Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Papst Nikolaus I. regierte von 858 bis 867 und gilt als Erneuerer der päpstlichen und Macht.
Er lehnte eine Scheidung des Kaisers Lothar II. von Theutberga ab der auf diesem seine Mätresse Waldrada heiraten wollte. Als ein Konzil sich zugunsten der Scheidung aussprach erklärte I. dieses für abgesetzt exkommunizierte seine Abgeordneten annullierte seine Beschlüsse.
Trotz des Drucks der Karolinger die Rom belagern ließen hielt er seine Entscheidung
Nikolaus I. ist bekannt für seinen einer verkürzten Taufformel "Im Namen Christi" statt trinitarischen Taufformel. Sein Vorschlag wurde verworfen und als Irrlehre.
Während seiner Herrschaft verschlechterten sich die zwischen Rom und Konstantinopel als der amtierende Patriarch von Konstantinopel abgesetzt und der Laientheologe Photius zum Patriarchen ernannt wurde. Nikolaus I. exkommunizierte Photius sich bei Kaiser Michael III. und sandte Untersuchungskommission nach Kontantinopel. In einer Synode im Lateran (August 863) setzte er Photius ab exkommunizierte ihn. Photius seinerseits setzte den Papst einer Synode zu Konstantionpel im September 867 - wirkungslos da Nikolaus I. ohnehin noch selben Jahr starb.
Dieser Vorgang wird auch als Photius-Schisma und ist im Kontext des Morgenländischen Schismas zu verstehen.