Blau Gold und Rot sind die des Wappens der Stadt Nerchau. Im Laufe Geschichte erschien es in unterschiedlichen Darstellungsvarianten aber mit der Kirche als Mittelpunkt. In den Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es durch neues ersetzt welches in Blau und Gold Schornstein und Gebäude der Nerchauer Farbenfabrik abbildete. nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde durch den Stadtrat Nerchau altvertraute Wappen mit der St.-Martins-Kirche wieder in und Gültigkeit versetzt. Die Stadtfarben sind Gold Blau.
1231 : Magdeburg verkauft Burgward "Nerechowe" an das Bistum Naumburg . In diese Epoche werden die ältesten der Kirche im frühgotischen Baustil und einem mit Satteldach eingeordnet. Der heutige achteckige Turm mit Haube wurde erst im |18. Jahrhundert aufgesetzt. Ein spätgotischer Chor wurde Anfang 16. Jahrhunderts angebaut
1282 : Nerchau als Städtchen ( Oppidum ) erstmals in einer Urkunde genannt
1304 : "Konrad von Nerchau" taucht als Ordensbruder Zschillen (Wechselburg) auf
1813 : Kosaken lagern auf den Muldenwiesen und in Stadt. Quartiere und Kontributionen (Kriegssteuern) werden gefordert. nahe Muldenfurt wird benutzt zum Weiterritt nach Leipzig (zur Völkerschlacht )
1815 : Von einer großen "Wassernot" wird berichtet
1909 : Grottewitz hat 68 Einwohner. Golzern hat Einwohner sowie einen Turnverein. Gornewitz hat 103 sowie eine Jagdgenossenschaft. Deditz hat 96 Einwohner zusammen mit Grottewitz eine Jagdgenossenschaft. Denkwitz hat Einwohner zusammen mit Gornewitz eine Jagdgenossenschaft. Cannewitz 417 Einwohner sowie einen Gesang- und Militärverein. hat 275 Einwohner sowie eine Jagdgenossenschaft
1928 : In Nerchau bestehen 32 Vereine von (Arbeiter-Samariter-Kolonne) bis Z (Züchterverein für Geflügel) und Sanitätskolonne. Ferner 10 Betriebe bzw. Fabriken 9 6 Fleischereien 14 Kolonial- und Materialwarenhandlungen 11 sowie 11 Gasthofe und 3 Kaffees sogar Tankstellen!
1929 : Baubeginn der Sparkasse nach dem Projekt ansässigen Baurates Hugo Koch als Teil eines sich an die Sparkasse anschließenden Verwaltungskomplexes der
1938 : Gebäude des Kindergartens in der Jahnstraße
1943 : Brände und zahlreiche Gebäudeschäden nach dem anglo-amenkanischer Spreng- und Brandbomben
1945 : Der Zweite Weltkrieg geht an der Mulde zu Ende. Durch Beschuß amerikanischer Truppen Westufer zahlreiche Opfer unter der Bevölkerung besonders Flüchtlingstrecks
1994 : Durch die Eingemeindung von Fremdiswalde mit Cannewitz mit den Ortsteilen Denkwitz Thümmlitz Löbschütz Serka sowie Golzern mit Bahren und Deditz die Einwohnerzahl 4400