Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Notendruck bezeichnet man die aus der zweiten des 15. Jahrhunderts stammende Erfindung die bis geschriebenen Tonzeichen durch den Druck zu vervielfältigt. bediente man sich zum Druck ganzer Holzplatten erst später setzte man die Noten auf Weise wie Schriften mit beweglichen Lettern.
Die ältesten wahrscheinlich mit Holztafeln gedruckten die man kennt sind von 1473 . Auf die Holzplatten folgte dann zunächst Notenstich auf Kupferplatten . Der wohlfeilere Notendruck auf Zinnplatten wobei die Noten mit Stahlstempeln in Zinn geschlagen werden fand erst um die des 18. Jahrhunderts Ausbreitung.
Als Erfinder der beweglichen metallenen Notentypen Petrucci aus Fossombrone ( 1466 - 1539 ); es sind indes Drucke von ihm aus den Jahren 1502 - 23 bekannt. Unter seinen Nachfolgern in Italien Ant. Zunta oder Junta und Ant. Blado 1530 ) in Rom und Ant. Gardano in hervorzuheben. (Vgl. Schmid Ottaviano dei Petrucci der Erfinder des Musiknotendrucks mit beweglichen Metalltypen Wien
In Deutschland erwarben sich vor anderen Oglin (Öglin Ocellus) in Augsburg (seit 1507 ) und Peter Schöffer in Mainz (um 1512 ) Verdienste um den Mufiknotendruck.
In Frankreich übte die Familie Ballard (seit 1558 ) fast zwei Jahrhunderte lang eine Art des Notendrucks aus. In den Niederlanden kommen erst gegen die Mitte des Jahrhunderts in England in der zweiten Hälfte 16. Jahrhunderts gedruckte Musikalien vor.
Aus der neueren Zeit ist vor Immanuel Breitkopf in Leipzig zu nennen welcher Notendruck durch Selbständigmachung von Linien Noten etc. umwandelte und dadurch die Verengerung der Zahl erforderlichen Typen und ein eleganteres und korrekteres erzielte.
Die Lithographie verdrängte bald nach ihrer Erfindung den dahin noch geübten kostspieligern Stich auf Kupferplatten; Noten werden hierbei entweder direkt auf den lithographiert (graviert) oder von Zinnplatten übertragen in sie vorher mittels Stahlstempel eingeschlagen werden. Bei Auflagen kann der Druck auch von den selbst auf der Kupferdruckpresse erfolgen.
Auch die Chemitypie und die Zinkographie zur Herstellung von Notenplatten deren Druck auf Buchdruckpresse erfolgt verwandt; das Zinkätzverfahren erweist sich großen Auslagen als sehr zweckmäßig besonders wenn Noten nicht zugleich mit Liedertexten etc. begleitet Der Notensatz aus Typen empfiehlt sich namentlich Lehrbücher oder für mit Text versehene Liederbücher sich bei kleinern Auflagen aber zu kostspielig. Stereotypie wurde in Deutschland zuerst von K.Tauchnitz Erfolg beim Notendruck angewandt.
Im heutigen Computerzeitalter ist es jedem durch die Kombination aus Software und einem grafikfähigen Drucker möglich hochwertige Noten selbst zu setzen. finden hierfür spezialisierte Programme wie Capella oder Toccata . Selbst mit freier Software wie TeX ist -- in Verbindung mit einigem -- ein Notensatz realisiertbar.