Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Neues Reich (Ägypten)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Ägyptisches Reich

Zu Anfang des Neuen Reiches nämlich in der 18. Dynastie fand Ägypten noch einmal zu einem kulturellen Höhepunkt. trat das Land aufgrund seiner inneren Veränderungen die Hyksos in regen Austausch und Auseinandersetzungen mit Außenwelt. Die Könige Amenhotep I. und Thutmosis I. stießen bis zum Euphrat vor wo sie mit dem Mitannireich Berührung kamen. Im Süden eroberten sie das der Hyksoszeit verlorene Nubien zurück und schoben die Grenzen weit Süden vor. Die Vorstöße nach Syrien scheinen allerdings anfangs eher als Gegenreaktionen die Hyksos gedacht gewesen zu sein.

Unter der Herrschaft der Königin Hatschepsut besinnt Ägypten sich wieder auf seine Aufgaben und die kriegerische Phase scheint vorläufig zu sein. Kaum tritt jedoch Thutmosis III. seine Nachfolge nach dem Tod seiner an beginnen große Feldzüge die die Unterwerfung und Syriens bis in die Höhe Karkemisch und weitgehend erfolgreich beenden.

Dadurch wird Ägypten enger als je mit der vorderasiatischen Geisteswelt konfrontiert und der des bisher eher bedeutungslosen Militärs steigt gegenüber bis dahin einflussreichen Beamtenschicht. Unter Amenhotep II. es noch Auseinandersetzungen mit dem syrischen Großreich am oberen Euphrat aber unter Thutmosis IV. wurde Frieden zwischen den beiden Ländern Dieser wurde doch eine raffinierte Heiratspolitik gewahrt. Land stand zu dieser Zeit in einer Blüte die kaum zu übertreffen war.

Da die Amunpriesterschaft in Theben bereits zu mächtig geworden war begann Amenhotep III. ein deutlicher Ansatz gegen den ausschließlichen Der König zog sich noch stärker als Vorgänger in die frühere Residenzstadt Memphis zurück und hob besonders viele andere vor wie z.B. die Göttinnen Hathor und Mut sowie die Götter Sobek und Aton . Dies geschah langsam und diplomatisch wurde abrupt durch den Nachfolger Amenhotep IV. beendet in seinem 5. Regierungsjahr einen gewaltsamen Einschnitt und den bisherigen Glauben an Amun und die Götter verfemte. Er verließ und zog in eine neugegründete Hauptstadt die Achet-Aton ("Horizont des Aton") nach dem neuen Aton nannte.

Hierbei handelt es sich allerdings nicht um den Wechsel des obersten Gottes sondern eine neue "Weltanschauung" die anstelle traditionsgebundener magischer eine natürliche und freie Welt darstellen wollte. Handlung Amenhotep IV. der sich nun Echnaton nannte stellt den Wendepunkt der ägyptischen dar.

Nach dem Tode Echnatons versucht man sofort zum alten Glauben zurückzufinden und die Götter wieder einzusetzen. Zwar versuchte man noch unter Tutanchamun und Eje auch die neuen Vorstellungen daneben beizubehalten war der Haß auf Echnatons brutalen Bruch den alten Traditionen zu groß und man die Erinnerung an diese Zeit ein für auszulöschen.

Der Staat wurde von einer Militärdiktatur und genau zu diesem Zeitpunkt wurde von her von den Hethitern unter ihrem König Suppilulliuma die ägyptische in Syrien zerschlagen. Dieser Angriff wurde durch sog. "Dachamunzu-Affäre" ausgelöst bei der eine ägyptische um einen hethitischen Prinzen bat weil ihr der König verstorben sei. Die Hethiter schickten Prinzen Zannanza der jedoch noch an der ermordet wurde. Diese Gegenschlag wurde wahrscheinlich vom Pharao Haremhab veranlaßt.

Die zunehmende Macht des Assyrerreiches und wachsende Druck von heranziehenden Völker aus dem Raum schwächte schließlich das Hethiterreich und sie nachdem sie das Mitannireich vernichtet hatten den mit Ägypten abbrechen und schließlich unter Ramses II. einen Friedensvertrag schließen. Dies verhinderte jedoch daß das Hethitherreich bald an inneren Unruhen auch ausgelöst durch Hungersnöte - zerbrach.

Unter Merenptah wurden räuberische Volksgruppen die aus der und dem südwestanatolischen Raum zu Schiff in östliche Mittelmeer vorgerückt waren und unterstützt von Stämmen Angriffe auf das Westdelta unternahmen zurückgeschlagen. einem zweiten Angriff wurden mehrere Siedlungen Syriens Palästina zerstört bevor Ramses III. die Angreifer See- und Landschlachten vernichten konnte.

In Oberägypten übernahmen während der 20. die Hohepriesterfamilien weitgehend die Macht und verwalteten Gebiet im Namen ihres Gottes Amun als Ein Versuch des Vizekönigs von Nubien - - am Ende dieser Epoche durch militärische die Macht der Priester zu brechen scheiterte wenigen Jahren gänzlich und führte zum Ende Dynastie und zur offiziellen Gründung des Gottesstaates Thebais. Die Dynastie in Tanis respektierte die der Hohenpriester war aber immer bestrebt dieses durch einen Prinzen zu besetzen.




Bücher zum Thema Neues Reich (Ägypten)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Neues_Reich_(%C4gypten).html">Neues Reich (Ägypten) </a>