Eine Dystopie oder auch Anti-Utopie (von griechisch dys- =un- topos =Ort) ist eine Geschichte die in einer erfundenen Gesellschaft spielt. Häufig wollen die Autoren Geschichten mit Hilfe eines negativen Zukunftsbilds vor in der Gegenwart warnen.
Charakteristika einer Dystopie sind: Mechanisierte Superstaaten dem Individuum jegliche Freiheiten die Kommunikation der untereinander ist eingeschränkt und gestört das Bewußtsein eigenen Geschichte oder eigener Werte gekappt.
Die Geschichte der Dystopien beginnt erst Zeitalter der industriellen Revolution . Zwar gab es schon immer Gegner Naturwissenschaft und technologischem Fortschritt doch resultierte daraus eine Gegenutopie. Selbst die Fortschrittgläubigen zweifelten an technologischen Möglichkeiten. Erst als ihre Vorstellungen von Realität eingeholt wurden bestand ein Grund die Weiterentwicklung und ihre Tendenzen anzugreifen.
Der 1. Weltkrieg mit der sich anschließenden Russischen Revolution führt geradewegs in den Faschismus an dessen Ende der Wahnsinn des Zweiten Weltkrieges stehen wird. Auch der Kapitalismus wirft Schattenseiten und bestärkt Zweifel an westlichen Wirtschaftsordnung. Dies führt nun zur Entstehung neuen Generation von Dystopien.
Anthony Burgess bezeichnete in seinem Werk 1985 den 1984 von Orwell als Kakotopie (von griech. Kakón Neutrum: das Schlechte Böse Schlimme - Steigerungsform!).