Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Naturschutz umfasst alle Untersuchungen und Maßnahmen zur und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes. Eine Nutzbarkeit der Natur durch den Menschen wird angestrebt. Der soll als Lebensgrundlage des Menschen geschützt werden.
Wichtige Gegenstände des Naturschutzes sind Naturlandschaften Naturdenkmäler u.a. Schutzgebiete und Landschaftsbestandteile sowie seltene ihrem Bestand gefährdete Pflanzen Tiere und Biotope in ihren Ökosystemen und mit ihren Standorten. Der Naturschutz sich daher auch mit den Standortfaktoren: Bodenschutz Mikroklima Luftreinhaltung und Lärmschutz sowie anderen potenziell schädlichen Einflüssen wie Bewegung; Zerschneidung und Isolation von Lebensräumen etc. den letzten Jahren hat auch die Thematik Naturschutzes innerhalb besiedelter Räume und auf landwirtschaftlich Flächen an Bedeutung gewonnen; damit soll eine vermieden werden die Naturschutz nur in abgesonderten betreiben und die vom Menschen bewirtschafteten und/oder Räume preisgeben würde.
Die praktische Naturschutzarbeit wird vor allem regionaler und lokaler Ebene geleistet. Die rechtlichen des Naturschutzes sind allerdings in vielen Ländern nationaler Ebene verankert. Innerhalb der EU gewinnen europaweite Programme und Regelungen an Bedeutung (z.B. Natura 2000 oder auch die Wasserrahmenrichtlinie die indirekt große Auswirkungen auf den haben wird).
Ziel des Naturschutzes ist es die des Menschen zu erhalten (§ 1 Bundesnaturschutzgesetz ). Er ist somit öffentliche Aufgabe und dem in Artikel 20a des Grundgesetzes verankerten Staatsziel. Viele Menschen die im arbeiten oder dessen Arbeit unterstützen verbinden damit weitergehende Erwartungen und Motive die sich aus geisteschichtlichen Herkunft des Naturschutzes ergeben. Dazu gehören ethische Gründe (Tierschutz) oder emotionale (Heimatverbundenheit). Obwohl die Motivationen dieser Menschen sehr viel weniger Naturschutzarbeit geleistet würde bleiben sie in diesem den öffentlichen Naturschutz konzentrierten Artikel außer Betracht. ist auf die demokratisch legitimierten wesentlichen Ziele und geschieht damit um des Menschen willen "anthropozentrisches" Verständnis).
Natur und Landschaft sind Standort der menschlichen Aus dem Wissen heraus dass eine und Zerstörung von Natur und Landschaft fatale katstastrophale Folgen für den Siedlungsstandort auf die auf die Nahrungsmittelerzeugung des Menschen haben kann
zwischen den Bestandteilen laufen komplizierteste Interaktionen ab. Einzelnen Bestandteile dieses komplexen Systems des Naturhaushaltes sind zu schützen weil sonst ihre Funktion nicht mehr erfüllen können. oder verlorene Funktionen können schwerwiegende Auswirkungen auch den Menschen haben.
Der Naturschutz betrachtet alle Nutzungen von und Gewässern die seine Belange beeinträchtigen können; können auch solche sein die für Menschen sind (z.B. bei Ödland). Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal Umweltschutz liegt auf der Ebene der Schutzgüter in der Betrachtungsweise: Während der Umweltschutz in Linie den Schutz der menschlichen Lebensbedingungen bezweckt sich dazu oft technischer Mittel bedient richtet Naturschutz seinen Blick auf den Naturhaushalt als und hat u.a. das Ziel schädliche menschliche zu vermindern auszugleichen oder zu verhindern. Beiden ist daß die zu lösenden Probleme teils teils regionale oder lokale sind; der Umweltschutz dabei regelmäßig nach allgemeinen oder großräumigen technischen
Einige Beispiele: Auch wenn sich die Schutzgüter formal geht es dem Naturschutz beim
Klima meistens um das Mikroklima/Bestandsklima und dessen Erhalt als wichtige Größe Ökosystemen. Der Klimaschutz des Umweltschutzes beschäftigt sich mit dem Großklima .
Während der Umweltschutz versucht das Waldsterben durch Luftreinhaltung zu bremsen versucht der Naturschutz die geschädigten Wälder wiederherzustellen und zu erhalten . Besonders im letzten Fall wird deutlich: Naturschutz muss dabei lokal agieren um Landbesitzer und Forstwirte von den Vorhaben zu überzeugen; muss geeignete Pflanzen auswählen die den veränderten gerecht werden er muss auch durch andere die Folgeschäden des Waldsterbens bekämpfen.
In Deutschland ist die Gesetzgebungskompetenz für Naturschutz zwischen Bund und Ländern aufgeteilt. Der besitzt nur eine Kompetenz zur Rahmengesetzgebung aufgrund derer er das Bundesnaturschutzgesetz erlassen hat. Die Länder haben jeweils Landesnaturschutzgesetze die das früher als Landesrecht fortgeltende von 1935 abgelöst haben. Hinzu kommen zahlreiche Abkommen sowie Programme und einzelne Richtlinien der Union.