Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Nicäno-Konstantinopolitanum ist eines der wichtigsten Glaubensbekenntnisse des Christentums das oft in der Liturgie Verwendung findet wo es (nicht korrekt) Nicäisches Glaubensbekenntnis (lateinisch fides Nicaena ) bezeichnet wird.
Das Nicäno-Konstantinopolitanum ist dasjenige christliche Bekenntnis in der Ökumene am zweitweitesten anerkannt ist (nach dem Bekenntnis von Nicäa ). Es wurde von der christlichen Kirche 451 autoritativ bezeichnet und ist es seither Alle Bekenntniskirchen erkennen es an.
In den Östlich-Orthodoxen Kirchen (Griechenland Russland...) ist es immer noch seiner ursprünglichen Form gültig mit dem Zusatz Filioque bildet eine Basis des katholischen anglikanischen protestantischen Glaubens.
Seine tatsächliche Entstehungsgeschichte und literarische Grundlage jedoch bis heute nicht geklärt.
Der Text ist erstmals überliefert vom Konzil von Chalcedon wo er öffentlich verlesen und als von Konstantinopel ("Bekenntnis der 150 heiligen Väter") wird. Dabei werden sowohl das Bekenntnis von als auch das Nicäno-Konstantinopolitanum bestätigt:
Das Konzil hat in erster Linie entschieden das Glaubensbekenntnis der 318 Väter unverändert bleiben Und wegen denen die gegen den Heiligen streiten ratifiziert es auch die Lehre die der Folge durch die 150 heiligen Väter sich in der königlichen Stadt versammelt hatten wurde bezüglich des Heiligen Geistes nicht indem behaupteten etwas fehle am Glauben ihrer Vorgänger indem sie durch Zeugnisse aus der Schrift machten was ihr Begriff bezüglich des Heiligen ist gegen die die seine Hoheit beseitigen
Vom sechsten Jahrhundert an wird das als eine Revision des Bekenntnisses von Nicäa bezeichnet; dieses wird in den Orientalisch-Orthodoxen bis heute verwendet.
In späteren Zeiten hat die westliche beim Heiligen Geist den Zusatz "und dem Sohn" (lateinisch: filioque ) hinzugesetzt. Dieser Zusatz kam zuerst bei Goten im frühmittelalterlichen Spanien vor und wurde -- nach einer der Ablehnung -- auch vom Papst akzeptiert ohne dass dieser die übrigen Patriarchate konsultierte. Dieser Zusatz war einer der für das Schisma zwischen der katholischen und orthodoxen Kirche.
Gewöhnlich wird das Nicäno-Konstantinopolitanum als Erweiterung nicäischen Bekenntnisses betrachtet. Beim genauen Vergleich findet man wesentliche Auslassungen und unbedeutende Ergänzungen die sich einer direkten Ableitung schwer erklären lassen.
Auslassung Ergänzung
Wir glauben an einen Gott
den allmächtigen Vater
der alles geschaffen hat Himmel und Erde
den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren.
Und an den einen Herrn Jesus Christus
den Sohn Gottes
der als einziggeborener aus dem Vater gezeugt vor aller Zeit d.h. aus dem :Wesen des Vaters
Gott vom Gott Licht vom Licht
wahrer Gott vom wahren Gott
gezeugt nicht geschaffen
eines Wesens mit dem Vater;
durch den alles geworden ist was im Himmel und was auf Erden ;
der für uns Menschen und wegen unseres vom Himmel herabgestiegen und Fleisch geworden ist durch den Heiligen Geist von der Jungfrau
Mensch geworden ist
der für uns gekreuzigt wurde unter Pontius
gelitten hat und begraben worden ist
und am dritten Tage auferstanden ist nach der Schrift
und aufgestiegen ist zum Himmel
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit um die Lebenden und die Toten richten;
und seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Und an den Heiligen Geist.
der Herr ist und lebendig macht
der aus dem Vater hervorgeht
der mit dem Vater und dem Sohn und verherrlicht wird
der gesprochen hat durch die Propheten
und die eine heilige katholische und apostolische
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Diejenigen aber die da sagen "es gab Zeit da er nicht war" und "er nicht bevor er gezeugt wurde" und er aus dem Nichtseienden geworden oder die sagen Sohn Gottes stamme aus einer anderen Person Wesenheit oder er sei geschaffen oder wandelbar veränderbar die verdammt die katholische Kirche.
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