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Movimento dos sem terra


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Die Bewegung der Landarbeiter ohne Boden (portugiesisch: Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra ) häufig kurz Bewegung der Landlosen ( Movimento dos Sem Terra ) abgekürzt MST ist eine Massenbewegung in Brasilien welche sich für eine radikale Landreform und darüber hinaus auch soziale und politische stellt. Die Bewegung ist auch Trägerin des Alternativen Nobelpreises des Jahres 1991 .

Ursache ist die extrem ungleiche Landverteilung Brasilien wo ein verschwindend geringer Anteil der den Löwenanteil des Landes besitzt während die Masse der Bevölkerung über wenig oder gar Land verfügt. So gehören 20 Landbesitzern 20 Hektar Land während 3 3 Millionen Kleinbauern ebensoviel Land gehört. Von den Böden die oder Konzernen gehören sind etwa die Hälfte Häufig sind sie nur Spekulationsobjekte .

Zwar ist die Landfrage oder questão agrária in Brasilien kein neues Thema und hat in der Geschichte schon mehrere Landlosenbewegungen Diese wurden jedoch entweder vom Militär unterdrückt durch Abwanderung der Landlosen nach Amazonien gelöst.

Als Landlose gelten für die MST Gruppen:

  • posseiros (bearbeitet Land ohne Besitztitel; nach 30 würde das Land gesetzmäßig ein Eigentum werden jedoch praktisch undurchführbar ist da die Landarbeiter Bedrohungen ausgesetzt sind.)
  • assalariados (Lohnarbeiter) boia-frias und diaristas (Tagelöhner)
  • parceiros (Pächter die Pachthöhe wird als Prozentsatz Ertrages berechnet)
  • meeiros (Pächter deren Abgabe an den Besitzer beträgt)
  • arrendatarios (Pächter deren Pachthöhe im Voraus vereinbart
  • pequenos agricultores (Kleinbauern mit maximal 5 ha Land)

Die Vorläufer der MST entstanden in siebziger Jahren im Süden des Brasiliens wo dieser Zeit infolge von Modernisierungsmaßnahmen viele agroindustrielle für Exportprodukte entstanden sind andererseits viele Landarbeiter die Mechanisierung ihre Arbeit verloren haben. Ihre und Mitglieder sehen sich somit als Verlierer Modernisierung.

Da die anderen Organisationen mit ähnlichen zu wenig revolutionär und mit der Regierung konformistisch waren erhielt die MST einen starken sie steig in der Folge zu einer relevanten sozialen Bewegung in Brasilien auf die Anspruch erhebt die Gesellschaft insgesamt verändern zu Dabei orientiert sie sich an kollektiven Aktionsformen Lösungen (zum Beispiel Genossenschaften ) will die Bedeutung der Arbeit über des Kapitals stellen und kämpft für soziale Gerechtigkeit gegen die Diskriminierung der Frauen. Ihre Aktionen dem Prinzip der Gewaltlosigkeit motiviert durch den christlichen (meist katholischen) Die Ideale der Landlosenbewegung sind den der Befreiungstheologie nahe.

Formell wurde die MST 1984 in der Stadt Cascavel (Bundesstaat Paraná ) gegründet. Dies wurde durch die Demokratisierung der 20 Jahre dauernden Militärdiktatur möglich: während Regierungszeit des Präsidenten José Sarney sabotierten die Großgrundbesitzer die Pläne zur mit Hilfe bewaffneter Milizen. Als Gegenbewegung organisierten die Landlosen mit Hilfe der Kirche ( CPT ).

Popularität verschafft sich die MST vor auch durch Aktionismus. Dazu gehören

  • Landbesetzungen von brachliegendem Land oder Land welchem schlecht gewirtschaftet wird wobei immer wieder Forderung zur Enteignung durch den Staat erhoben Daneben werden auch Ländereien besonderer Bedeutung besezt zum Beispiel der Besitz des Präsidenten Cardoso im Jahre 1999 ; dies um Aufmerksamkeit zu erregen. Bei Landbesetzungen den sogenannten assentamentos werden (rechtswidrig) ein paar Familien auf besetzten Land angesiedelt die im Rahmen einer die Produktionsmitel gemeinsam verwalten und Schulungen erhalten eine effiziente Produktion aufzubauen. Dabei wird immer Wichtigkeit der Kollektivität gegenüber dem Individuum betont.
  • Großkundgebungen (wie zum Beispiel 1997 Sternmarsch auf Brasília mit 40.000 Teilnehmern) Hungermärsche Blutspendeaktionen usw.

Daneben spielten die teils blutigen Repressionen Militärs der Regierung oder privater Milizen eine Rolle dabei der MST zusätzlich Zulauf zu So gab es 1996 ein Massaker bei dem 19 MST-Aktivisten Leben kamen.

Bis Ende der 1990er Jahre konnte die MST für ca. Familien Land erkämpfen. Verglichen mit den geschätzen 5 Millionen landlosen Familien ist dies jedoch wenig.

Unter der gegenwärtigen Regierung von Luiz Inácio Lula da Silva zu dessen Partei PT (Partido dos Arbeiterpartei) einige der Mitglieder gehören sind die auf eine Bodenreform groß wie nie. Trotzdem sich die MST nicht in eine politische verwandeln. Ihre jungen und radikalen Führer lassen auch nicht ihren Aktivismus nehmen.

Weblinks

Literatur

Günther Schulz: Landbesetzung -- Hoffnung für Eichstätten 1995




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