( ¹ ) Eine offizielle Hauptstadt besitzt Nauru nicht Regierungsbehörden sind im Distrikt Yaren angesiedelt.
Die Republik Nauru ( Naoero Republic of Nauru ) ist der kleinste Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifischen Ozean und besteht aus der gleichnamigen Insel zur Inselwelt von Mikronesien (nicht zu verwechseln mit dem Staat Mikronesien ) gehört.
Die Einwohner konnten lange Zeit vom der reichen Phosphat -Bestände leben; als diese zur Neige gingen sich dass der Staat und die meisten die Gewinne nicht günstig investiert hatten. Der Nauru der zur Zeit des Phosphat-Abbaus noch höchste Pro-Kopf-Einkommen weltweit vorweisen konnte verarmt nach vollständigen Abbau der einzigen Ressource zunehmend.
In Nauru lebten ursprünglich zwölf Stämme: Deiboe Eamwidamit Eamwidara Eamwit Eamgum Eano Emeo Irutsi Iruwa Iwi und Ranibok. Sie sind im zwölfzackigen Stern der Staatsflagge verewigt ihre Nachkommen leben noch heute Nauru ordnen sich aber nicht mehr dem sondern dem Distrikt in dem sie wohnen Eine Besonderheit ist der Stamm Iruwa welcher von den Gilbert Inseln stammt also nicht gebürtig nauruisch ist. Ausnahmen bilden die Stämme Irutsi und Iwi denen es keine Nachkommen gibt. Sie sind ausgestorben als 1942 etwa 1200 Nauruer als auf die mikronesische Insel Truk verschleppt wurden von denen nur 737 Nauru zurückkehrten.
Die Wirtschaft ist fast gänzlich abhängig Phosphatabbau welcher dem Land grossen Reichtum brachte. 2000 wird nicht mehr viel abgebaut. Daher die Regierung nach Alternativen und investierte in Immobilien und Bankgeschäfte im Ausland. Durch Fehlinvestitionen der Regierung sich Armut breit. Man versucht nun die der abgebauten Phosphatfelder wegzuräumen und Humus aufzutragen erweiterte Landwirtschaft zu ermöglichen. Schätzungsweise 20 % Bewohner bauen nun in ihren Gärten an.
Die Sprache Naurus unterscheidet sich von anderen im Pazifik und ist eine Mischung aus den der Nachbarinseln. Nauruisch ist die Nationalsprache Englisch wird jedoch weitgehend verstanden und gesprochen. meisten Nauruer sind Protestanten nur 30% sind katholisch. Es besteht Schulpflicht vom 6.-16. Lebensjahr. Einzige Schule ist das Kayser College im Norden der Insel. Zur Sekundar- Hochschulerziehung gehen die Nauruer ins Ausland meist Der staatliche Rundfunk sendet ganztägig.
Sehenswert sind die Phosphatminen im Inselinnern die nach ihrer Ausbeutung triste zerstörte Natur hinterlassen haben. Man kann die Insel einem Tagesausflug gut zu Fuß umrunden und dabei auch immer wieder auf Relikte aus Pazifikkrieg. Beim Rundgang durch die Chinatown im Südwesten fällt das große Warenangebot was nicht weiter verwunderlich ist denn alle der Insel werden importiert. Daher gibt es keine typischen Landesspeisen. Den schönsten Strand Naurus findet man an der Anibare Bay nördlich des einzigen großen Hotels dem Hotel. Weitab von dem geschäftigen Treiben des Phosphatabbaus können hier Einheimische ebenso wie die Urlauber die die Südseeinsel besuchen noch weitgehend Natur erleben. Das Baden ist allerdings riskant vor der Ostküste gefährliche Unterwasserströmungen und eine Brandung herrschen. Außerdem schwimmt in dieser Gegend Portugiesische Galeere eine Qualle herum welche bis zu 30 Meter Nesseln besitzt.
Die Nauruer sind grosse Sportfans sie vor allem Fußball und Softball eine Art Baseball. Ein Sportstadion ist noch im Bau. Internationale Sportauswahlen es grundsätzlich nicht jedoch gibt es einige Australian Football -Mannschaften wovon eine in der australischen Liga Weitere auf Nauru praktizierte Sportarten sind Tennis und Segeln sowie in geringem Masse Schwimmen und Golf .
Das aus 18 Abgeordneten bestehende Nauruische Parlament wird alle drei Jahre gewählt. Es unter sich einen Präsidenten welcher ein Kabinett von fünf bis sechs Ministern benennt. Der Präsident ist gleichzeitig Staats- Regierungschef. Es gibt ein kleines Mehrparteiensystem; die grossen Parteien sind die Demokratische Partei Nauru und die " Naoero Amo " Partei sowie eine informale Partei Nauru Partei .