Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Muzio Clementi


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Muzio Clementi (* 23. Januar 1752 in Rom 10. März 1832 in Evesham bei Worcester) war ein klassischer Komponist und der erste der ausschließlich für Klavier (und dessen Begleitung) schrieb.

1777 bis 1780 trat er als Cembalist und Kapellmeister an der Italienischen Oper in London auf; später war er Solist Dirigent Klavierbauer Verleger und Musiklehrer. Zu seinen Schülern gehören Baptist Cramer John Field Friedrich Kalkbrenner und Ignaz Moscheles.

Am bekanntesten ist er für sein Etüdenwerk Gradus ad Parnassum ( 1817 - 1826 ) das Debussy in seinem Stück Doctor Gradus ad Parnassum verspielt wieder aufnimmt und das auch noch im Klavierunterricht eine Rolle spielt. Darüber schrieb er sechs Sinfonien ein Klavierkonzert 60 weitere 46 mit Begleitung von Flöte Violine Violoncello.

Wolfgang Amadeus Mozart hatte eine unerklärliche Abneigung gegen Clementi dazu geführt hat dass sie von einigen Erzrivalen bezeichnet werden – was allerdings nicht sein dürfte da es keine Hinweise darauf dass Clementi Mozarts Gefühle erwidert hat.

Der Pianist Wladimir Horowitz hingegen entwickelte eine besondere Vorliebe für Kompositionen wobei er seine besten auf eine mit den Werken Ludwig van Beethovens stellte. Die Wiederherstellung von Clementis Ansehen ernsthafter Künstler ist nicht zuletzt dieser Passion verdanken.

Literatur

  • A. Tyson: Thematic catalogue of the works Muzio Clementi (Tutzing 1967)
  • L. B. Plantinga: Clementi - His life music (London 1977)
  • M. Stoelzel: Die Anfänge vierhändiger Klaviermusik. Studien Satztypik in den Sonaten Muzio Clementis (1984)




Bücher zum Thema Muzio Clementi

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Muzio_Clementi.html">Muzio Clementi </a>