Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Herzogtum Niederlothringen war eines der ersten Herrschaftsgebiete die festgelegt worden waren. Tatsächlich gab es weder niederlothringisches Stammesherzogtum noch natürliche Grenzen die eine Genese Niederlothringens zur Folge gehabt hätten. Die und Ausmaße fußten zunächst auf dem im im Vertrag von Verdun (843) bestimmten Territorium Lotharingiens . Dieses Königreich zerfiel im Laufe der (959 oder ca.1000 oder ca.1050) in zwei (Niederlothringen und Oberlothringen wobei der Grenzverlauf sehr kontrovers diskutiert
Früher fassbarer Herzog von Niederlothringen war den Jahren 959-964 ein gewisser Gottfried dessen unbekannt ist der jedoch zum Bekanntenkreis des Bruno von Köln gezählt werden kann. In den Jahren ist kein Herzog überliefert was den Rückschluss dass die Ottonen die Eingliederung des Herzogtums in ihren abgeschlossen hatten. In den Jahren 977-1005 besaßen westfränkische Karolinger das Herzogsamt und im Anschluss daran eine erneute Vakanz des Herzogsthrones (1005-1012)
Seit dem frühen 11. Jahrhundert lösten Teilfürstentümer aus dem Herzogtum und eine Reihe Konflikte zeichneten sich im westlichen Teil des ab. Der deutsche König reagierte daraufhin mit Schaffung dreier Markgrafschaften ( Antwerpen Ename und Valenciennes)die die Grenze zu Frankreich schützen sollten und das wichtige Land Rhein und Schelde kontrollieren mussten. Darüberhinaus wurden ortsansässigen Bistümer Köln Utrecht Lüttich und Cambrai zu geistlichen Fürstentümer des Reiches ernannt Oberherr faktisch vom Kaiser eingesetzt wurden. Im 1012 erhielt Niederlothringen wieder einen Herzog der sich auflösende Gebiete endgültig zusammenhielt und sicherte.
Im 11. Jahrhundert hatte besonders die der Grafen von Verdun die Dynastie Ardenne Herzogswürde inne. Eine Erblichkeit der Herzogskrone wurde diesem Zeitraum vermieden und man beobachtete deshalb Familien um den niederlothringischen Thron.
Im 12. Jahrhundert kam es zu Verfall des Herzogtums. Besonders nach dem Tod Gottfrieds von Bouillon (†1100) verlor das Amt des Herzogs Niederlothringen an Bedeutung. Besonders aber der Streit König Heinrich IV. und Heinrich V. hatte negative Auswirkungen auf das Herzogtum. erhob Heinrich IV. den Grafen von Limburg zum Herzog von Niederlothringen während sich Sohn Heinrich V. für Gottfried von Löwen von Brabant einsetzte. Beide verfolgten ihrerseits eigene Interessen Gebiet ihres neuen Herzogtums auf Kosten der
Nach dem Tod Gottfrieds IX. von (†1186) kam es zu einer radikalen Neuordnung Friedrich Barbarossa . Auf dem Hoftag zu Schwäbisch-Hall (24. September 1190) fertigte dieser die des Herzogtums aus indem er Heinrich von Sohn des verstorbenen Gottfrieds als Herzog von Brabant bestätigte ihm ganz Niederlothringen nicht mehr Die niederlothringische Herzogswürde wurde zum reinen Titel territoriale Machtansprüche den die Herzöge von Brabant zu ihrem Aufgehen in den Burgunderstaat als de Lothier“ führten.
Herrscherliste
Da die Herzöge von Lothringen oftmals Herrschaften innehatten kann die Zählweise variieren