Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Neustadt an der Aisch ist Kreisstadt und mit über 12.000 größte Stadt des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Bayern.
741 wird der Königshof Riedfeld Keimzelle zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Ende des Jahrhunderts gelangt Neustadt an die dem Geschlecht Hohenzollern entstammenden Burggrafen von Nürnberg . 1285 wird Neustadt selbst zum ersten als Nivenstadt urkundlich erwähnt. Die Hohenzollern bauen Neustadt seiner günstigen Lage an der Handelsstraße zwischen Würzburg und Nürnberg am Mittellauf der Aisch zum wirtschaftlichen politischen und kulturellen Zentrum Im ausgehenden 15. Jahrhundert bauen Markgraf Albrecht Achilles und Kurfürstin Anna Neustadt Festungsstandort aus. Nach der Niederbrennung im zweiten 1553 beginnt eine lang anhaltende Auf- und die erst mit den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges ein Ende finden. Der Wiederaufbau findet zögerlich statt und zieht sich über hundert hin. 1810 wird Neustadt schließlich in das Königreich Bayern eingegliedert nachdem es 1791 bis 1806 Preußen unterstand und anschließend eine französische Militärregierung Gewalt übernahm. Die politische Bedeutung Neustadts schwindet durch die Stationierung von Ulanen -Garnisonen und den Anschluß an das prosperierende 1865 werden Handel und Gewerbe aber dennoch Die industriellen Fortschritte und Veränderungen um die zum 20. Jahrhundert lassen die traditionellen Handwerke die Pinsel- und Reißzeugherstellung fast völlig verschwinden. mit der Ansiedlung von Heimatvertriebenen aus dem in das im Krieg weitestgehend unversehrt gebliebene bringt mit dem Musikinstrumentenbau und der Textilindustrie charakteristische Handwerksbranchen in die Stadt. 1969 bis wurden nach und nach 16 Ortsteile nach eingemeindet. Im Rahmen der Kreisreform wurde Neustadt außerdem Verwaltungssitz des neugebildeten Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim . In den vergangenen zwei Jahrzehnten machte Neustadt die für viele Kleinstädte typische Entwicklung Umgehungsstraßen wurden gebaut das kulturelle Programm wurde neue Wohn- und Gewerbegebiete ausgewiesen und die vorangetrieben. Mit der Schaffung einer Fußgängerzone rund den Marktplatz wurde der automobile Verkehr in Innenstadt zudem stark eingeschränkt.
Einer Legende zufolge soll die Stadt von Feinden belagert worden sein. Die Nahrungsmittel der Stadtmauern gingen rasch zur Neige und sah keine andere Möglichkeit als sich dem zu ergeben. In diesem Moment kam ein auf eine Idee: Er nähte sich selbst das Fell einer Ziege ein setzte deren auf und hüpfte meckernd die Stadtmauer entlang. Feind sah den wohlgenährten Geißbock und gab Belagerung in dem Glaube auf die Neustädter noch mehr als genügend Nahrung. Zur Erinnerung diese alte Volkssage dreht der Neustädter Geißbock Tag um 12 Uhr mittags in der des Neustädter Rathauses meckernd seine Runden. Zudem Schüler der Neustädter Hauptschule jedes Jahr an Kirchweih am Marktplatz den Geißbocktanz auf bei die Geißbocksage musikalisch nacherzählt wird.