Weise in Resonanz miteinander steht.
Dirk Baumeier hat 1996 an der Universität eine Diplomarbeit zu dem Thema geschrieben: "Personale morphischer Resonanz.
Prof. Dr. Walter Falk Philipps Universität Marburg: zwischen Human- und Naturwissenschaft. [Gemeinsames in Thesen Germanisten und des Biochemikers Rupert Sheldrake] (1998)
Ralf W. Zuber: Das unbewußte Weltgedächtnis oder morphogenetische Feldtheorie Rupert Sheldrakes ihre Implikationen und besonders für die psychologische Gedächtnisforschung (1998)