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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Baikalrobbe


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Baikalrobbe
Systematik
Unterklasse : Höhere Säugetiere (Eutheria)
Ordnung : Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung : Hundeartige (Cynoidea)
Familie : Hundsrobben (Phocidae)
Gattung : Phoca
Art : Baikalrobbe ( P. sibirica )

Die Baikalrobbe (russisch Nerpa ) ist eine endemische Robbe des sibirischen Baikalsees . Als einzige Robbenart lebt sie ausschließlich Süßwasser.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Mit einer Länge von etwa 130 ist die Baikalrobbe die kleinste Robbenart. Ihre ist dunkelgrau wobei die Unterseite etwas heller Manchmal zeigt sich eine undeutliche Fleckenzeichnung.

Lebensraum

Der Baikalsee ist der einzige Ort dem diese Robbenart vorkommt. Nur manchmal wandern in die zum See hinfließenden Wasserläufe bleiben niemals lange dort. Obwohl auch andere Robben Süßwasser vorkommen (wie manche Unterarten der Ringelrobbe und des Seehunds ) ist die Baikalrobbe die einzige Art ausschließlich im Süßwasser lebt.

Lebensweise

Da der Baikalsee im Winter von etwa 90 cm dicken Eisschicht bedeckt ist sich die Robben in dieser Zeit an auf die sie selbst durch Einsatz der an ihren Vorderflossen und der Zähne offenhalten. späten Winter gehen die trächtigen Weibchen auf Eis graben sich eine Höhle in den und bringen dort ihr einziges Junges zur in 4 % der Fälle kommt es Zwillingsgeburten (höchste Rate unter allen Robben).

Im Sommer sammeln sich die Baikalrobben südöstlichen Teil des Sees da dort die am besten sind. Wenn der See zufriert sie sich über den gesamten See. Baikalrobben einzelgängerische Tiere doch können sich mehrere Robben Eisloch teilen.

Die Nahrung der Baikalrobben besteht ausschließlich Fischen vor allem Baikalgroppen. Um diese zu tauchen die Robben bis zu 100 m und 25 Minuten lang.

Sonstiges

Nachdem die Jagd in der ersten des 20. Jahrhunderts an den Rand der gebracht hatte hatten sich die Bestände zwischenzeitlich erholt. Eine Zählung 1994 ergab einen Bestand 104.000 Baikalrobben; nachdem eine neue Zählung 2000 84.000 Tiere kam gibt es Diskussionen über Ursachen für diesen neuen Bestandsrückgang. Als eine wird die Jagd angesehen die weiter legal Weiterhin gibt es Probleme mit Gifteinleitungen erstickten in Fischernetzen und der Hundestaupe die regelmäßig tausend Robben infiziert.

Nach einer gängigen Theorie stammen die von der Ringelrobbe ab; seit 500.000 Jahren sind die voneinander getrennt. Wie die Robben in den von jedem Ozean entfernten See gelangt sind nach wie vor rätselhaft.




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