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Tausendfüßer


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Tausendfüßer

Hundertfüßer

Systematik
Unterabteilung: Bilateria
Stammgruppe : Urmünder (Protostomia)
Überstamm : Häutungstiere (Ecdysozoa)
Stamm : Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm : Tracheentiere (Tracheata)
Überklasse : Tausendfüßer (Myriapoda)
Klassen

Die Tausendfüßer (Myriapoda) bilden eine Überklasse von Gliederfüßern (Arthropoda) und werden zu den Tracheentieren (Tracheata) gerechnet. Zu den Tausendfüßern gehören Reihe entwicklungsgeschichtlich sehr alter Arten. Wie die Insekten (Insecta) sind sie Tracheenatmer . Insgesamt enthält diese Gruppe über 13.500 wobei die überwiegende Mehrheit (etwa 10.000) den zugeordnet wird etwa 3.000 Arten stellen die

Tiere dieser Gruppen haben eine hohe Bedeutung. Einige Tausendfüßer wie z. B. der ( Glomeris marginata ) besitzen die Fähigkeit sich bei Gefahr und ein stark riechendes zum Teil Blausäure -haltiges Sekret abzugeben.

Inhaltsverzeichnis

Bau der Tausendfüßer

Die Tausendfüßer tragen ein Paar Antennen am Kopf ihr Rumpf besteht aus die ersten drei Segmente weisen jeweils ein auf alle weiteren bei den Doppelfüßern jeweils zwei Laufbeinpaare bei allen anderen nur je ein Laufbeinpaar. Eine weitere Körpergliederung nicht.

Die angesprochenen Merkmale können jedoch als Merkmale (Plesiomorphien) angesehen werden die tatsächlich verbindenen der vier Klassen sind offensichtlich nur der der Punktaugen auf der Kopfoberseite (Medianaugen) sowie die der Facettenaugen in mehrere seitliche Einzelaugen wobei diese einen sehr übereinstimmenden Aufbau haben. Bei ihnen ein zentraler Kristallkegel die Linse wird durch mehrere Epidermiszellen abgeschieden und besteht eine mehrschichtige Netzhaut.

Systematik der Tausendfüßer

Aufgrund dieser sehr dürftigen Begründung der als natürliche Gruppe (Monophylum) wurden verschiedene alternative der Tracheentiere vorgeschlagen bei denen die Tausendfüßer nicht natürliche Gruppe (Paraphylum) betrachtet und entsprechend wurden. Gemeinsam ist diesen alternativen Hypothesen daß die Tausendfüßer in die Taxa Hundertfüßer und auflösen und jede dieser beiden Taxa als der Sechsfüßer (Hexapoda) ansiedeln. Die Zusammenfassung der und der Sechsfüßer als eine Gruppe wurde mittlerweile wieder verworfen und soll nicht weiter werden.

Die alternativen Theorien sollen in der kurz vorgestellt und diskutiert werden:

Alternative 1: Myriapoda - Hexapoda

Diese Hypothese spiegelt die klassische Systematik Tracheentiere wieder wie sie auch oben dargestellt Die Myriapoda stellen eine natürliche Gruppe dar sind zugleich die Schwestergruppe der Sechsfüßer. Als für die Myriapoda dienen die fehlenden Medianaugen die aufgelösten Facettenaugen (s.o.).

 ------Tracheentiere - Tracheata |--- Sechsfüßer - '--- Tausendfüßer - Myriapoda |--- Hundertfüßer - '--- Progoneata: Symphyla Diplopoda Pauropoda  

Alternative 2: Chilopoda - Labiophora

In der ersten Alternativhypothese werden die als Paraphylum aufgelöst. Stattdessen stellen hier die die Schwestergruppe eines gemeinsamen Taxons aus Sechsfüßern Progoneata dar welches als Labiophora bezeichnet wird. wird die Zusammenfassung der Labiophora durch den einer verschmolzenen Unterlippe ( Labium ) aus den basalen Gliedern der 2. Maxille und der Existens von ausstülpbaren Organen den Hüftgliedern ( Coxen ) sowie durch Styli.

 ------Tracheentiere - Tracheata |--- Hundertfüßer - '--- Labiophora |--- Sechsfüßer - Hexapoda '--- Symphyla Diplopoda Pauropoda  

Auf der Basis molekularer Ergebnisse ist ebenfalls noch keine befriedigende Auflösung dieses Problems worden da die bisherigen Untersuchungen widersprüchliche Ergebnisse So untermauert die Analyse von Wheeler (1997) Labiophora-Theorie Zrzavy´ et al. (1997) sowie Friedrich Tautz (1995) stützen die Myriapoda-Theorie.

In der weiteren Darstellung wird die trotz der Zweifel weiter verfolgt um die Gruppen vorzustellen.

Interne Systematik

Die interne Systematik der Myriapoda ist gut gesichert.

So bilden die Doppelfüßer und die aufgrund mehrerer gut begründeter Merkmale das Taxon Diese Merkmale sind eine Verschmelzung der basalen der ersten Maxille zu einer Unterlippe (Gnathocilarium) Verlust der zweiten Maxille bzw. rudimentäre Anlage in der Embryonalentwicklung Genitalöffnungen im zweiten Segment Tracheenöffnungen nahe der Beine Jungtier mit nur Beinpaaren.

Die Dignatha wiederum bilden mit den das Taxon Progoneata aufgrund der Darm- und innerhalb des Dotters sowie dem Aufbau der ( Trichobothrien ).

Literatur

  • Anderson DT (2001): Invertebrate Zoology 2nd Ed. Oxford Univ. Press Kap. S. 275 ISBN 0195513681
  • Barnes RSK Calow P. Olive PJW DW Spicer JI (2001): The invertebrates - a synthesis 3rd ed. Blackwell Kap. 8.5.3a S. ISBN 0-632-04761-5
  • Brusca RC Brusca GJ (2003): Invertebrates 2nd Ed. Sinauer Associates Kap. 18 637 ISBN 0878930973
  • Moore J (2001): An Introduction to the Invertebrates Cambridge Univ. Press Kap. 14.6 S. ISBN 0521779146
  • Ruppert EE Fox RS Barnes RP Invertebrate Zoology - A functional evolutionary approach Brooks/Cole Kap. 20 S. 702 ISBN 0030259827

Weblinks




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