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Notar


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Notar ( lat. notarius Geschwindschreiber) kann nur ein deutscher Staatsbürger werden der zum Richteramt befähigt ist ein Volljurist mit erfolgreich abgelegtem 2. Staatsexamen (siehe Richtergesetz). Der Erstbewerber darf nicht älter als Jahre sein und kann sein Amt bis zu seinem 70. Lebensjahr ausüben.

Notare werden unterschieden in

Inhaltsverzeichnis

Bestellung zum Notar

Um hauptberuflicher Notar zu werden muss sich bei der Landesjustizverwaltung des Landes bewerben dem man später als Notar arbeiten will. dieser wird man nach entsprechender Eignung zum ernannt und nach Anhörung der örtlichen Notarkammer dessen Präsidenten an einen Notar überwiesen. Der Dienst Notarassessor geht über drei Jahre.

Nach seiner Zeit als Assessor wird künftigen Notar ein Amtssitz zugewiesen. Das sind unter 100.000 Einwohner oder wenn mehr Einwohner Stadtteil oder Amtsgerichtsbezirk . Der Amtsbereich eines Notars umfasst den des Amtsgerichtes in dem der Notar seinen hat. Der Amtsbezirk des Notars wiederum ist Bereich des Oberlandesgerichtsbezirkes in dem der Notar seinen Amtssitz

Nach Anhörung der Notarkammer bestellt die den neuen Notar und überreicht ihm seine mit Nennung des Amtsbezirkes dem Ort des und der Dauer seiner Bestellung. Vor dem des Landesgerichts legt er seien Amtseid ab. dann kann er tätig werden.

Gerichtsbezirke die vor dem 1. April 1961 das Amt des Notars als Nebenberuf einem Anwalt besetzten können dies auch weiterhin. muss der bewerbende Anwalt eine mindestens fünfjährige aufweisen und in dem Amtsbereich in dem tätig werden möchte drei Jahre ununterbrochen als Anwalt tätig gewesen sein. Seine Bestellung verläuft die eines hauptberuflichen Notars.

Bevor ein Notar oder Anwaltsnotar mit Arbeit beginnen kann muss er eine Berufshaftpflichversicherung haben um im Falle eines Schadens aufgrund Tätigkeit abgesichert zu sein. Erlischt diese während Tätigkeit kann er des Amtes enthoben werden.

Notare sind Träger eines öffentlichen Amtes aber weil sie das Recht vertreten der der Landesjustizverwaltung (siehe Bundesnotarordnung BNotO). Sie müssen und unparteiisch sein und unterliegen der Verschwiegenheitspflicht.

Haupttätigkeiten

Ihre Haupttätigkeit ist die Beurkundung von jeglicher Art und die Beglaubigung von Unterschriften Abschriften. Für die Ausübung erhalten sie Dienstsiegel und -stempel. Des Weiteren sind sie ihre Klienten (Kunden) zu betreuen und in Fragen zu beraten. Ohne triftigen Grund darf Notar keine Amtshandlung verweigern.

Hauptberufliche Notare

Hauptberufliche Notare dürfen keine weitere bezahlte oder einen weiteren gewerblichen Beruf ausüben. Eine Nebentätigkeit kann nur auf Antrag bei und Genehmigung der Aufsichtsbehörde begonnen werden ebenso eine im Vorstand im Aufsichtsrat oder als Berater Unternehmens. Der Anwaltsnotar hingegen kann nebenbei auch Steuerberater Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer sein.

Das Einkommen eines Notars richtet sich der Art seiner Tätigkeit. Diese sind mit Kostensätzen verbunden welche von einem Gesetz der festgelegt werden.

Als Amtsperson sollte ein Notar im seiner Dienstzeit immer erreichbar sein. Daher muss eventuelle Abwesenheit etwa durch Krankheit Urlaub oder grundsätzlich der Aufsichtsbehörde gemeldet werden vor allem mehrwöchigem Ausfall damit ein Stellvertreter bestellt werden Bei Notaren können dies nur weitere Notare oder Notare a.D. (außer Dienst) sein. Bei auch Rechtsanwälte.

Anwaltsnotare

Anwaltsnotare sind Rechtsanwälte die in Bundesländern nicht das hauptberufliche Notariat ("Nur-Notariat") gesetzlich vorschreiben können zusätzlich zu ihrer Stellung als Rechtsanwalt Notar zugelassen zu werden. Zulassungskriterien sind in Bundesländern unterschiedlich geregelt u. a. Zahl der Land praktizierenden Notare Arbeitsanfall nach Durchschnittszahl der im Amtsbezirk Wartezeiten Examensnoten etc.

Amtsnotare

Besonderheiten gelten aus historischen Gründen gemäß 114 115 BNotO in Baden-Württemberg. Im Bezirk Oberlandesgerichts Stuttgart gibt es neben hauptberuflichen Notaren Anwaltsnotaren auch beamtete Notare (Bezirksnotare). Diese erwerben Befähigung zum Amt eines Bezirksnotars durch eine Ausbildung und Ablegung einer Notarprüfung. Im badischen hingegen gibt es ausschließlich beamtete Notare mit Befähigung zum Richteramt.

Die Bezirksnotare im Bezirk des Oberlandesgericht sind auch als Grundbuch - und Vormundschaftsrichter tätig.

Vergütung


Notare berechnen für ihre Tätigkeit Gebühren. Höhe ist in der Kostenordnung (KostO) festgelegt. ist es verboten andere Gebühren zu berechnen in der KostO festgelegt.

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