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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Neusser Alexianer


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Die Neusser Alexianer waren eine katholische Ordensgemeinschaft für Laienbrüder in der Krankenpflege welche auch Kongregation der Brüder vom heiligen Alexius Sie waren eine Kongregation bischöflichen Rechtes und 1990 mit den Aachener Alexianern und bestehen eigenständige Provinz weiter. Das Mutterhaus in Neuss ihnen den Namen gab gründete im Verlauf 19. und 20. Jahrhunderts verschiedene Filialklöster.

Inhaltsverzeichnis

Neuss

Mittelalter und Neuzeit

Wie bei vielen anderen Alexianerklöstern so wir auch hier keine Klarheit über Zeit Umstände der Gründung. Wir wissen dass es im Jahre 1301 einen Begardenkonvent in der gab und finden im Jahre 1419 auch gewissen Begarden namens Peter doch können wir sagen ob er der Begardengemeinschaft in der zugehörig war. Mit Sicherheit können wir das jedoch für das Jahr 1451 festmachen da hier lebenden „willigen Armen“ wie man die in der Brückstraße auch nannte eine urkundlich bezeugt ist. Als im Jahr 1483 eine Krankheit in der Stadt ausbrach wandte sich Stadtmagistrat an die Brüder des Kölner Alexianerklosters bat darum einige Brüder zur Pflege der nach Neuss zu senden. Die hierauf auch von Köln nach Neuss entsandten Brüder arbeiteten in den verschiedenen karitativen Anstalten und Stiftungen Stadt so im alten Gasthaus dem Hospital Quirinusstiftes indem bis zu 40 Kranke und aufgenommen und ambulant verpflegt werden konnten. Am den 26. August 1490 schloss die Stadt einen Vertrag mit den Celliten welche durch Generalpater Peter Vanlier vertreten wurden. Der Vertrag den Konvent erstmals auf einen rechtlichen Boden der Stadt stellt sagt dass die Brüder dahin zwar "in einem geistlichen Scheine" gelebt "ohne Regel oder Orden" waren. Jetzt als des Cellitenordens anerkannt erlaubte der Stadtrat der eine "Regel" die vorsah dass die Stadtbehörde weiterhin die weltliche Obrigkeit des Klosters sei das die Brüder in "generellen Sachen" nur "Wissen Willen und Konsens" der städtischen Obrigkeit durften. Ihrerseits überließ die Stadt der Gemeinschaft weiterhin das von ihr bereits bewohnte Haus der Brückstraße welches aber der Stadt auch "zugehörte und erblich bleiben sollte" und beschränkte Personalbestand des Klosters auf nicht mehr als Brüder wobei es im laufe der Jahrhunderte selten mehr als sieben waren auch wenn uns für das Jahr 1723 zehn Brüder Ein "Bruder der nicht bequem wäre" konnte "verschickt" werden doch musste dafür die Zustimmung städtischen Behörden eingeholt werden. Ihre Tätigkeiten sollten darin bestehen sich der "Nöte" der Menschen sie auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten zu begraben. Sollten die Brüder "in Punkten Vertrages versäumlich sein" so würde die Stadt das Haus wieder wegnehmen womit sie auch und Aufenthaltsrecht in der Stadt Neuss verlören. kleine Klostergemeinschaft unterstand gänzlich der städtischen Autorität Kontrolle welche ihre Einkünfte und Ausgaben überprüfte sie überhaupt die Aufsicht über die Vermögensverwaltung Klosters führte und sogar den Pater des bestätigen musste. Doch schuf der Vertrag auch notwendigen Bedingungen zur Lebensfähigkeit der Gemeinschaft welche freiwilliger Armut und tätiger Nächstenliebe ihre christliche zu verwirklichen suchte. Sie hatten weder ein Haus noch irgendwelche Einkünfte sondern erzielten ihren rein durch Betteln Almosen und Geschenke. Zukünftig sie das ihnen zugewiesene Haus unentgeltlich nutzen bekamen ihre Aufgaben in der städtischen oder Fürsorge zugewiesen wofür sie jedoch mit Naturalien Geld entlohnt wurden. Vierzehn Jahre nach Vertragsabschluß wir von dem Plan zum Bau einer Dieser wurden dann wohl auch alsbald in Tat umgesetzt so das man die Kapelle auch ein Türmchen mit einer Glocke besaß Ehren des heiligen Alexius weihen konnte.

16. Jahrhundert

Schon 1531 erhielten sie eine erste welche bestimmte das ein Offiziant viermal in Woche um 7.00 Uhr in der Klosterkirche heilige Messopfer darbringen sollte. Bürgermeister und Rat Stadt hatten das Amt des Offizianten welches als Weihetitel fungieren konnte bei seiner Erledigung einem Kleriker aus der Stifterfamilie welcher jedoch eines Jahres die Priesterweihe empfangen haben musste besetzen und dem Prior der Regulierten Chorherren benennen damit dieser die Investitur durchführte. Sollte keinen Verwandten des Stifters geben so sollte Offizium einem "qualifizierten" Neusser Bürger übertragen und Falle eines nicht vorhanden solchen dann auch einen "Fremden" vergeben werden. Das Stiftungsgut bestand einem Haus und einer Erbrente. Um diese jedenfalls noch vor 1535 übernahmen die Brüder ihrer gewohnten Tätigkeit das Spendhaus wo sie 20 arme Bürger der Stadt Brot Bier manchmal auch Geld austeilten. Da wir für nächsten Jahre nichts über sie finden können wir an dass sie ihr Leben in und geordneten Bahnen lenkten. Aus diesen wurden 1586 mit der Belagerung der Stadt zumal Kloster bei derselben weitgehendst niederbrannte.

