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Rauhfußkauz - Logo des Naturparks
Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken nimmt mit 580 km² in der einen Mittelplatz unter den ingesamt elf Naturparks in Brandenburg ein. Der Park liegt westlich vom Spreewald in der Niederlausitz . Östlich wird er ungefähr auf einer der Städte Luckau und Calau begrenzt nördlich den Flusslauf der Dahme westlich erstreckt er sich bis kurz die Stadt Dahme und nach Süden bis Sonnenwalde kurz Finsterwalde . Bekanntere Orte im Naturpark dürften Luckau Fürstlich Drehna sein.
Der Höhenzug Niederlausitzer Landrücken enstand als Endmoränenlandschaft bereits mit dem Ende der vorletzten Eiszeit der Saale-Eiszeit . Das nord-westlich verlaufende Baruther Urstromtal schnitt markantes geologisches Zeichen den sogenannten Lausitzer Grenzwall in den Landrücken der für Brandenburger steil zum Urstromtal abfällt und ein reiches Quellgebiet bildet. Nordwesten setzt sich der Niederlausitzer Landrücken unterbrochen Dahme-Tal im niederen Fläming fort.
Dieser Naturpark hat eine ganz eigene die durch eine ausgedehnte Mondlandschaft mit riesigen offengelassenen Tagebauen bestimmt wird – Hinterlassenschaft der ehemaligen Kohleförderung die um 1980 eingestellt wurde. Diese Tagebaulandschaften liegen mitten Park und nehmen knapp 7.400 Hektar der ein.
Wasserschloss Fürstlich Drehna Gartenanlage von Lenné
Ehemaliger Tagebau bei Fürstlich Drehna
Am "Freesdorfer Borcheltsbusch"
Altstadtkern Luckau renovierte Fassade
Im Gegensatz zu den kargen sandigen und Schluchten im Zentrum gibt es ringsherum Wiesen Äcker Fischteiche eine slawische Burganlage historische Dorfkerne Herrenhäuser und ländliche in einer lieblichen Kulturlandschaft. Dabei dominiert im die Landwirtschaft mit ausgedehnten Ackerbauflächen im Süden hingegen ein großes geschlossenes die Rochauer Heide die neben weiteren inzwischen seltenen Tieren Rauhfußkauz beheimatet der als Logo des Naturparks
Auch die auf den ersten Blick abstoßende Mondlandschaft des ehemaligen Tagebaus hat für Naturliebhaber noch mehr für den Naturschutz eine besondere Bedeutung die sich erst den zweiten Blick erschließt. Einige Gebiete blieben als zwei Jahrzehnte ohne jeden menschlichen Eingriff entstanden einmalige Biotope . Mit dem Ansteigen des Grundwassers und über eine Wasserzufuhr durch die Spree bilden sich ausgedehnte Sumpfgebiete und Seen zum Beispiel der künftig Hektar große Schlabendorfer See. Das Wasser wird Endstadium der Entwicklung eine Gesamtfläche von rund Hektar bedecken.
Die total naturbelassenen Wasserlandschaften und Sukzessionsflächen wie die rund 50 Hektar große am Schlabendorfer See bringen eine Tier- und hervor die in Deutschland in keinem anderen so entstehen könnte: in noch karger Vegetation Spezialisten wie Wiener Sandlaufkäfer Sandschrecke Sandohrwurm Kreiselwespe Blauflügelige Ödlandschrecke und Rotbauchunke neue Lebensräume; Flussregenpfeifer Steinschmätzer Kiebitz unterschiedlichste Entenarten und die größte Lachmöwenkolonie Brandenburgs sind heimisch.
Ein sehr ähnlicher Naturprozeß nach der Kohle entwickelte sich mit Beginn des dritten südlich von Finsterwalde im entstehenden Naturparadies Grünhaus geologisch gleichfalls zum Niederlausitzer Landrücken gehört aber zum Naturpark zählt. Damit der Naturprozeß in neuen Naturparadies nicht doch irgendwann durch zu menschliche Eingriffe gestört werden kann kauft der Naturschutzbund Brandenburg seit 2003 große Flächen im ehemaligen Tagebau Kleinleipisch (Preis rund drei Cent pro m² - Patenschaften wird gebeten); Ende 2004 sollen 1400 und 2007 2000 Hektar im Besitz der Naturschützer
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