Das Stadtgebiet von Nürtingen besteht aus Kernstadt Nürtingen dem bereits am 1. Januar 1919 eingegliederten Ortsteil Oberensingen sowie den im der Gemeindereform 1973 und 1974 eingegliederten Stadtteile Hardt Neckarhausen Raidwangen Reudern Zizishausen.
Nürtingen wurde 1046 (" Niuritingin ") erstmalig erwähnt und erhielt 1335 die Stadtrechte .
1750 wurde die Stadt durch einen verheerenden weitestgehend zerstört jedoch wieder aufgebaut. Dieser alte ist weitestgehend bis heute erhalten geblieben.
Das Nürtinger Schloß diente den Wittwen Württemberger Fürsten als Alterssitz.
Bis zum 1. Januar 1973 war Nürtingen der Verwaltungssitz des Landkreises Dieser ging aus den beiden ehemaligen Oberämtern Nürtingen und Kirchheim/Teck hervor. Im Zuge der Kreisreform wurde er mit dem Landkreis Esslingen
Die Industrialisierung begann im Nürtinger Raum in der Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zunächst war die Textilindustrie bestimmende Branche. So war Nürtingen lange als "Stadt der Strickwaren" bekannt. Mit der Verlagerung der Textilproduktion in Niedriglohnländer im ausgehenden Jahrhundet nahm die Bedeutung dieses Industriezweiges für Nürtinger Raum immer mehr ab so dass Beginn des 21. Jahrhunderts die Maschinenbauindustrie die wichtigste Branche darstellt. Die Maschinenfabrik 1894 gegründet und der Elektrowerkzeughersteller Metabo 1924 gegründet beschäftigen beide jeweils rund Mitarbeiter in Nürtingen.
Nürtingen liegt an der Bahnstrecke von Stuttgart nach Tübingen . Außerdem führt vom Nürtinger Bahnhof die Tälesbahn - eine Nebenbahn der WEG - bis nach Neuffen . In unmittelbarer Nähe des Bahnhofes befindet der zentrale Omnibusbahnhof über den Nürtingen mit den Teilorten den umliegenden Gemeinden verbunden ist.