Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Motivation (lateinisch movere = bewegen; PPP = motum) bezeichnet innerhalb der Psychologie die Beweggründe oder Bereitschaft für ein Verhalten . In der Ethologie wird immer häufiger der Begriff Handlungsbereitschaft Die Motivation ist abhängig von der inneren Situation in Verbindung mit entsprechenden inneren (intrapersonellen) äußeren (interpersonellen) Reizen. Diese Reize können motivierend Motivation auslösend oder steigernd) oder demotivierend (die senkend oder auslöschend) sein.
Generell bilden die individuellen Motivationsstrategieen der eine wesentliche Grundlage für das subjektive Empfinden Sympathie und Antipathie . Liegen ähnliche Bedürfnislagen vor finden sich Partnerschaften . Die Motivation der Mitarbeiter ist häufig entscheidender Faktor für die Produktivität einer Firma oder Behörde .
In der Pädagogik wird unterschieden zwischen Primärmotivation (intrinsisch) und Sekundärmotivaton (extrinsisch).
Als primär oder intrinsisch wird die innen kommende Motivation bezeichnet also Antrieb aus oder Drang zu der Sache an sich der angeborene Trieb etwas zu lernen einer befriedigenden Tätigkeit oder sich fortzupflanzen).
Die sekundäre oder extrinsische Motivation beruht gegenüber auf dem Streben nach Belohnung bzw. respektive der Bemühung eine Bestrafung zu vermeiden nach Richtungsort siehe Meta-Programme ). Diese Motivation ruft häufig nach immer Belohnung und kann unter Umständen sogar destruktiv 'Ich lasse mich doch nicht zwingen!' Oder: wollte ihr/ihm doch eine Freude machen und zahlt er dafür!'
Wenn immer möglich sollte versucht werden Primärmotivation zu fördern. Dies wird zum Beispiel gezieltes Nachfragen der inneren Visionen ermöglicht und Übertragung von Kompetenzen oder Vorbilder bzw. durch Schaffen einer geeigneten Lernumgebung (Montessori-Pädagogik). In der gilt verkürzt: Die richtige Frau/der richtige Mann am richtigen
Ein weiteres eindimensionales Motivationsmodell bezeichnet eine beim Überschreiten einer imaginären Grenze. Diese "Rubikon-Motivatonsstrategie" erhielt ihren Namen vom Angriff Gaius Julius Cäsars gegen Rom zu Zeiten des Bürgerkrieges. Als er seinem Heer den Fluss Rubikon überschritt ( Alea iacta est! ) gab es für sie kein Zurück Das war allen Soldaten klar und ging "Motivationskonzept" in die Psychologie ein.
Eine seriell-hierarchische Bedürfnisübersicht bietet die Maslowsche Bedürfnispyramide nach der die Bedürfnisse des Menschen aufeinander beziehen und die höheren Bedürfnisse erst werden wenn die existenziellen im ausreichenden Maße sind. Seine Einteilung sieht im Original sieben vor die von der Basis aus seriell werden:
Nach dem amerikanischen Motivationsforscher Steven Reiss Dr. für Psychologie und Psychiatrie an der State Universität in Ohio liegen den menschlichen Verhaltensweisen 16 Lebensmotive Nach einer im Jahr 2000 veröffentlichten und neuen Untersuchung mittels Befragung von über 6000 und Frauen aus den USA Kanada und entwickelte er eine etwas komplexere nicht hierarchische der Grundmotive des Menschen:
Körperliche Aktivität (Streben nach Fitness und Bewegung)
Ruhe (Streben nach Entspannung und emotionaler Sicherheit)
In der Zeitschrift "Psychologie Heute" März schreibt Andreas Huber über das von Psychologie-Professor Reiss entwickelte "Reiss-Profil": "Das neue Motivations- und Persönlichkeitsmodell wurde von amerikanischen Psychologen als "bahnbrechend" beurteilt. Das Konzept nun an mehreren US-Universitäten weiter untersucht und erprobt werden auch an der renommierten Harvard-Universität sich eine Arbeitsgruppe zur Erforschung des "Reiss-Profils"
Haben Partner ungefähr die gleichen Einstellungen den meisten dieser Lebensmotive passen sie am zusammen.
Etwa 40 weitere Motivationstrategien hat die Neurolinguistische Programmierung in den vergangenen 30 Jahren hervorgebracht. sog. " Meta-Programme " können eindimensional also jedes für sich mehrdimensional also in Kombination miteinander verwendet werden.
Diese etwas komplexeren Darstellungen greifen auf ein- oder zweidimensionale Modelle zurück und kombinieren in einer Matrixübersicht zumeist mit zwei Betrachtungsebenen je zwei polaren Ordnungsbegriffen.
Beispiele:
X-Achse:
Kundenorientierung / Sachorientierung
Y-Achse:
Abschlussorientierung / Beratungsorientierung
oder:
X-Achse:
Social standing/ Idealismus
Y-Achse:
Primärmotivation / Sekundärmotivation
Je nachdem welche Prägung vorliegt bildet jeweilige Motivationsstrategie das Probanden ein bestimmtes Flächendiagramm dieser Matrix ab.