Ninons Mutter versuchte ihre Tochter religiös erziehen. Der Vater jedoch ein Mitglied des Kleinadels unterstützte die Tochter in ihrem Bildungsdrang animierte sie Montaigne zu lesen.
Die gebildete und literarisch begabte Ninon Lenclos war eine der Sterne am Hofleben Ludwigs XIV . Sie galt als Meisterin des geistvollen und die Teilnahme an ihren Jours galt als große gesellschaftliche Ehre.
Ninon de Lenclos legte Wert auf Unabhängigkeit: Sie heiratete nie und hatte unzählige Noch als Achtzigjährige so heißt es sei von den Männern heiß begehrt gewesen. Sie nahm ihre Caprices wie sie ihre Liebschaften bezeichnete nicht ernst und ließ sich nie auf eine Beziehung zu einem Mann ein. Die aus Liebschaften entstandenen Kinder überließ sie den jeweiligen zur Erziehung denn sie wollte sich nicht Kinderpflege belasten.
Trotz ihrem "unmoralischen" Leben galt sie gute treue Freundin. Sie unterstützte in Not Freunde mit Geld und Taten achtete jedoch selbst finanziell unabhängig zu bleiben und niemandem schuldig zu bleiben. Zu ihren Freundinnen zählten Christine von Schweden Madame de Maintenon (die zweite Gattin und Madame de Sévigné.