Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Musik (vom griech. mousike (techne) "Kunst der Musen" im lat. (ars) musica bereits in der eingeengten Bedeutung Tonkunst Tonwerk musikalische Darbietung bereits im althochdt. als Lehnwort; ähnliche in unzähligen weiteren Sprachen) bezeichnet
die Tonkunst: die Kunst die Abfolge akustischer Ereignisse zu gestalten Interessieren Sie sich für Musik oder eher Malerei? );
Werke der Tonkunst ( Die Musik der Beatles Musik für Trompete und Orgel );
die Wiedergabe musikalischer Werke ( Wollen wir Musik hören? ).
Für eine strukturierte Linkliste siehe: Portal Musik .
Musik ist im Frankfurter Raum auch die für eine Zwiebelsoße siehe Handkäse .
Musik ist gestaltete Zeit (im Gegensatz etwa zur bildenden Kunst die Raum gestaltet). Musik kann nur Ablauf in der Zeit erlebt werden. Aus Grund setzt Musik beinahe begriffsnotwendig eine rhythmische Ordnung ihres Rohmaterials ( Geräusche Töne Klänge ) voraus. Außer durch Rhythmus kann musikalisches Material durch Melodie (die Abfolge verschiedener Tonhöhen) und Harmonie (die Gleichzeitigkeit bestimmter Tonhöhen) organisiert sein.
Eine genaue Bestimmung was Musik ist was nicht ist nicht möglich. Gestaltung durch Menschen ist keine notwendige Voraussetzung sofern man die Laute der Vögel ausschließen möchte. Gedankenloses die Fahrgeräusche einer Lokomotive und das Stimmen eines Instruments sind andere Grenzfälle an denen jeder einer scharfen Abgrenzung von Musik und Nicht-Musik muss. Schließlich haben avantgardistische Komponisten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ganz bewusst die Grenzen dessen was ist gesprengt indem sie darauf verzichteten Rhythmus geschweige denn Melodie zu gestalten: beispielsweise wurden dem Tonbandgerät aufgezeichnete Allerweltsgeräusche in den Konzertsaal geholt; Werke per Zufallszahlengenerator hergestellt ( Aleatorik ); wurde Stille als Musikstück deklariert ( John Cage ).
Mit der Systematisierung von Musik nach intersubjektiven Kriterien beschäftigen die Disziplinen Gattungskunde und Formenlehre sowie die Stilkunde (siehe Stilrichtungen der Musik ).
Die Musikwissenschaften haben mehrere Ordnungsdimensionen entwickelt mit unterschiedlichem Erfolg auf Musik angewendet werden.
Die Entwicklung der Musik kann in Epochen unterteilt werden die sich in der Musikgeschichte an die Formen der Bildenden Kunst und Architektur anlehnen (z.B. Musik der Antike Renaissancemusik Barockmusik Klassische Musik usw.); neuere Forschungen bemühen sich jedoch Historiographie zu entwickeln die weniger von den Rahmenbedingungen als vielmehr der musikalischen Strukturen selbst
In der Chronologie der musikalischen Entwicklung können folgende eurozentristische unterschieden werden:
Mittelalter - Musik vor dem 13. Jahrhundert des 13. Jahrhunderts
Musik ist nicht nur Selbstzweck und Kulturgut sondern auch eine umsatzstarke Branche der Die heutige Musikindustrie prägt musikalische Entwicklungen ( Casting -Bands Schaffen von Opernstars ) absorbiert und kommerzialisiert unabhängig entstandene Formen Jazz Punk ) und übt in Form von massiver Einfluss auf politische Entscheidungen aus ( Copyright ).
Neben den Unternehmen der Medienindustrie übt die Musiktechnologie zunehmenden Einfluss auf Hörgewohnheiten und Musikangebot aus. Für die Rezeption von aufgezeichneter sind Abspielgeräte ( Tonbandgerät Schallplattenspieler CD-Player MP3-Player usw.) notwendig die sich zunehmend an Möglichkeiten der Computertechnologie orientieren. Mit der Einführung Audio-CD begann die Digitalisierung der Musik; durch das Aufzeichnungsformat MP3 wurde die psychoakustische Kompression von Musikdaten bei der solche Anteile aus Musikdaten entfernt können die für die Klangqualität als weniger erachtet werden.
Mit der Einführung neuer Technologien wie der DVD-Audio oder der SACD (Super Audio CD) ist die bis vorherrschende Wiedergabe-Technologie im Ein-Kanal- ( Mono ) bzw. Zwei-Kanal-Verfahren ( Stereo ) um mehrkanalige (im allgemeinen Fünf-Kanal- "Surround" Wiedergabemöglichkeiten erweitert worden.
Der Musik werden die unterschiedlichsten Wirkungen das Spektrum reicht von der Unterstellung heilender (z.B. Musik von Bach und Mozart New Age-Musik) bis hin zu destruktiven sogar krank machenden Auswirkungen (z.B. Death Metal Gothic Musik von Schönberg ). In der frühen Kirchenmusik waren beispielsweise nur menschliche Stimmen (z.B. Gregorianischer Choral ) zulässig erst später durften Instrumente genutzt
Bis heute konnten die Musikwissenschaft und ihre Hilfsdisziplinen nicht abschließend klären welchem Grad diese Wirkungen mit den kulturellen zusammenhängen; so wurde durch die Verbreitung der Rockmusik noch vor wenigen Jahrzehnten der Untergang des Abendlandes befürchtet; andererseits weist die Medienwirkungsforschung zumindest speziell dispositionierten Fällen Wirkungen wie Selbsttötungen nach. Allerdings sind auch diese Forschungsergebnisse
Auch Pflanzen und Tiere sollen auf Musik reagieren; nicht nur Esoteriker behaupten bestimmte Musik habe positive Auswirkungen das Wachstum von Zimmerpflanzen ; selbst in der Tierhaltung wird Musik eingesetzt.
MGG - Musik in Geschichte und Gegenwart allgemeine Enzyklopädie der Musik hrsg. von Friedrich Bärenreiter Metzler. MGG Personenteil in 17 Bänden ff.) MGG Sachteil in 10 Bänden. http://www.mgg-online.com