Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Neutraubling ist eine kleine Industriestadt in der Donauebene des Gäubodens 10 Kilometer östlich von Regensburg .
Im vorderen Drittel steht ein rotes auf silbernem Grund das die Regensburger Klöster das Kloster Heilig Kreuz versinnbildlicht die bis die Neuzeit die Grundherrschaft über das Land auf dem heute Neutraubling liegt. Die eingeschweifte Spitze die das vordere und hintere Drittel enthält einen leeren silbernen Wappenschild der stellvertretend alle Orte in den deutschen Ostgebieten steht denen bei Gründung die große Mehrheit der stammte. Das hintere Drittel enthält auf goldenem ein aus dem Schildrand wachsenendes schwarzes Zahnrad auf die Bedeutung als Industriegemeinde hinweist.
Neutraubling entstand nach dem Zweiten Weltkrieg aus einem bei einem Angriff 1945 zerstörten Militärflughafen. In den Ruinen der siedelten sich Vertriebene aus den ehemaligen dt. und ganz Osteuropa an. Bei der Gemeindegründung betrug die Anzahl der Einwohner bereits 1.296 93% Vertriebene. Damit zählt Neutraubling zusammen mit Traunreut und Geretsried zu den vier bayerischen Vertriebenengemeinden. Die der verbliebenen Flugzeugwerften und das Fachwissen der ermöglichten eine rasante Entwicklung zum bedeutendsten Industriestandort Landkreis mit Firmen von teils weit überregionaler Einhergehend kam es in den 60er und Jahren zum Zuzug zahlreicher Gastarbeiter aus Süd- Südosteuropa und besonders der Türkei .
In den Folgejahren setzte sich die zur Industrie- Wohn- Schul- und Einkaufsstadt fort. Anteil der Vertriebenen an der Gesamtbevölkerung ging stetig zurück. Ein besonderer Schub kam in 80er Jahren durch die Ansiedlung des BMW -Werkes Regensburg in unmittelbarer Nachbarschaft. 1986 erfolgte Erhebung zur Stadt.
Die junge Stadt besitzt keine historisch nennenden Bauwerke. Stadtbildprägend sind die erhaltengebliebenen ehemaligen im Zentrum. Das Straßennetz mit seiner geraden rechwinkligem Struktur zeigt noch sehr genau den der Rollbahnen des Flughafens. Die Stadt besitzt katholische und eine evangelische Kirche. Die evangelische ist durch die Herkunft der Heimatvertriebenen überproportional Bei der ausländischen Bevölkerung sind Orthodoxe und stark vertreten. Es gibt ein kleines Museum mit Austellungstücken aus dem Alltagsleben der Flüchtlinge Anfänge der Gemeinde dokumentiert.