17. Jahrhundert

Zu diesem Zeitpunkt scheinen sie jedoch nicht so finanzkräftig gewesen zu sein dass ohne Schwierigkeiten ihr Heim hätten wieder aufbauen denn als die Kapelle im Jahre 1604 noch kein Dach hatte bat der Pater Stadtrat um eine finanzielle Beihilfe und schon 22. Juni 1607 erhielten sie da sie von Köln aus begründet wurden das Recht des Kölner Stadtgebietes Almosen zu sammeln so Ende des Jahres 1608 ihre Kapelle endlich geweiht werden konnte. Einige Jahre später kam erstmalig zu Auseinandersetzungen zwischen dem Orden und Stadt welche 1634 die Gemeinschaft zur Wahl Paters aufforderte und diesen auch kurz darauf oder bestätigte. Man hatte scheinbar mit der des Provinzials gerechnet welcher nun jedoch Einspruch da der benannte Bruder Hermann über Jahre "untüchtig" gewesen sei. Nach längeren Verhandlungen mit Stadtrat von Neuss welcher den Kölner Pater Sendung eines Vorstehers und zwei weiterer Brüder wurde Bruder Godert von Hittorff aus Köln neuer Pater nach Neuss entsandt. Offensichtlich legten schon bald wieder die Wellen den wenige später 1637 erhielten sie das alleinige Begräbnisrecht aber den Totengräbern sollte der Stadtrat welche dass nötige Werkzeug stellen. Im gleichen Jahr Bruder Klaes da er sich "widerspenstig" verhielt Veranlassung des Paters von einem Stadtdiener ins gesperrt. Es gelang ihm jedoch auszubrechen. Seit mussten sie auf Anweisung des Stadtrates an und Feiertagen sowie in der Fastenzeit zusätzlich und freitags dem Quirinusstift die Glocken Leuten sie aber entschädigt werden sollten. Zwei Jahre zeigte sich dass sich an der personellen von 1634 nicht viel geändert hatte da das Amt des Pater mit dem Bruder Student erneut aus Köln fremdbesetzte. Im November überließen die Brüder dem Pfarrer von St. dessen Haus von den Hessen besetzt worden zwei Zimmer in ihrem Klösterchen. Dies zeigt ihr Haus einigermaßen wohnlich gewesen sein muss der hohe Herr sicherlich nicht jedes Etablissement hätte. Nachdem sie ihr Kloster durch den der umliegenden Häuser und Grundstücke bis 1650 konnten brach am 19. Mai 1655 in Haus ein Brand aus der den größten des Klosters wie auch die Kapelle in legte. Auch wenn ihre Finanzen nicht Rosig blieb ihnen nichts anderes übrig als einen zu errichten dessen Bezahlung sie jedoch nur einem Verkauf von 12 Morgen Ackerland und Betteln vornehmen konnten. Doch muss es rasch gegangen sein denn der Mainzer Weihbischof Petrus Walenburg weihte die Kapelle bereits am 22. 1658 zu Ehren des heiligen Alexius und heiligen Augustinus. In den Hochaltar ließen sie Reliquien des heiligen Märtyrers Leodegarius und der der thebäischen Legion ein welche sie wie einige Reliquien der heiligen Ursula und einen (Triptychon) aus dem Kölner Alexianerkloster als geschenkt hatten. Nachdem es 1666 zu einer vertraglichen ihrer Einkünfte kam erlaubte ihnen die Stadt Jahre 1676 für die Bürger das Malz Brauen herzustellen. Auf dieses Recht mussten sie auf das Drängen der Brauerzunft jedoch 1714 verzichten wofür man ihnen dann aber eine Entschädigung zuteil werden ließ.

18. Jahrhundert

Als die Stadt längere Zeit ihren gegenüber dem Kloster nicht nachkam und die sich deshalb weigerten ihre Dienste zu verrichten sich die Angelegenheit soweit zu dass der ihnen 1694 sogar mit der Ausweisung drohte. prozessierten sie vor dem Offizial in Köln den Stadtmagistrat und gewannen den Prozess. Als dann jedoch schon bald erneut zu Streitigkeiten der Stadt kam wurde 1714 eine vertragliche ihrer Einkünfte vorgenommen. Es dauerte nicht allzu da nahm das Kloster erneut die Hilfe Stadt in Anspruch. Denn als im Jahre der Pater des Klosters Bruder Wilhelm Schwan wurde verfolgten ihn die städtischen Behörden auf der Gemeinschaft bis nach Krefeld. Von dort er sich jedoch bereits in die Niederlande und sich somit ihrem Zugriff entledigt. 1745 es durch das Testamen von Frau Elisabeth zur Errichtung eines zweiten Offiziums an der Wie schon das erste so konnte auch als titulus ordinationis also als Weihetitel fungieren verpflichtete den Inhaber neben den gewöhnlichen Aufgaben Abhaltung der "Sonntagsschule". Wegen der wachsenden Anzahl psychisch Kranken und Pensionären musste das Hospital Klosters im Jahre 1754 noch einmal erweitert so dass nun ein rechteckiges Kloster mit wie auch ein Hospital mit Innenhof und dastand. Im Verlauf der Französischen Revolution wurde Gemeinschaft 1798 verkündet dass sie zukünftig weder aufnehmen noch Gelübde ablegen durften. Der Konvent seit jeher auf einer eher bescheidenen wirtschaftlichen lebte litt auch unter religiösen Mängeln was die Wirren der Zeit sicherlich noch verstärkt und in einer Visitation durch den allzu Kontakt der Brüder mit vielen Familien und persönlichen Besitz der einzelnen angeprangert wird.

