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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 14. Oktober 2019 

Nasobem


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Das Nasobēm ein Tier das auf seiner Nasen ist der Titelheld eines Gedichtes seines Entdeckers Christian Morgenstern dem wir auch die Erstbeobachtung des Mondschafs und des Weswolfs danken.

Das Nasobēm

Auf seiner Nasen schreitet
einher das Nasobēm
von seinem Kind begleitet.
Es steht noch nicht im Brehm

es steht noch nicht im Meyer
und auch im Brockhaus nicht.
Es trat aus meiner Leyer
zum ersten Mal ans Licht.

Auf seinen Nasen schreitet
(wie schon gesagt) seitdem
von seinem Kind begleitet
einher das Nasobēm.

Artname: Nasobema procedens Mor. (von Stümpke zu den Rhinogradentia gestellt). Kennzeichen: Die vierhöckrige Nase auf der das bis goldbraune sehr scheue Tier sich fortbewegt es unverkennbar. Augen: dunkel- bis nachtbraun Ohren Schwanz nach außen unsichtbar. Höhe bis 80 (davon die Höcker rd. 20%). Vorkommen: Mitteleuropa auf dem Grunde des Luftmeers auf Wiesen Fluren Triften. Sehr selten geworden Das letzte Exemplar seines nächsten Verwandten des Nasobema ferox L. wurde 1914 im Oberen Lötschtal gewildert. sich ganzjährig jedoch setzt die Hinde immer März. Das Kalb steht nach einer Stunde kann nach einer weiteren der Mutter folgen es bis zur Geschlechtsreife führt. Dämmerungsaktiv. Nahrung zumeist Asphodelen doch nimmt es auch junge Tatzelwürmer auf. Keine natürlichen Feinde.

Das Gedicht inspirierte einen namhaften deutschen Gerolf Steiner zum Buch Bau und Leben der Rhinogradentia von Prof. Dr. Harald Stümpke das 1957 in mehreren Nachdrucken im Spektrum Verlag Die Nasobeme oder Nasenschreitlinge werden in Anatomie Physiologie Ethologie Ökologie und Systematik ausführlich dargestellt. Leider sind sie durch Vulkanausbruch ausgestorben (umstritten). Dieses Buch zählt inzwischen Pflichtlektüre für jeden Zoologiestudenten. Die Rhinogradentia nehmen Erscheinen des Buches in der Zoologie etwa die Funktion ein die Friedrich Gottlob Nagelmann für die Juristen innehat.

Inzwischen steht das N. auch mit eigenen Artikel im Meyer im Brockhaus und der Wikipedia.

Weblinks


Literatur

  • Morgenstern Christian: Alle Galgenlieder Wiesbaden: Insel-Verlag 1947/1972 ISBN 3-458-31706-6

  • Bau und Leben der Rhinogradentia von Prof. Dr. Harald Stümpke mit Nachwort von Gerolf Steiner Illustrationen von Gerolf Spektrum Akademischer Verlag 2001 90 S. 12 Abb. 15 farb. Abb. ISBN 3-8274-1196-3



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