Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Muhammad I. fünfter Emir von Cordoba (852 –
Muhammad I. wurde Nachfolger seines Vaters Abd ar-Rahman II. im Emirat von Cordoba . Ihm gelang 862 zunächst die Markgrafschaft von Zaragoza wieder zu unterwerfen bevor sie 866 erneut von den Umayyaden abfiel. Als sich auch die Markgrafschaften Toledo ( 852 ) und Merida ( 868 ) ihre Unabhängigkeit erklärten war die Macht Muhammad I. erheblich eingeschränkt. Da Alfons III. Asturien diese Situation ausnutzte und sein Reich Süden ausdehnte sowie sich mit Ibn Marwan Merida ( 875 – 930 ) verbündete musste Muhammad I. 883 mit Asturien Frieden schließen. Die Krise Emirats erreichte ihren Höhepunkt als 884 um Malaga der Aufstand des Umar ibn Hafsun ausbrach und sich schnell im südlichen Andalusien ausbreitete.
Zwischen 851 und 859 kam es zu starken Spannungen mit Mozarabern als diese von christlichen Asketen zum aufgestachelt wurden. So erfolgten von einigen Christen der Öffentlichkeit Schmähungen gegen den Islam und den Propheten Muhammad die von der umayyadischen Strafjustiz mit Tode geahndet wurden. Nachdem 45 „Märtyrer von den Tod gefunden hatten ließ Muhammad I. eine christliche Synode den vorsätzlichen Märtyrertod verdammen die christlichen Ausfälle gegen den Islam auch
Muhammad I. starb 886 sein Sohn al-Mundir wurde Nachfolger.