19. Jahrhundert

Nachdem das Kloster 1802 der Hospitienkommission wurde und im Jahre 1813 durch den von Aachen neue Statuten erhielt zählte es Herbst 1826 nicht mehr als sechs Brüder vier sehr alt oder aber Kränklich waren. Jahreseinkünfte des Klosters welches nur drei Brüder Gelübde zählte betrug 1.957 Thaler (Grundgeld 2 Kapitalzinsen 2.276 Thaler Pachtgelder 79 Thaler Kostgelder Thaler). Konsistorialrat Jakob Poll gab dem Erzbischof Köln zur Auskunft dass der Pater des Alexius Schauw ein wohl gutwilliger Mann doch Umsicht und Energie sei. Die Tätigkeit der konzentriere sich hauptsächlich auf die Verwahrung Geisteskranker einem niedrigen Lohn eine Arbeit für die aufgrund mangelnder Vorbereitung keine Qualifikationen besäßen. Den Krankendienst versähen sie dagegen kaum noch. Als Ferdinand August von Spiegel das Kloster welches als Anstalt betrachtete im Sommer 1826 besuchte er: "dass sie ganz aus den Fugen" sei und "fast nichts mehr leistet". Um Zustand des Hauses zu heben erwog der die Einführung der Konstitutionen der Kölner Alexianer die Gelübdeerneuerung. Kurz bevor Spiegel sich zur des Klosters mit der Regierung in Düsseldorf Verbindung setzte drohten die Brüder anlässlich eines Zwischenfalls mit einem ihrer Pensionäre das Kloster verlassen. Wenn dies der Regierung auch kein Verlust zu sein schien so wünschte der das Kloster jedoch unbedingt zu erhalten. 1829 ihnen die Kölner Statuten in modifizierter Form und die Abhängigkeit denn offiziell waren sie dahin noch eine Filiale der Kölner Brüder Auf Wunsch der Regierung sollten die Brüder Beerdigungsdienst nur noch in Ausnahmefällen übernehmen und stärker in der ambulanten Krankenpflege betätigen. Auch sie sich zu den Gelübden von Gehorsam Keuschheit wenn auch nur auf je fünf und erhielten wieder das Rechten über die von Kandidaten und die Bestellung von Vorsteher Ökonom selbst zu entscheiden. Die Aussteuer zum sollte zwischen 100 und 200 Thalern liegen die erste Hälfte bereits beim Eintritt die jedoch erst bei der Gelübdeablegung zu entrichten Da die Brüder nicht zur Einhaltung der verpflichtet waren bezogen sie ein persönliches Gehalt die Hospitienkommission. Abgesehen davon dass sie sich und da den Vorwurf zu sehr in eigene Tasche zu arbeiten gefallen lassen mussten dies zu mancherlei Streitigkeiten innerhalb der Kommunität. aller Bemühungen des Erzbischofs entwickelte sich der kaum über seine alten Gepflogenheiten hinaus und der erhoffte Nachwuchs blieb aus. Die einzige war die 1831 erworbene Eigenverwaltung der Finanzen Hospitalkommission beschränkte sich damit sie zu beaufsichtigen sie seit 1836 durch den Erzbischof abgelöst Nachdem man 1837 das Hospital noch einmal hatte wurden die Auseinandersetzungen um den Oberen Albert Bollig im Konvent seit 1848 immer so dass dieser auf Vorschlag einiger Brüder Oktober 1849 durch den Vikar Matthias Josef ersetzt wurde. Schumacher sah die Ursache der in einer zu großen Freiheit welcher die Brüder nicht gewachsen seien. Einen weiteren Grund man in der zeitlichen Begrenzung der Gelübde auch im persönlichen Besitz der einzelnen. Nachdem Herbst des Jahres 1853 Gemeinschaftsexerzitien gehalten wurden sich die Kommunität für eine gemeinsame Kasse auch die ewigen Gelübde aus und wünschte anstelle des Ordensfremden Schumacher einen Vorsteher aus Reihen der Brüder. Doch als Schumacher im 1855 Neuss verlassen hatte konnte man sich Reformwünsche nicht mehr erinnern denn als es noch einmal zur Abstimmung über die Ablegung Ewigen Gelübde kam sprachen sich drei Brüder und fünf dagegen aus. Obwohl man noch das Hospital auf etwa 35 Pflegeplätze erweitert legte Pater Alexius Böcker am 25. April den Grundstein zu einem neuen Kloster vor Obertor. Noch am 8. Oktober des Jahres sich die Klostergemeinschaft durch eine Zahlung von Thalern von der wirtschaftlichen Oberaufsicht der Stadtverwaltung welche nun zwar jeglicher Rechtsansprüche gegenüber dem verzichten wollte diese aber dann doch erst Jahre 1893 endgültig aufgab. Der neue Klosterbau ca. 50.000 Thaler kostete und Platz für bis 120 Kranke bot wurde am 10. 1869 eingeweiht und durch sieben Professbrüder drei einen Aspiranten vier Pensionäre und 50 Geisteskranke Durch die Wirren des Kulturkampfes wurde der noch im gleichen Jahr die Aufnahme neuer untersagt. Der im Jahre 1870 zehn Mitglieder Konvent zog sich nun immer weiter aus Beerdigungswesen zurück und beschränkte sich endgültig auf Anstaltspflege. Doch trotz aller äußeren Fortschritte kam innere Reform kaum voran. Im April/Mai 1880 durch den Erzbischof die Genehmigung zur Errichtung neuen Kapelle erteilt welche bereits am 17. 1881 eingeweiht werden konnte und nicht weniger 46.521 Mark gekostet hatte. 14 jahrelang war dem Kloster untersagt gewesen neue Mitglieder in Reihen aufzunehmen als 1883 endlich wieder sechs aufgenommen wurden. Nachdem im folgenden Jahr das auf zwei Jahre verlängert wurde ordnete Kardinal 1885 an dass neue Brüder nur noch das Versprechen der evangelischen Armut aufgenommen werden so das sich die Gemeinschaft bereits im 1886 für die erneute Einführung der ewigen entschied und der Erzbischof von Köln das der Armut 1888 pflichtmäßig anordnen konnte. Noch selben Jahre gründeten sie in Berlin-Weißensee ihr Filialkloster so das im Mutterhaus 12 und der Filiale fünf Brüder lebten. 1892 traf Genehmigung des Regierungspräsidenten zur Erweiterung der Anstalt so das man sofort mit dem Bau Südflügels welchen man bereits im Mai 1893 konnte und. der Erweiterung des Nordflügels begann.

