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Die NATO ( North Atlantic Treaty Organisation auch: Nordatlantikpakt-Organisation auf französisch l'Organisation du Traité de l'Atlantique Nord abgekürzt OTAN ) ist ein militärisches Bündnis europäischer und nordamerikanischer Staaten das 1949 durch die Unterzeichnung des Nordatlantikvertrages gebildet wurde.
Der Sitz der NATO (Generalsekretariat) ist Brüssel .
(*) Frankreich ist seit 1966 nicht militärisch integriert Spaniens Streitkräfte stehen im Verteidigungsfall automatisch unter dem Oberbefehl der NATO. Island keine eigenen Streitkräfte.
Defensivbündnis ohne automatische militärische Beistandspflicht
Institution zur Bewahrung westlich-liberaler Gesellschaftsordnung (politische ökonomische und kulturelle Zusammenarbeit und Anerkennung demokratischer Prinzipien)
oberstes Gremium das nach dem Konsensprinzip entscheidet ist der Nordatlantikrat : Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer
Nordatlantische Versammlung: 188 Parlamentarier der Mitgliedstaaten
Exekutivorgan: Generalsekretariat
höchstes militärisches Organ: Militärausschuss (Stabschefs aller Bündnispartner) ist seit Juli 2002 Harald Kujat deutscher General
Nordatlantischer Kooperationsrat seit 1991 seit 1997 Euro-Atlantischer 46 Staaten (NATO und 20 Mitgliedern der für den Frieden) => Zusammenarbeit mit osteuropäischen in der Sicherheitspolitik Rüstungskontrolle Demokratisierung
Die Mitgliedstaaten beraten sich im Nordatlantikrat. tagt normalerweise zweimal pro Jahr auf Ministerebene den 26 Außenministern der Mitglieder. Außerdem kommt aber auch noch auf der Ebene von Vertretern mindestens einmal pro Woche zusammen. Die Vertreter sind zumeist Botschafter. Der Ständige Rat NATO-Botschafter residiert in Brüssel.
Weitere wichtige Gremien der zweiten zivilen sind der Ausschuss für Verteidigungsplanung und die Planungsgruppe letztere ist zuständig für die atomstrategischen
Bei Beratungen die militärische Beteiligung erfordern nur 25 Mitglieder (d.h. ohne Frankreich) im für Verteidigungsplanung" (DPC).
Weitere Ausschüsse wurden zwecks Arbeitsteilung vom eingesetzt. Darunter sind die Ausschüsse für:
Verteidigungs-Erhebung
zivile Verteidigung
Haushalt
Politik
Rüstung
Fernmeldefragen
Umwelt
Wirtschaft
Infrastruktur
nukleare Verteidigung
Der Vorsitzende des Rats und der ist der NATO-Generalsekretär. Er leitet ebenfalls das das sich aus Angehörigen der Mitgliedstaaten zusammensetzt. Beschlüsse der Ausschüsse wie auch des Rates einstimmig gefällt.
Höchstes militärisches Organ der NATO ist Militärausschuss. Er besteht aus den militärischen Stabschefs Mitgliedstaaten und berät den Nordatlantikrat. Auch gibt die nötigen Weisungen an die Kommandobereiche.
