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Nährmedium


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Ein Nährmedium auch als Substrat bezeichnet dient zur Züchtung von Mikroorganismen und Gewebekulturen. Man unterscheidet zwischen flüssigen bzw. Nährbouillon) und festen Nährmedien ( Nährboden ).

Anwendung

Flüssige Nährmedien werden eingesetzt
  • für biotechnologische Produktionsverfahren (siehe Bioreaktor )
  • zur Kultivierung von Zellkulturen und Mikroorganismen Forschungszwecken
  • zur Züchtung von lebendem Gewebe für medizinischen Einsatz (z.B. Hauttransplantationen )
  • für den Nachweis von Mikroorganismen

Feste Nährmedien werden vor allem zu verwendet denn sie ermöglichen auch eine quantitative Da sich die sich vermehrenden Mikroorganismen nicht im Medium verteilen können bildet sich um Ausgangskeim ein sichtbarer Punkt bzw. Fleck. Die dieser KbE ( K olonie b ildende E inheit) entspricht der ursprünglichen Anzahl von Keimen.

Zusammensetzung und Herstellung

Neben Wasser enthalten Nährmedien hauptsächlich kulturspezifische und -salze. Daneben können noch enthalten sein:

Zur Herstellung eines Nährmediums werden die und Zusatzstoffe gemäß einer Rezeptur zusammengemischt und demineralisiertem Wasser (ev. unter strömendem Dampf) gelöst. Anschließend die Sterilisierung (meist im Autoklav ). Zusatzsstoffe die durch die Sterilisierung zerstört können anschließend über einen Sterilfilter zugegeben werden.

Im Handel sind auch Fertignährböden verfügbar.




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