20. Jahrhundert und Gegenwart

Nachdem man am 21. Juni 1902 Errichtung eines Filialklosters in Düren entsandt hatte zwei Jahre später das Marianische Offizium eingeführt. 1. Weltkrieg kämpften 47 Brüder an der drei waren in Feldlazaretten tätig sieben sind andere kehrten erst nach zwei oder drei aus der Gefangenschaft zurück. Im Mutterhaus aber man nach Kriegsende genauer gesagt 1925 den aufzustocken und im Dachgeschoss eine Klausur mit Zimmern einzurichten. Ein Novum waren doch bis die Zimmer der Brüder überall im Krankenhaus Die größten Errungenschaften dieses Jahres lag jedoch der erhaltenen Genehmigung zur Einrichtung einer Krankenpflegeschule eines Ordenseigenen Friedhofes auf dem Klostergelände wohin 1953 die auf dem städtischen Friedhof ruhenden überführte. Schon 1932 wurde der Mittelbau des erweitert und neben dem Refektorium auch eine Brüderklausur nun mit 37 Zimmern errichtet. Bereits Januar des Jahres hatte man eine "Dauerbetstunde" 4.30 Uhr und 19 Uhr eingerichtet wo stetem Wechsel wenigstens einer der Brüder vor Allerheiligsten stille Anbetung halten sollte. Im Oktober man die erst kürzlich errichtete Niederlassung in aufgeben welche nun die Neusser Augustinerinnen übernahmen. 1934 folgte mit Barmen-Rittershausen die nächste Schließung Filiale da der Ordensnachwuchs langsam aber stetig und ein Aufrechterhalten der wenn auch erst begonnen Aktivitäten nicht mehr möglich war. Als Jahre 1939 die Rektoratsgemeinde St. Konrad errichtet sollte diese vorübergehend in der Klosterkirche der ihre Unterkunft finden. In Anbetracht der Tatsache die Kirche in Jahrhunderten rechnet war es ein kurzer Aufenthalt den bereits 1955 konnte Gemeinde in ihre eigene Kirche umziehen. Da zweite Weltkrieg die Gemeinschaft in personelle Probleme war man für jede Hilfe dankbar. So 1941 die Johannesschwestern aus Leutesdorf deren Häuser der Gestapo beschlagnahmt worden waren vorübergehend eine im Mutterhaus der Neusser Alexianerbrüder. Als zwei am 26. Juni 1944 im Garten eine Stabbrandbombe fanden ging zufällig Bruder Nikolaus Rötzer Weges. Er kam sofort hinzu entriss den die Bombe welche auch bereits zündete als diese wegwarf. Durch die Splitterwirkung verlor er Daumen und drei Finger der rechten Hand verstarb am 6. Januar 1945. In der zum 24. September 1944 zerstörte ein Luftangriff Kirche und das Hauptportal bis auf die Auch der Ostflügel die Frontgebäude und die wurden schwer beschädigt. Als im November das Josef-Krankenhaus der Neusser Augustinerinnen bei einem Luftangriff beschädigt wurde fanden über 130 Patientinnen Zuflucht. der Krieg hatte für das Haus noch böse Überraschung zur Hand als bei einem im Dezember alle Dächer des Krankenhauses verbrannten. Bruder und drei Patienten kamen ums Leben. wenn bei Kriegsende zehn Brüder gefallen und Mutterhaus fast gänzlich zerstört war so war Wiederaufbau 1946 bereits soweit fortgeschritten dass man 300 Patienten im Hause betreuen konnte. In Jahren 1949/50 bemühte sich der Generalobere Pater Franz in Rom die Erhebung der Gemeinschaft einer Kongregation päpstlichen Rechtes zu erreichen. Der scheiterte. Auch die Gedanken an eine Vereinigung den Aachener Alexianern kamen an den Verlustängsten Eigenbestimmung zu Fall. 1950 kamen die Herz-Jesu-Schwestern ins Haus. Sie wurden aus Breslau vertrieben hatten bereits in 16 anderen Klöstern um Unterkunft gebeten doch keine Gemeinschaft hatte sie Die Brüder jedoch fanden sich sofort bereit Unterkunft zu gewähren. Nachdem 1958 bereits die Klausur bezogen wurde konnte am Dreifaltigkeitssonntag des 1959 die neue Klosterkirche durch Weihbischof Joseph eingeweiht werden. 1966 zählte der Konvent im noch 42 Brüder. Am 8. November 1967 sich die letzten vier Kölner Alexianer welche Haus zur Mühlen in Siegburg lebten der Kongregation an. Im folgenden Jahre wurde der in Berlin aufgelöst. Einzig Bruder Bernardin Sefke bis zum Schluss in der ehemaligen DDR. die Aachener Elisabethinnen ihre Filiale in Düren des Nachwuchsmangels aufgeben mussten kamen sie 1975 Bitten der Brüder nach Neuss. Hier wirken bis heute und werden auch nach ihrem auch auf dem Klosterfriedhof der Brüder beigesetzt. der 60er Jahre scheinen nicht unerheblichen Spannungen der Ordensgemeinschaft aufgetreten zu sein denn 1969 sich der Generalobere Bruder Ignatius Franz genötigt damit „wieder Ruhe und Frieden“ in sie Sein Nachfolger Bruder Erhard Flotzinger reiste 1974 Beobachter zum Generalkapitel der Aachener Alexianer nach Ein erster Schritt zur Aufnahme engerer Beziehungen zu dieser Zeit verhältnismäßig überalterten Kongregation welche achtzehn und 1987 noch fünfzehn Professbrüder zählte. auch in Folge der Altersstruktur fusionierte die der Neusser Alexianerbrüder welche eine Kongregation bischöflichen war im Jahre 1990 mit der päpstlichen der Aachener Alexianer. Seitdem bilden die Häuser ehemaligen Neusser Alexianer die Ordensprovinz zum heiligen In Folge dessen musste der Generalobere Pater Gillhaus CFA seine reguläre Amtszeit als Bruder zu Ende führen. Dem früheren Generaloberen waren Generalassistenten zur Seite gestellt dem heutigen Provinzialoberen Provinzräte. Das Noviziat der Neusser Alexianer welches seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts Siegburg befand wurde 1994 mit dem Noviziat Aachener Provinz zu einem gemeinsamen Noviziat vereinigt. eröffnete die Ordensgemeinschaft eine Armenküche ein Jahr wurde mit dem Neubau eines Klausurgebäudes begonnen konnte zwölf Monate später bezogen werden. Von Brüdern war zu dieser Zeit keiner mehr der Krankenpflege tätig. Gleichwohl übernahm die Provinz Josef Trägerschaften über Krankenhäuser in den neuen so z. B. in Dessau Wittenberg und Nach einem kontinuierlichen personellen Niedergang während der Jahre des 20. Jahrhunderts gab es keine erlebte die Gemeinschaft in den letzten Jahren Jahrhunderts noch einmal einen relativen Zuwachs an Durch die Priesterweihe einer der Brüder im 1999 brachen die Brüder der Neusser Provinz einer jahrhundertewährenden Tradition welche besagte das Kleriker Mitglieder der Kongregation abzulehnen seien. An der zum dritten Jahrtausend zählte die Provinz St. acht Brüder und drei Novizen im Jahre nurmehr noch sieben Brüder.

