Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der "Nationalen der ehemailgen DDR. Für weitere Bedeutungen siehe NVA (Begriffsklärung) .
Die Gründung der NVA am 1. März 1956 zeitlich nach der Bundeswehr war der Schlusspunkt einer Entwicklung die 1952 mit der Proklamation der "Nationalen Streitkräfte" hatte und in deren Verlauf vor allem Kasernierte Volkspolizei (KVP) sowie die Grundstrukturen einer aufgebaut worden waren. Dieser Aufbau vollzog sich Rahmen des Warschauer Vertrages und unter Anleitung der Sowjetunion . Bis 1962 war die NVA eine Freiwilligenarmee. Nach der Wehrpflicht lag die Personalstärke der NVA bei 170.000 Soldaten. Die SED hatte durch ihre "Politische Hauptverwaltung" (PHV) der Armee ihre führende Rolle in der gesichert.
In der DDR wurde die NVA Instrument der Arbeiterklasse dargestellt welche die sozialistischen Errungenschaften schützen und sichern sollte. Der Propaganda diente die Volksarmee für die Verteidigung der und anderer sozialistischer Staaten gegen die imperialistische Aggression .
Das allgemeine Wehrpflichtgesetz vom 24. Januar sah einen Grundwehrdienst von 18 Monaten vor. konnte und wurde nahezu jeder Mann vom bis zum 26. Lebensjahr eingezogen und es bis dato ungediente Männer bis zum 36. zum Wehrdienst eingezogen werden. Eine legale Wehrdienstverweigerung in der DDR nicht möglich. Insbesondere auf der Kirchen wurden jedoch 1964 innerhalb der NVA die sogenannten Baueinheiten geschaffen in denen eine Ableistung des ohne Waffe als Bausoldat möglich wurde.
Längerdienende konnten Laufbahnen als Unteroffizier auf Zeit (mit einer Regeldienstzeit von 3 Jahren) Berufsunteroffizier (mit einer Regeldienstzeit von 10 Jahren) Fähnrich (seit 1973 mit einer Regeldienstzeit von Jahren) Offizier auf Zeit (mit einer Regeldienstzeit von 3 später Jahren) oder Berufsoffizier (mit einer Regeldienstzeit von 25 Jahren)
In den fahrenden Einheiten der Volksmarine die Dienstzeit für Matrosen 3 Jahre und Maate 4 Jahre sowie bei fallschirmspringenden Einheiten Jahre. Dies waren in der Regel freiwillige Soldaten auf Zeit bzw. Unteroffiziere auf Zeit .
Frauen konnten freiwillig die meisten Laufbahnen Unteroffizier auf Zeit Berufsunteroffizier Fähnrich oder Berufsoffizier einschlagen soweit dies aus Gründen der Belastung zulässig war. In der Regel betraf die Rückwärtigen Dienste.
Dem Ministerium für Nationale Verteidigung (MfNV) Strausberg - waren untergeordnet:
Die Luftstreitkräfte/Luftverteidigung waren gegliedert in:
direkt dem KdoLSK/LV unterstellte Truppenteile/Einheiten
die 1. Luft-Verteidigungs-Division (1. LVD) - Cottbus -
die 3. Luft-Verteidigungs-Division (3.LVD) - Trollenhagen Neubrandenburg ) -
Führungsorgan der Front- u. Militärfliegerkräfte (FMTFK) Strausberg -
Die NVA war stets eng mit Truppen der "Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in (GSSD) - seit Juni 1989 in "Westgruppe Truppen" (WGT) umbenannt - verzahnt.
Die Strukturen und Ausrüstung Fahrzeuge und waren weitgehend sowjetischen Ursprungs und die NVA in Führungs- u. Mobilmachungsfragen eng mit den der Sowjetarmee zusammen. Die Offiziersausbildung erfolgte in den
Weiterhin gab es mehrere Unteroffiziersschulen. Ein unbedeutender Teil der Führungskader der NVA absolvierte Militärakademien Militärhochschulen bzw. ähnliche Einrichtungen.
Die NVA bzw. das Ministerium für Verteidigung unterhielt einen eigenen Auslandsnachrichtendienst (zuletzt genannt Aufklärung") der vorwiegend in der Bundesrepublik Militärspionage Dieser Geheimdienst der NVA war vom Ministerium für ( Stasi ) formell unabhängig stand jedoch - wie gesamte NVA - unter Kontrolle der Hauptabteilung des MfS (Militärabwehr) (in der NVA bekannt "Abteilung 2000").
1990 wurde die NVA aufgelöst und Einrichtungen und Ausrüstung an die Bundeswehr übergeben. Die meisten der vorhandenen Standorte geschlossen und die Ausrüstung zum Teil an Staaten verkauft (Beispiele: Schützenpanzerwagen an die Türkei Marineeinheiten an Indonesien ). Ein großer Teil des Unteroffiziers -Korps sowie nahezu das gesamte Offiziers -Korps wurden aus dem Armeedienst entlassen und in die Bundeswehr übernommenen NVA-Angehörigen dabei in Regel um einen Dienstgrad heruntergesetzt. Generell gilt die in der Armee NVA geleistete Dienstzeit als "gedient in Heeren". Den Ehemaligen Armeeangehörigen ist es verboten der BRD ihren letzten Dienstgrad mit dem Anhang (außer Dienst) zu führen eine Praxis die verschiedenen Gruppen als Diskriminierung angesehen wird.