Gipfeltreffen 1997 in Madrid: Einladung zum Beitritt Polen Ungarn Tschechien
Partnerschaft für den Frieden Brüssel 1994 : Zusammenarbeit in militärischen und sicherheitspolitischen Fragen
Paris 1997 Grundakte mit Russland:
Beendigung der Gegnerschaft von NATO und Russland
Wandel der NATO von militärischer zu politischer
Ziel: gemeinsam dauerhaften Frieden schaffen
Friedenssicherung im Rahmen der UNO:
ab 1992 Bereitschaft der NATO zu Out-of-area(nicht nicht auf dem Gebiet z.B der Bundesrepublik auch außerhalb der Gebiete der NATO. ZB Einsätzen nach Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat
Beteiligung an UN-Operationen in Ex-Jugoslawien
Umsetzung des Friedensabkommens von Dayton 1995 in
Umbau der NATO zur schnellen Eingreifsfähigkeit in größerer Flexibilität Abkehr vom bipolaren Bedrohungsdenken
Bei der Frage ob der Türkei präventiv Abwehrsysteme bereit gestellt werden sollten sie sich im Fall eines Angriffes auf Irak gegen eventuelle Gegenangriffe verteidigen kann legten Frankreich Belgien und Deutschland ein Veto ein. Dies führte zu einer Verstärkung vorher schon vorhandenen transatlantischen Verstimmungen zwischen diesen und Russland auf der einen Seite und den USA und Großbritannien auf der anderen Seite. Unklar ist sich dieser Riss durch das Bündnis auf langfristige Perspektive als aus Sicht der USA Militärbündnis auswirkt.
Auf Grund der veränderten geopolitischen Situation sich die NATO 1999 zu einer Veränderung Konzeption. Dieses ist nötig geworden da sich der Zwischenzeit der Warschauer Pakt aufgelöst hat die Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte und zahlreiche nationale und Krisen und Kriege am Rand des NATO-Gebietes Die gestiegene Gefahr durch den internationalen Terrorismus 2001 kam noch hinzu.
Neben der weiterhin als Hauptaufgabe bestehenden kollektiven der Mitgliedstaaten treten neuartige Aufgaben die auch des NATO-Gebietes liegen können in den Vordergrund. z.B. die Stabilisierung der Situation in Osteuropa. der NATO stehen seit 1995 in Bosnien-Herzegowina SFOR ) und seit 1999 in Kosovo ( KFOR ).
Die NATO setzt sich damit verstärkt für Sicherung der Menschenrechte ein.
Neben der Konfliktbewältigung unterstützt sie auch Konfliktverhütung.
Sie fördert aktiv ein vertieftes Verhältnis zwischen Bündnispartnern. Zu diesem Zweck dient die Partnership Peace (PfP).
Auch unterstützt sie die Bestrebungen Europas eine Verteidigungsidentität aufzubauen.
Ermöglicht Out-of-Area-Einsätze der NATO auch unter Verletzung Völkerrechts .
Die Organisation steht nicht nur in Konkurrenz dem UNO-Sicherheitsrat und der OSZE sondern sieht sich auch deutlichen Meinungsunterschieden Mitgliedstaaten gegenüber. Daraus resultieren weitere Fragen nach Zukunft der NATO nach 2003 .
Die Haltung Russlands zur zweiten Runde NATO-Osterweiterung war nach wie vor kritisch. Man bereits nach dem Beitritt der früheren Warschauer-Pakt-Staaten Tschechien und Ungarn im Jahr 1999 Kritik Estland Lettland und Litauen sind die ersten die einst Teil der Sowjetunion waren.
Insgesamt bringen die sieben neuen Länder 175.000 reguläre Soldaten und über 3000 - veraltete - Kampfpanzer ins westliche Bündnis ein. ist Rumänien mit 87.000 Mann unter Waffen von Bulgarien mit 42.500 Soldaten.
Wenige Wochen nach ihrem NATO-Beitritt wurden der sieben Länder (Estland Lettland Litauen Slowakei Slowenien) sowie die bereits 2003 beigetretenen Länder Tschechien und Ungarn) am 1.Mai 2004 auch die Europäische Union aufgenommen. Bulgarien und Rumänien 2007 folgen. Bis dahin gehören 19 von 26 NATO-Ländern auch der EU an.
1955 als Bündnisarmee gegründet d.h. Keine Führungsstruktur für den Einsatz Einsatzverbände unterstehen im Bündnisfall alliierten Befehlshabern und sind der Nato den Einsatz unterstellt.
Bis 1990 zur Verteidigung des eigenen konzipiert
Nach 1990 kein „Frontstaat“ mehr
Trotzdem Hauptaufgabe: Landesverteidigung und Bündnisverteidigung