Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Neutraubling


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Neutraubling ist eine kleine Industriestadt in der Donauebene des Gäubodens 10 Kilometer östlich von Regensburg .

Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Bayern
Regierungsbezirk : Oberpfalz
Kreis : Regensburg
Fläche : 12 km²
Einwohner : 12.950 (31.12.2004)
Höhe : 333 m.ü. NN
Postleitzahl : 93073
Vorwahl : 09401
Adresse der Stadtverwaltung Regensburger Straße 9
93073 Neutraubling
Website: www.neutraubling.de
Politik
1. Bürgermeisterin: Eleonore Mayer ( SPD )
Mehrheits partei : SPD

Inhaltsverzeichnis

Wappen

Im vorderen Drittel steht ein rotes auf silbernem Grund das die Regensburger Klöster das Kloster Heilig Kreuz versinnbildlicht die bis die Neuzeit die Grundherrschaft über das Land auf dem heute Neutraubling liegt. Die eingeschweifte Spitze die das vordere und hintere Drittel enthält einen leeren silbernen Wappenschild der stellvertretend alle Orte in den deutschen Ostgebieten steht denen bei Gründung die große Mehrheit der stammte. Das hintere Drittel enthält auf goldenem ein aus dem Schildrand wachsenendes schwarzes Zahnrad auf die Bedeutung als Industriegemeinde hinweist.

Geschichte

Neutraubling entstand nach dem Zweiten Weltkrieg aus einem bei einem Angriff 1945 zerstörten Militärflughafen. In den Ruinen der siedelten sich Vertriebene aus den ehemaligen dt. und ganz Osteuropa an. Bei der Gemeindegründung betrug die Anzahl der Einwohner bereits 1.296 93% Vertriebene. Damit zählt Neutraubling zusammen mit Traunreut und Geretsried zu den vier bayerischen Vertriebenengemeinden. Die der verbliebenen Flugzeugwerften und das Fachwissen der ermöglichten eine rasante Entwicklung zum bedeutendsten Industriestandort Landkreis mit Firmen von teils weit überregionaler Einhergehend kam es in den 60er und Jahren zum Zuzug zahlreicher Gastarbeiter aus Süd- Südosteuropa und besonders der Türkei .

In den Folgejahren setzte sich die zur Industrie- Wohn- Schul- und Einkaufsstadt fort. Anteil der Vertriebenen an der Gesamtbevölkerung ging stetig zurück. Ein besonderer Schub kam in 80er Jahren durch die Ansiedlung des BMW -Werkes Regensburg in unmittelbarer Nachbarschaft. 1986 erfolgte Erhebung zur Stadt.

Wirtschaft

bedeutende Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau Chemie Lederverarbeitung Lebensmittelherstellung Textil- und Verpackungsindustrie Einzelhandel

Ansässige Unternehmen

Größter Arbeitgeber ist die Krones AG mit 4.350 Beschäftigten vor Ort (8.400 weltweit).

Verkehr

Autobahn A3 Regensburg-Passau Anschlußstelle Neutraubling

Öffentliche Einrichtungen

Stadthalle

Bildungseinrichtungen

Grundschule Hauptschule Sonderschule Realschule Gymnasium

Freizeit- und Sportanlagen

Sport und Tenniszentrum Minigolfanlage Hallenbad Naherholungsgebiet See (Surf- und Bademöglichkeit)

Stadtgliederung

Zum Stadtgebiet gehören die beiden Ortsteile und Birkenfeld sowie die beiden Güter Oberheising Lerchenfeld

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

1978 wurden der Gemeinde die Gärtnersiedlung die beiden Güter Oberheising und Lerchenfeld zugesprochen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
1. April 1947 73
1. April 1951 1.296
1. Januar 1960 3.755
1. Januar 1976 6.614
4. Juli 1988 10.036
31. Dezember 2003 ca. 12.950

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die junge Stadt besitzt keine historisch nennenden Bauwerke. Stadtbildprägend sind die erhaltengebliebenen ehemaligen im Zentrum. Das Straßennetz mit seiner geraden rechwinkligem Struktur zeigt noch sehr genau den der Rollbahnen des Flughafens. Die Stadt besitzt katholische und eine evangelische Kirche. Die evangelische ist durch die Herkunft der Heimatvertriebenen überproportional Bei der ausländischen Bevölkerung sind Orthodoxe und stark vertreten. Es gibt ein kleines Museum mit Austellungstücken aus dem Alltagsleben der Flüchtlinge Anfänge der Gemeinde dokumentiert.

{{Navigationsleiste_Städte_und_Gemeinden_im_Landkreis_Regensburg}}




Bücher zum Thema Neutraubling

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Neutraubling.html">Neutraubling </a>