Filialklöster der Neusser Alexianer

Berlin

Am 13. Februar 1888 kaufte die für 135.000 Mark einen Bauernhof in Berlin? wobei 67.500 Mark beim Kaufakt direkt bezahlt mussten. Auch wenn das Haus keine Möbel so übernahmen sie mit dem Kauf doch Pferde und vier Kühe. Als aber dann ersten drei Brüder im April des gleichen das Haus bezogen stellten sie fest dass Pferde unterernährt waren und sobald wie nur verkauft werden mussten.. Aus Verkaufserlös der Pferde durch den Verkauf von Milch konnten sie fürs erste ihren Lebensunterhalt decken denn ihre in der ambulanten Krankenpflege brachte vorerst keinen Unterhalt da sie diese zumeist bei den der Armen ausübten und so ihre Arbeitskraft um Gotteslohn hergaben. Doch endlich traf am November 1888 neben der kirchlichen auch die Genehmigung für die Errichtung einer neuen Niederlassung woraufhin sie mit den Planungen zur Errichtung Anstalt begannen. Bis zum 31. Dezember 1888 sie dann auch einen Kostenvoranschlag in Händen Bausumme sich auf 390.000 Mark belief eine die sie nur durch Hypotheken beschaffen konnten. ihr Bauernhof 1890 zu einem Großteil bei Brand vernichtet wurde wurde am 17. Juli der Grundstein zum Neubau eines Krankenhauses gelegt dann auch am 17. Dezember 1892 eingeweiht im Januar des folgenden Jahres bezogen werden Als sie am 22. Juni 1893 die Genehmigung zur Errichtung einer Pflegeanstalt für psychisch erhielten waren mit dieser verschiedene Vorschriften für Führung des Hauses verbunden worden. Diese zeigten unter anderem in der statistischen Erfassung der regelte die Aufnahmen und Entlassungen und bestimmte mindestens ein approbierter Arzt in der Anstalt müsse. Nachdem letzterer seine Stelle bereits am Januar 1894 angetreten hatte beantragte der Vorsteher Hauses die Konzessierung als Heil- und Pflegeanstalt am 28. März 1894 erteilt wurde jedoch Trennung von heil- und unheilbaren Patienten verlangte. die Brüder damals Tag und Nacht mit Patienten zusammenlebten wurde bei kirchlichen Visitationen immer bemängelt dass das geistliche Leben unter der zu kurz komme. So wundert es nicht eine eigene Kapelle erst im Jahre 1908 relativ spät in Planung genommen wurde. Zwei später fertiggestellt wurde sie dem heiligen Joseph Das Haus welches im Verlauf der 1920er immer wieder modernisiert wurde war ursprünglich für Patienten bestimmt bis 1926 aber bereits auf angewachsen. Zwischen 1929 und 1931 wurde die dann bis auf 400 erweitert welche von Brüder versorgt wurden. Doch auch in den Jahren kam es zu keinem Stillstand stetig das Haus renoviert und den modernsten Behandlungsmöglichkeiten Und so wie das Haus an Größe nahm auch der Brüderkonvent stetig zu und bis zum Jahre 1934 auf 42 Brüder Mit dem Anbruch des Nationalsozialismus hatte die nicht wenig unter Hetzkampagnen zu leiden. Als sich im Juli 1936 wegen sittlicher Verfehlungen sollten musste das Hitlerregime jedoch eine Niederlage Schon drei Jahre später beschlagnahmte die Luftschutzpolizei Erdgeschoss und den Keller des Hauses. In zweijährigen Bauzeit wurde der Keller des Nordflügels ein Nothospital verwandelt und das Refektorium in Sanitätslazarett. 