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Nonius


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Der Nonius ist eine Hilfsteilung zur Steigerung der Ablese genauigkeit auf Winkel - und Längen messgeräten (z.B. auf einem Messschieber oder einem Maßstab zum Kartieren).

Die Noniusskala wurde 1631 durch den französischen Mathematiker Pierre Vernier nach welchem sie auch in den meisten benannt wird. Die im deutschen Sprachraum übliche Nonius geht auf den portugiesischen Geographen Pedro ( latinisiert: Petrus Nonius; 1502 bis 1578 ) zurück der den Nonius jedoch nicht erfand.

Das Prinzip des Nonius besteht darin an dem Messgerät der Teilstrich einer festen sowie der Teilstrich einer beweglichen Ableseskala zur kommen. Die Skala des Nonius hat meist 10 Teilstriche 0 9 mm Länge oder 20 Teilstriche 0 95 mm Länge. Der Nonius gleitet des Meßvorganges an oder über der Hauptskala Maßstab) vorbei und ermöglicht auf ihr das von Teilstrecken mit einer Geanauigkeit von 0 bzw 0 05 mm. Durch das Verhältnis oder 19:20 gibt es immer einen Noniusstrich genau mit einem der Hauptskala koinzidiert. Bei feinen Strichen dadurch eine sichere Ablesung auf mindestens ein Zehntel ermöglicht. Es auch Ausführungen bei der für eine leichtere 10 Teilstriche auf der Ableseskala genau 19 auf der Hauptskala entsprechen.

Das Menschliche Auge vermag dabei 5/100 ohne besondere Hilfsmittel zu trennen. Es ind Teilungen bis zu 2/100 mm möglich nur für die Ablesung dann zusätzliche Hilfsmittel zur des Auges erforderlich ( Ableselupe ).

Eine genaue Messung ist nur dann wenn das Abbesche Komparatorprinzip erfüllt ist. Das bedeutet dass Prüfstück Prüfgerät in einer Achse zu liegen kommen. muss die Ablesung des Meßwertes senkrecht zur zu erfolgen um Parallaxenfehler bei der Ablesung zu vermeiden.

Nonius eines Messschiebers Ablesewert: 3 59 mm

Beispiel Messschieber

Bei der bekanntesten Anwendung des Nonius Messschieber ist das abbesche Komparatorprinzip nicht erfüllt. ist er auf Grund seiner Einfachheit auch noch das preiswerteste und verbreitetste Meßgerät des Mechanikers und Technikers.

Beim Messen eines 1- Zoll starken Werkstückes mit einem Messschieber liege Nonius-Nullpunkt zwischen 25 und 26 Millimeter. Koinzidiert der 4. Strich gilt 25 4 mm; der 3. und 4. Strich gleich gut ist die Ablesung 25 35 mm.

Frühere Anwendungen

Früher fand der Nonius sehr häufige z.B. auch bei den Theodoliten . An diesen werden seit einigen Jahrzehnten Glasskalen und Messmikroskope mit Mikrometern verwendet welche die Genauigkeit auf mindestens 1% der Skalenstriche erhöhen. Tachymeter haben meist elektro-optische Ablesung .



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