Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 23. Mai 2013 

Norbert Burgmüller


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
August Joseph Norbert Burgmüller (* 8. Februar 1810 in Düsseldorf 7. Mai 1836 in Aachen) war ein deutscher Komponist.

Vita

Burgmüller entstammte einer musikalischen Familie; sein wirkte als Musiklehrer Komponist Kapellmeister und später Musikdirektor in Düsseldorf seine Mutter war wahrscheinlich Mitarbeiterin der Leipzig publizierten Allgemeinen Musikalischen Zeitung. Burgmüller erlernte früh das Violin- und Klavierspiel und begann komponieren. 1824 starb sein Vater was die Familie große Not stieß. Sie fand jedoch Unterstützung den Grafen Franz von Nesselrode-Ehreshofen. Besonders kümmerte der Graf um Burgmüllers musikalische Ausbildung sodass 1825 nach Kassel gehen konnte um dort bis Ende 1826 Violine (bei Louis Spohr ) und Theorie zu studieren. Bis 1830 verbrachte Burgmüller seine Zeit überwiegend in Kassel wo er als Korrepetitor Dirigent und wirkte. Die Auflösung seiner Verlobung und der Tod seiner ehemaligen Verlobten stützten ihn 1830 in eine tiefe psychische Krise die zeitweiligem Alkoholismus und dem Verlust der Unterstützung Spohr führte. Außerdem litt er von dieser an unter epileptischen Anfällen . Burgmüller ging noch im selben Jahr Düsseldorf zurück wo er seinen Lebensunterhalt durch und kleinere Engagements bestritt. Öffentlich Stellungen wie Posten des städtischen Musikdirektors um den er zweimal bewarb blieben ihm verwehrt. 1833 befreundete er sich mit Felix Mendelssohn-Bartholdy der statt ihm den Posten des erhalten hatte. 1835 machte er Bekanntschaft mit Christian Dietrich Grabbe . Im Jahre 1836 beschloss Burgmüller sein Glück in Paris zu suchen. Dieses Vorhaben konnte er nicht mehr realisieren da er während eines in Aachen bei einem Bad auf Grund epileptischen Anfalls ertrank.

Stil

Burgmüller konnte sein volles Potential auf seines frühen Todes kaum realisieren; im Prinzip mit seinem Oeuvre lediglich das Frühwerk eines vor. Trotzdem lässt sich an Hand der Werke ein großes Talent mit sehr eigenständigen erkennen. In seinen frühen Werken wird zwar Einfluss Beethovens und Spohrs deutlich ein bestimmter eigener Tonfall ist nicht zu leugnen. In späteren Werken ist der Einfluss von Mendelssohn zu konstatieren doch auch hier beschränkt Burgmüller keineswegs auf bloßes Nachahmen. Seine Werke von großer kompositorischer Ernsthaftigkeit geprägt d.h. "Biedermeierliches" Blendwerk ohne größeren Sinnzusammenhang oder Epigonentum sind Burgmüller kaum aufzufinden. Die klassischen Formen bildeten ihn eine Basis die er variierte und Viele seiner Werke sind von einer lyrischen geprägt auf welcher sich harmonische Experimente große und Momente von stürmischer Dramatik entfalten. Seine ist einprägsam und fließend. Burgmüllers Meisterwerk ist unvollendete zweite Symphonie in welcher er Brahms ' Technik der "entwickelnden Variation" teilweise schon Insgesamt weisen seine Werke weit in die Burgmüller als "romantischen Kleinmeister" abzustempeln wäre falsch; stehen seine reifsten Werke auf einer Stufe den Werken seiner Altersgenossen Robert Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy die seine Kompositionen sehr schätzten.

Werke

  • Orchesterwerke
    • Symphonie Nr.1 c-moll op.2 (1831-33)
    • Symphonie Nr.2 D-Dur op.11 (1834/35 unvollendet)
    • Ouvertüre f-moll op.5 (1825)
    • 4 Entr'actes op.17 (1827/28)
    • Klavierkonzert fis-moll op.1 (1828/29)
  • Vokalmusik
    • "Dionys" Oper nach Schillers Ballade "Die Bürgschaft" (1832/34 Fragment)
    • 23 Lieder
  • Kammermusik
    • Streichquartett Nr.1 d-moll op.4 (1825)
    • Streichquartett Nr.2 d-moll op.7 (1825/26)
    • Streichquartett Nr.3 As-Dur op.9 (1826)
    • Streichquartett Nr.4 a-moll op.14 (1835)
    • Duo Es-Dur op.15 für Klarinette und (1834)
  • Klaviermusik
    • Sonate f-moll op.8 (1826)
    • Walzer Es-Dur (1827)
    • Polonaise F-Dur op.16 (1832)
    • Rhapsodie h-moll op.13 (1834)

Anm.: Die Opuszahlen sind weitgehend ohne




Bücher zum Thema Norbert Burgmüller

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Norbert_Burgm%FCller.html">Norbert Burgmüller </a>