Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. New Hollywood bezeichnet eine Ära etwa von Mitte 1960er bis Mitte der 1970er Jahre in denen die Mechanismen des Hollywood - Kinos beim Publikum nicht mehr funktionierten und zeitweise eine neue Generation von Regisseuren Filme konnte die nicht mehr der Kontrolle der unterlagen. Es war die amerikanische Version des Phänomens des Autorenfilms .
Mit dieser Übergabe der Kontrolle vom auf den Regisseur entstanden vollkommen andere Geschichten. Zeit der netten " Doris Day -Filme" war zu Ende und plötzlich wurden next door" erzählt: Geschichten die nicht mehr einer erfundenen Traumwelt spielten sondern von ganz Leuten mit sehr realen Problemen handelten. Technisch diese neue Art des Geschichten-Erzählens ermöglicht durch handliche Kameras und empfindlicherem Filmmaterial. Beides zusammen es den Filmemachern die Studios zu verlassen "on location" zu drehen teilweise in fast Stil ohne zusätzliches Licht. Der typische Look Filme dieser Ära hat genau diesen Charme inszenierten Dokumentarfilms. Beispiele für diesen neuen Look French Connection von William Friedkin Mean Streets von Martin Scorsese und Easy Rider von Dennis Hopper .
B-Movie -Produzent Roger Corman hatte sich damals ein gut funktionierendes sehr lukratives Off-Hollywood-Studiosystem aufgebaut. Seine hauptsächlich für gedrehten Action- und Horror-Filme waren sehr billig und doch überaus erfolgreich. Da er jungen weniger Gagen zahlen musste als den etablierten engagierte er viele talentierte Abgänger von Filmhochschulen deren Umfeld und gab so einer Reihe späteren New Hollywood-Regisseuren wie Bogdanovich Scorsese oder Coppola eine erste Chance und die Möglichkeit auszuprobieren.
Als Reaktion auf den Vietnamkrieg und die damit verbundenen gesellschaftlichen Umwälzungen die Filme dieser Ära sämtlich mit den der Zeit. Viele der bekannten New-Hollywood-Regisseure wurden von der französischen Nouvelle Vague und deren Vertretern z.B. François Truffaut .
Das Ende der Ära brach an einige ihrer eigenen Vertreter mit extrem erfolgreichen die bis dahin geltenden Marktregeln des Kinos Den Anfang machte 1973 French Connection -Regisseur Friedkin mit The Exorcist der zum ersten Mal in der über 100 Mio. Dollar einspielte und mit Schlag zum erfolgreichsten Film aller Zeiten wurde. Jahre später legte Steven Spielberg mit Jaws (dt.: Der weiße Hai ) nach und knackte die 100 Mio.-Grenze zweiten Mal. Als 1977 George Lucas schließlich die "Space Opera" Star Wars ins Kino brachte war endgültig Schluss den kleinen kraftvollen Autoren-Filmen. Die Studios hatten neues Rezept das ihr Überleben sicherte in Hand bekommen und bauten es in den zu einer richtiggehenden Welle von Blockbustern aus. Sie begannen die Lukrativität von und Merchandising zu erkennen mit dem sich mittlerweile Geld verdienen läßt als mit dem Film
Man beachte daß von den unten Filmen folgende Fortsetzungen hatte: Die letzte Vorstellung French Connection Der Pate (der einzige Film überhaupt dessen Original und einen Oscar als bester Film erhielten) American Graffitti Die Nacht der lebenden Toten .
Insoweit wird New Hollywood von vielen als die beste Zeit modernen Kino angesehen da es eine Zeit Stagnation ablöste und nach ihm das "intelligente" angeblich nur noch ein Nischendasein führte.