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Motorrad und Zweiradwerk GmbH


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Kult: MZ ETZ 250 - unkaputtbar

MuZ oder MZ der heutige Name lautet rechtlich korrekt: MZ Motorrad und Zweiradwerk GmbH . Am bekanntesten ist jedoch unter Bikern Abkürzung MZ wobei das M für Motorradwerk steht das Z für Zschopau im Erzgebirge in Sachsen .

Die turbulente Geschichte von MZ fing an als der Däne Jørgen Skafte Rasmussen leerstehende Tuchfabrik in Zschopau kaufte. Historische Momente es danach viele:

  • 1917: das Warenzeichen DKW wird geboren
  • 1922: die eigentliche Motorradproduktion beginnt
  • 1928: DKW übernimmt das Audi -Werk Zwickau
  • 1929: 60.000 Motorräder verlassen das Werk in DKW ist die größte Motorradfabrik der Welt.
  • 1932: die AUTO UNION wird gegründet bestehend aus Audi Horch Wanderer und DKW
  • 1950: Mit der RT 125 einer Vorkriegsentwicklung die Produktion in Zschopau wieder unter dem IFA (Industrieverwaltung Fahrzeugbau). Dieses Modell ist nach verlorenen Krieg patentfrei und wird in Großbritannien USA Japan Italien und Westdeutschland ebenfalls weiterentwickelt -gebaut.
  • 1952: der erste Zweitakter mit Kardanantreib die erscheint. Das Motorradwerk heisst nun VEB Motorradwerk Zschopau oder kurz MZ
  • 1962: Die Fertigung der ES 150 beginnt. ist das bis heute meistgebaute deutsche Motorrad! ist sie das das erste Motorrad mit Abblendlicht überhaupt.
  • 1970: das 1-Millionste Motorrad läuft vom Band MZ ETS 250 Trophy Sport
  • 1983: das 2-millionste Motorrad läuft vom Band MZ ETZ 250. Mit Scheibenbremse und 12V-Elektrik MZ wieder Anschluss an den Standard in Motorradproduktion.
  • 1990: MZ wird privatisiert am 18.12.1991 ist Motorrad und Zweiradwerk GmbH (MuZ) Schluss.
  • 1996: nach einigen Wiederbelebungsversuchen übernimmt der malaiische Hong Leong MuZ.
  • 1999: das u fällt endlich: MZ is back

Die Motorradwerke Zschopau sind eine der Motorradfabriken der Welt. Dort werden seit 1922 Motorräder produziert. Nach dem zweiten Weltkrieg 1954 die vom Dänen Jörgen Skafte Rasmussen Motoren - und Motorradfabrik DKW umbenannt in "VEB Motorradwerke Zschopau" -

Berühmte Erzeugnisse sind die 150er und Zweitaktmotorräder. Typen TS ES und ETZ .

MZ gehört zu den wenigen Firmen die Motorräder mit Seitenwagen ab Werk geliefert haben.

Durch den einfachen Aufbau der Fahrzeuge die untereinander leicht austauschbaren Teile ist die auch Emme oder Emmie genannt ein "Volksmotorrad" auf Haltbarkeit und Modellkontinuität setzt. Dabei ging den Konstrukteuren eher Fahrkomfort denn um sportliche Trotz der wirtschaftlichen schwierigen Situation wurden aber weltweite Neuerungen wie beispielsweise das asymetrische Abblendlicht die Kettenschläuche eingeführt

Um das historische Fahrzeugprogramm kümmert sich weltweite Fan-Gemeinde die sich gegenseitig mit Rat Tat zur Seite steht.

Heute stellt MZ vier Haupttypen her: Enduro Baghira die Street-Moto Mastiff die neue 125 ccm-Reihe RT SM SX und die neue MZ 1000S. Die Skorpion wird seit 2002 nicht mehr produziert.

1993 ging das ehemalige MZ-Werk in pleite. Die ETZ -Patente wurden an die Firma Kanuni in Türkei verkauft welche die Modelle 251 und noch einige Zeit weiter fertigte. In Zschopau eine Nachfolgefirma aus der Taufe gehoben: MuZ . Dort wurden über Jahre hinweg die hergestellt welche aus Kostengründen mit einem 660 Einzylindermotor von Yamaha bestückt wurden. Erst mit Einführung der neuen RT 125 besann sich Zschopauer Traditionsfirma wieder auf ihre Grundfesten des und konstruierte einen Viertakt-Motor in Eigenentwicklung. Den Höhepunkt stellt der 1000 ccm Zweizylinder-Motor der S dar.

Seit dem Jahr 2000 heißt MuZ MZ. Das Unternehmen hat jedoch nichts mehr dem "VEB Motorradwerk Zschopau" gemein. Die Fertigung heute in einer neu errichteten Manufaktur im Hohndorf statt (zu DDR-Zeiten die Prokuktionshallen der von MZ).

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