2/3 der 420 Patienten wurden 1940 Druck des Hauptgesundheitsamtes verlegt und gehörten somit den über 30.000 psychisch Kranken welche in Vernichtungslager umgebracht wurden. Da zahlreiche Brüder an Front eingezogen wurden und seit 1941 die neuer Kandidaten verboten war wurde die Versorgung Patienten immer problematischer. Als die Regierung auch Lungenkranke dem Haus zur Pflege überwies war der kleinen Brüderschar gänzlich unmöglich geworden die aufrecht zu erhalten. Man musste sich nach umsehen. Nach einem Zwischenspiel der Essener Franziskanerinnen am 1. Oktober 1941 fast vierzig Aachener welche ihr Mutterhaus verlassen mussten mit ihrer Unterstützung. Sie verließen Berlin erst im September Schon bald nach dem Krieg begann man entstandenen Schäden zu beseitigen. Doch die Zeit schwer und sollte auch nicht leichter werden. musste man auf Beschluss der Alliierten 1947 Abteilung für Lungenkranke auflösen und konnte nur das Bitten der Ärzte hin die Röntgenabteilung Haus belassen. Die Kommunität war stark zusammengeschrumpft zählte in diesem Jahr nur noch 18 und einen Novizen. Doch auch diesen stand sie nicht mehr lange halten. Alter und ließen die Gemeinschaft bis 1953 auf neun sinken die Zahl der Angestellten jedoch auf steigen. Da ein Austausch von Brüdern zwischen Mutterhaus in Neuss und Berlin aufgrund politischer nicht mehr möglich war geriet der Konvent in eine Ausnahmesituation so das sich der von Berlin an Rom wandte und dort außerordentliche Verlängerung der Amtszeit des Hausoberen Bruder Zündorf erwirkte. Es war für den Bischof Berlin von besonderer Wichtigkeit dass die einzige Psychiatrie der DDR erhalten blieb. Aufgrund des der Berliner Mauer im Jahre 1961 und mangelnden Kooperationsbereitschaft des Neusser Generaloberen Pater Ignatius welcher sich trotz wiederholter Bitten des Bischofs näher mit der Sache zu beschäftigen gedachte das Krankenhaus 1968 der Diözese Berlin übergeben der Konvent abgezogen. Einzig Bruder Bernardin Sefke in Berlin zurück denn da er noch 65 Jahre alt war durfte er die nicht verlassen. Da den Brüdern jeder Umgang der Diözesanleitung durch den Generaloberen verboten war empfing auch nicht den Weihbischof als dieser Haus war wurde durch den Kölner Prälaten Daniels und der Diözese Berlin ein Vertrag durch welchen die Leitung des Krankenhauses an Kuratorium übergeben wurde. Im Auftrag des Generaloberen die Oberin der Mägde Mariens welche seit 1946 im Hause tätig waren am 28. 1968 den besagten Vertrag. Erst im Jahre konnten die Alexianer bedingt durch den Fall Mauer die Verantwortung für das St. Joseph-Krankenhaus selbst übernehmen und es den Gegebenheiten der anpassen. In den 70er Jahren wurde neben Krankenhaus ein Altenheim namens Bischof-Kettler-Haus errichtet. Zu Zeit gab es auch wieder neue Ordenseintritte Berlin. Nachdem in den 80er Jahren des Jahrhunderts ein Noviziat unter der Leitung eines als Spiritual errichtet werden konnte wurde 1985 Leander Rogge bereits im Rentenalter nach Berlin so das die Gemeinschaft wieder zwei Brüder Profess zählte. Doch trotz aller schönen Ansätze das Erblühen nicht von langer Dauer da meisten Novizen die Gemeinschaft wieder verließen. Zählte Konvent im Jahre 1995 noch drei Brüder ließ der Tod ihn bis 1997 auf einen Bruder zusammenschrumpfen. Die späten 1990er Jahre zu einer Zeit des Bauens und Modernisierens. 1997 ein neues Bischof-Kettler-Haus durch den Erzbischof Berlin Georg Kardinal Sterzinsky eingeweiht werden konnte man mit einer Umgestaltung des Krankenhauses so die Patienten 1998 bereits die im Gartengelände Pavillonbauten beziehen und der eigentliche Krankenhausbereich aufgelockert konnte.

