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Nichtdeterministischer endlicher Automat


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Ein nichtdeterministischer endlicher Automat (NEA) ist ein endlicher Automat bei dem es für den Zustandsübergang Möglichkeiten gibt.

Formal kann ein NEA <math>\mathcal{A}</math> als Tupel <math>\left( Q \Sigma \delta q_0 F definiert werden. Hierbei gilt Folgendes:

  • <math>Q</math> ist eine endliche Menge von Zuständen Q \right| < \infty</math>). Statt <math>Q</math> wird auch <math>Z</math> verwendet.
  • <math>\Sigma</math> ist das Eingabealphabet. <math>\left| \Sigma \right| \infty</math> <math>Q \cap \Sigma = \empty</math>
  • Es gibt eine Übergangsfunktion <math>\delta : Q \Sigma \rightarrow \mathcal{P}(Q)</math> (hier liegt der einzige zum deterministischen endlichen Automaten (DEA) <math>\mathcal{P}</math> steht hier wie üblich die Potenzmenge ).
  • <math>q_0 \in Q </math> ist der Startzustand. <math>q_0</math> wird oft auch <math>z_0</math> verwendet.
  • <math>F \subseteq Q</math> ist eine (endliche) Menge akzeptierender Zustände (= Endzustandsmenge). Der Automat hält wenn er einen akzeptierenden Zustand erreicht. Statt wird oft auch <math>A</math> verwendet.

NEAs DEAs und Typ-3- Grammatiken (vgl. Chomsky-Hierarchie ) beschreiben die gleiche Sprachklasse. NEAs lassen mittels Potenzmengenkonstruktion in äquivalente DEAs wandeln.

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