Murad folgte seinem Vater Mehmed I. auf dem Thron. Der von dem Kaiser Manuel II. Palaeologus und anderen Fürsten Versuch seines Onkels Mustafa (der "falsche Mustafa" Mehmed I. ) sich den Thron anzueignen führte bald seinem Amtsantritt zu Schwierigkeiten was zu einer Beendigung der Belagerung Konstantinopels 1422 führte. Die Abtrünnigen wurden jedoch bald und Mustafa hingerichtet ebenso wie ein kleinerer Murads der seinen Anspruch auf den Thron
In den folgenden Jahren festigte Murad türkische Herrschaft in Westanatolien und besetzte 1430 Saloniki das erst wenige Jahre zuvor unter Schutz Venedigs begeben hatte. Er betrieb einen langfristigen mit den Bosniern und Ungarn bei dem die Türken gegen Johann Hunyadi viele schwere Rückschläge erlitten. Dementsprechend schloss 1444 in Szegedin einen zehnjährigen Vertrag ab in dem alle Ansprüche auf Serbien aufgab und Georg Branković als König
Kurz danach dankte er tief betroffen Tod seines ältesten Sohns Ala-ud-din zugunsten seines Sohns Mehmet ab der zu der Zeit vierzehn alt war. Aber der hinterhältige Angriff der Mächte – in Verletzung des geschlossenen Vertrages überforderte den unerfahrenen jungen Herrscher so dass von seinem Ruhestand in Magnesia zurückkehrte seine in der Schlacht von Varna (10. November 1444 ) vernichtend schlug und sich wiederum nach zurückzog. Ein Aufstand der Janitscharen veranlasste ihn wieder die Macht zu Mehrere Jahre seines Lebens verbrachte er noch Kriegszügen in Europa wobei er im Kosovo abermals Hunyadi besiegte (17.-19. Oktober 1448 ). Als die Lage auf dem Balkan war wendete er sich nach Osten und Timur Lenks Sohn Shah Rokh und die Emirate Karaman and Çorum-Amasya. Er starb 1451 in Adrianopel und wurde in Brusa beigesetzt.