Düren

Nachdem die Gemeinschaft im Jahre 1901 Grundstück am Lendersdorferweg zu Düren erworben hatte sie im November des gleichen Jahres die Genehmigung zur Errichtung einer Filialniederlassung mit dem der ambulanten Krankenpflege und der Leitung eines Nachdem im Mai 1902 dann auch die Genehmigung eingetroffen war mietete man in einem auf der Kaiserstraße 42 eine Etage. Die drei Brüder des Konventes reisten am 21. 1902 von Neuss ab. Weitere folgten bald das die hier geübte ambulante Pflege zunächst sechs bis zehn Brüdern geübt werden konnte. Frühjahr 1903 begann man dann endlich mit Bau eines eigenen Hauses welches am 28. 1904 bereits eingeweiht werden konnte und dessen dem heiligen Joachim geweiht war. Schon kurze nach der Errichtung trug man sich mit Wunsch einige Pensionäre im Hause aufzunehmen und die entsprechenden Genehmigungen. Während die der erzbischöflichen schon am 6. September 1904 eintraf musste auf die der staatlichen Seite bis 1906 so das es vorerst bei der ambulanten blieb. Das Haus dessen Konvent 1934 fünf zählte wurde am 16. November 1944 bei Bombenangriff zerstört. Die Brüder konnten sich aus Luftschutzbunker retten und kehrten ins Mutterhaus zurück. Konvent konnte nach dem Krieg aus Personalmangel wieder errichtet werden.

Barmen

Auf Bitten des Pfarrers der Pfarrgemeinde Johann Baptist in Barmen-Rittershausen und der erteilten Genehmigung sandte der Generalobere im Jahre 1925 Brüder zur ambulanten Krankenpflege und zum Küsterdienst die genannte Gemeinde. Ohne eigenes Haus lebten Brüder hier in einer im Pfarrhaus Jägerstraße gelegenen Wohnung. Als der Generalobere den Vertrag der Pfarrgemeinde kündigte und die Filiale aufheben versuchte der Pfarrer den Generaloberen davon abzubringen. Argumente halfen nichts. Am 8. November 1934 der Vertrag offiziell durch den Generaloberen gekündigt die Brüder möglicherweise dringlicher in einem Krankenhaus Genossenschaft benötigte.

Rom

Im Frühjahr 1928 wandte sich der der Benediktiner Pater von Stotzingen mit der um die Entsendung einiger Brüder welche den des päpstlich-grichischen Kollegs S. Athanasio führen sollten den Generaloberen. Nachdem ein Vertrag zwischen der und dem Kolleg geschlossen wurde und der seine Zustimmung zur Errichtung des Konventes gegeben reisten vier Brüder am 8. Mai 1928 Rom ab wo sie am 10. Mai der Via del Babuino 149 eintrafen. Hier sie bis zur Fertigstellung ihrer Unterkünfte in Zimmern der Seminaristen. Während dem Vorsteher des Konventes ein eigenes Zimmer zur Verfügung stand sich die übrigen Brüder einen Schlafsaal. Im verfügte die Kommunität über ein eigenes Refektorium Rekreation und eine Kapelle im römischen Ritus. Jahre 1930 wurde ihnen in der Via 17 ein Haus zum Kauf angeboten für Erwerb sie schon bald die Genehmigung des von Köln und die des Kardinalvikars in erhielten. Doch aufgrund der politischen Situation in konnte sich der Generalobere nicht dazu entschließen fünfte Filialkloster der Gemeinschaft in ein eigenes zu verlegen so das sie ihre Wohnung Kolleg beibehielten. Wie die Seminaristen so verließen die Brüder während der Sommermonate die Stadt begaben sich in das Ferienhaus des Kollegs. es 1935 zu Schwierigkeiten bei der Neubesetzung Konventsoberen kam beantragte man für den Inhaber Bruder Eligius Ackermann eine Verlängerung. Er sollte erste und letzte Vorsteher des Konventes bleiben. Konvent dessen Mitglieder wohl weitgehendst die italienischen übernommen hatten und allgemein auch ein leichteres wie ihre Mitbrüder in Deutschland führten wurde Jahre 1951 aufgelöst und die Brüder wieder Mutterhaus versetzt.

