Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 23. Dezember 2014 

Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow (russisch Николай Андреевич Римский-Корсаков ) (* 18. März 1844 in Tichwin (Gouvernement Nowgorod ); † 21. Juni 1908 auf dem Landgut Ljubensk bei Luga St. Petersburg )) war ein russischer Komponist Dirigent und Musikpädagoge.

Leben

Rimski-Korsakow entstammte einer Adelsfamilie und erhielt bereits als Kind den standesüblichen Musikunterricht. Mit Jahren trat er der Familientradition entsprechend in Petersburger Seekadettenkorps ein. 1862 ging er als für drei Jahre auf Weltreise. Bereits 1861 er den Komponisten Mili Balakirew kennengelernt der seine wachsende Liebe zur verstärkte und ihn zu einem richtigen Musikstudium

1865 leitete Balakirew die Uraufführung der Sinfonie von Rimski-Korsakow die noch auf hoher entstanden war. Die Erfolge der sinfonischen Dichtung Sadko und der ersten Oper Das Mädchen von Pskow veranlassten Rimski-Korsakow 1873 den Seedienst zu Er wurde Inspektor der russischen Marinekapellen (bis und 1871 Professor für Komposition und Instrumentation St. Petersburger Konservatorium . Viele bedeutende Komponisten gehörten dort zu Schülern unter ihnen Anatol Ljadow Anton Arensky Alexander Glasunow Ottorino Respighi Nikolai Mjaskowsky Igor Strawinsky und Sergej Prokofjew .

1874-81 war Rimski-Korsakow außerdem Direktor und Dirigent der Musik-Freischule 1883-94 stellvertretender Direktor der und 1886-1900 Dirigent der vom Musikverleger Mitrofan veranstalteten russischen Sinfoniekonzerte. Auch im Ausland wirkte erfolgreich als Dirigent. Er war Mitglied der Balakirew gegründeten „ Gruppe der Fünf “ dem „Mächtigen Häuflein“ und setzte sich für seine Freunde ein. So ergänzte bearbeitete instrumentierte er Werke von Alexander Dargomyschski Alexander Borodin ( Fürst Igor ) und Modest Mussorgski ( Boris Godunow Die Nacht auf dem kahlen Berge ). Seine Tätigkeit am Konservatorium musste er jäh unterbrechen da er sich für die der revolutionären Studentenschaft eingesetzt hatte doch 1907 er wieder in seiner alten Position weiterarbeiten.

Obwohl Rimski-Korsakow 15 Opern schrieb ist Name heute fast nur noch durch seine bekannt vor allem durch die sinfonische Suite Scheherazade und das Capriccio espagnol . Starke Impulse erhielt sein künstlerisches Schaffen der russischen Geschichte dem russischen Märchen und Musik der Völker Rußlands. Weltberühmt wurde er Meister des farbigen Orchesterklangs. Seine Opern gehören in seiner Heimat zum festen Repertoire wurden mit ihren typisch russischen Libretti auf westlichen nie richtig heimisch. Unter ihnen befinden sich den Werken mit episch-legendären und Märchensujets auch zeitkritischen Inhalts.

Außer drei Sinfonien einem Klavierkonzert und programmatischen Orchesterwerken komponierte Rimski-Korsakow auch Kammermusik Klaviermusik Chorwerke etwa 60 Klavierlieder und Bearbeitungen russischer Volkslieder. Er veröffentlichte zudem musikpädagogische -theoretische Schriften.

Werke

  • Opern
    • Pskowitjanka (Das Mädchen von Pskow) (1868-72 UA 1873)
    • Bojarynja Wera Scheloga (Die Bojarin Wera Scheloga) (1877-78 UA 1898)
    • Maiskaja notsch (Mainacht) (1878-79 UA 1880)
    • Snegurotschka (Schneeflöckchen) (1880-81 UA 1882)
    • Mlada (1889-90 UA 1892)
    • Notsch pered Roshdestwom (Die Nacht vor Weihnachten) (1894-95 UA 1895)
    • Sadko (1895-96 UA 1898)
    • Mozart i Saljeri (Mozart und Salieri) (1897 UA 1898)
    • Zarskaja newesta (Die Zarenbraut) (1898 UA 1899)
    • Skaska o zare Saltane (Das Märchen vom Saltan) (1899-1900 UA 1900)
    • Serwilija (Servilia) (1900-01 UA 1902)
    • Kaschtschej bessmertny (Der unsterbliche Kaschtschej) (1901-02 UA 1902)
    • Pan Wojewoda (Pan Wojewode) (1902-03 UA 1904)
    • Skasanije o newidinom grade Kiteshe i dewe (Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesh der Jungfrau Fewronija) (1903-04 UA 1907)
    • Solotoi petuschok (Der goldene Hahn) (1906-07 UA 1909)
  • Sinfonien
    • Sinfonie Nr.1 e-moll op.1 (1861-65/1884)
    • Sinfonie Nr.2 op.9 Antar (1868/75/97)
    • Sinfonie Nr.3 C-Dur op.32 (1866-73/1886)
  • Weitere Orchesterwerke
    • Ouvertüre über russische Themen op.28 (1866/1879-80)
    • Fantasie über serbische Themen op.6 (1867/1886-87)
    • Sadko op.5 (1867/69/92)
    • Skazka (Märchen) op.29 (1879-80)
    • Sinfonietta über russische Themen a-moll op.31
    • Klavierkonzert cis-moll op.30 (1882-83)
    • Fantasie über zwei russische Themen für und Orchester op.33 (1886-87)
    • Kapritschtschio na ispanskije temi (Capriccio espagnol) op.34 (1887)
    • Scheherazade . Sinfonische Suite op.35 (1888)
    • Svetliy prazdnik (Russische Ostern) . Ouvertüre op.36 (1888)
    • Serenade für Violoncello und Orchester op.37
    • Nad mogiloy (Am Grab) op.61 (1904)
    • Dubinuschka op.62 (1905)
  • Kammermusik
    • Streichquartett F-Dur op.12 (1875)
    • Streichsextett A-Dur (1876)
    • Quintett B-Dur für Flöte Klarinette Horn und Klavier (1876)
    • Streichquartett über russische Themen (1878-79; 1. 3. Satz bearbeitet zur Sinfonietta op.31)
    • Streichquartett G-Dur (1897)
    • Klaviertrio c-moll (1897)

Weblinks



Bücher zum Thema Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Nikolai_Rimski-Korsakow.html">Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow </a>