Bonn

Mit ihrer vierten Filiale erwarben die am 17. März 1927 eine berühmte Heil- Pflegeanstalt in Bonn-Endenich. Im Jahre 1844 hatte Arzt F. Richarz nachdem er das Siegburger verlassen hatte eine eigene Anstalt eröffnet. In verzichtete er auf mechanische Zwangsmittel und brachte Patienten nur zeitweise Isoliert in dafür eigens Räumen unter. Der berühmteste Patient des Hauses der Komponist Robert Schumann welcher von 1854 zu seinem Tode im Jahre 1856 hier wurde. Im Kaufvertrag wurde die Kaufsumme von Goldmark und die Verlegung der Patienten durch Verkäufer in andere Häuser vereinbart. Nach einer über mehrere Jahre hinziehenden baulichen Sanierung und des Hauses welche bis zum Mai 1929 262.000 Goldmark kosteten konnte das St. Paulus-Heim Jahre 1933 etwa 100 Patienten aufnehmen deren durch 38 Brüder gewährleistet wurden. Kapelle und waren im sogenannten Schumann-Haus dass dem Hauptgebäude liegt und sich heute im Besitz der Bonn befindet untergebracht. Lange hatte die Bonner nicht bestand denn der Nachwuchsmangel wurde für Kongregation am Ende der 1930er Jahren immer so das der Konvent 1937 aufgelöst und Brüder im Jahre 1937 nach Neuss zurückversetzt Kurz darauf noch im gleichen Jahre nahmen Franziskusschwestern der Familienpflege aus Essen-Fintrop ihre Arbeit St. Paulus-Heim auf. Nach dem 2. Weltkrieg Klausur- und Rektoratsgebäude zerstört und mussten neu werden. 1981 verließen auch die Franziskanerinnen das und es wurde noch einmal ein Konvent drei Brüdern errichtet welcher jedoch nur eine Zeit bestand hatte. 1994 verstarb der letzte des Hauses welcher über zehn Jahre alleine war. In den Jahren von 1989 bis wurde das Paulus-Heim grundlegend Neu- und Umgebaut. April 1985 wirken indische Sacred Heart Sisters dem etwa 120 Betten zählenden Altenheim.

Patschkau

Im Jahre 1929 hatte der Caritasverband Diözese Breslau ein Haus für Alkoholkranke erbaut. die mit der Pflege betrauten Ordensgemeinschaften bereits gewechselt hatten gelangte das Haus am 28. 1934 in den Besitz der Neusser Alexianerbrüder hier ihre sechste Filiale errichteten. Angesichts der Umstände wurde die Betreuung psychisch Kranker für Ordensgemeinschaft immer schwieriger so das man sich Einrichtung einer Behandlungsstätte für Tuberkulosekranke entschloss. Da Ordensnachwuchs jedoch nachließ und der Personalbestand der immer weiter abnahm wurde das Haus 1937 Kongregation der Neusser Augustinerinnen übergeben. 1938 mit Namen „Landesheilstätte Oberschlesien Abteilung St.-Johannes-Heim Patschkau“ versehen nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1945 Schwestern durch die staatlichen Autoritäten des Hauses und kehrten nach Neuss zurück. Als letzter im Jahre 1947 auch Bruder Bartholomäus welcher dahin als einziger Bruder im Hause die gehalten hatte ins Mutterhaus zurück. Die Anstalt zu einer Behandlungsstätte für tuberkulöse Kinder und in ein Kinderheim umgewandelt.

Gey

Um den Brüdern einen Ort der zu schaffen kaufte der Generalobere Pater Ägidius 1963 ein in der Gemeinde Hürtgenward gelegenes Dieses war auf einer Anhöhe etwas abseits Dorfes gelegen und wurde innerhalb kürzester Zeit so das man noch am 12. September Jahres die Einweihung begehen konnte. Die Niederlassung den Namen St. Augustinus-Heim wurde von einem Konvent unterhalten und war viele Jahre hindurch durchaus begehrtes Urlaubsziel der Neusser Brüder. Bestand Konvent 1969 noch aus fünf Brüdern so er bereits drei Jahre später nur noch zwei Brüdern weitergeführt und mit dem Tod ersten und letzten Hausoberen Bruder Joachim Schock Jahre 1972 aufgelöst. Noch im selben Jahre die Aachener Elisabethinnen das Anwesen welche es allerdings ebenfalls wieder aufgaben. Am 21. März wurde das Haus verkauft.

Klosterkommissare

  • v. 1786 + 1794 J. Franziskus J. Propst der reg. Chorfrauen
  • v. 1829 - 1832 Jakob Poll Konsistorialrat
  • - 1846 Villvoye Oberpfarrer am Quirinusmünster
  • 1847 - 1877 Peter Josef Buschmann Oberpfarrer Quirinusmünster
  • v. 1888 Tilmann Joseph Hubert Heimbach Pfr. Michael/Dormagen
  • - 1919 Harf Oberpfarrer am Quirinusmünster
  • 1919 - 1921 Engels Oberpfarrer am Quirinusmünster
  • 1921 + 1944 August Höller Prälat und
  • 1944 - 1965 Prälat Adenäuer Domherr
  • 1965 - 1969 Theodor Schnitzler Prälat und an St. Apostel/Köln
  • 1969 - 1988 Johannes Daniels Apostolischer Protonotar Domherr
  • 1988 - 1990 Walter Jansen Weihbischof und




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