Um 1582/83 kämpften mehrere Anführer um Macht über Jurchen wobei sich auch die Ming im Interesse ihres Grenzschutzes einmischten. Ein -Nikan Wailan- überfiel zusammen mit dem Ming-Befehlshaber Cheng-liang 1583 die Stadt Gure (Ku-le). Dabei auch ein neutraler Stammeshäuptling namens Giocangga getötet zum Schutz seiner Enkelin in die Stadt war.
Giocangga (Chüeh-chang-an) war Chef der Ningguta-i Wang in Hetu Ala am oberen Suksuhu-Fluß einer Untergruppe der Chien-chou-Jurchen. Da sein Sohn mit ihm gestorben war kam die Reihe an dessen ältesten Sohn Nurhaci. Der 25-jährige nun Nikan Wailan und zwang ihn zur zu den Ming. Als diese seine Auslieferung ablehnten versammelte ordnete und trainierte er Truppen erzwang dessen Hinrichtung (1586).
Nurchaci mußte sich besonders mit den aufstrebenden Yehe-Jurchen auseinandersetzen welche die Hulun-Konföderation dominierten. Li Cheng-liangs († 1618) Politik versuchte im der Ming-Dynastie gleichfalls den Aufstieg der Yehe verhindern was Nurhaci gelegen kam. Die Yehe ihre acht Verbündeten griffen Nurhaci schließlich mit 000 Mann an wurden aber besiegt (1593).
Im Interesse einer Rückendeckung unterwarf sich Ming-China und brachte zwischen 1590 und 1615 Mal den Tribut persönlich nach Peking. Er auch die Ming gegen die Japaner Toyotomi Hideyoshis in Korea (1592-98).
Nurhaci ordnete seine Armee in vier acht "Bannern" in denen mandschurische mongolische und Soldaten integriert wurden. Der Erfolg des Fürsten sich nicht nur auf seine militärische Organisation auch auch auf den Wohlstand der Chien-chou-Jurchen. betrieben über normalen Ackerbau und Pferdezucht hinaus Handel mit Perlen Pelzen und Bergwerks-Produkten dazu der Anbau und Verkauf von Ginseng.
In einem halben Dutzend Auseinandersetzungen vereinigte schließlich fast alle Jurchen zu einem Volk schon zu seiner Zeit in Mandschu umbenannt wurde. Offiziell erfolgte die Umbenennung erst 1635. 1616 gründete Nurhaci eine eigene ( Da Jin ) und forderte gleichzeitig die Ming heraus.
Im Frühjahr 1619 schlug er am Sarhu/Sa'erhu zwischen Mukden und Hingking vier gleichzeitig verschiedenen Straßen anrückende chinesische Armeen. Sie standen dem Befehl des Generals Yang Hao und 200 000 Soldaten darunter 20 000 Koraner 20 000 Yehe-Jurchen. Eine andere Zahl spricht 500 000 Mann. Yang Hao wurde danach und durch Xiong Tingbi ersetzt. Im Herbst eroberte Nurhaci erste chinesische Städte im Folgejahr waren es schon 70 kleine und große in Liaoning .
Nurhacis Regierung stützte sich zunächst auf Bruder Surhaci (1564-1611) und seinen Sohn Cuyen die als Mitregenten fungierten. Beide wurden hingerichtet Cuyen geschah das auf Verlangen seiner Brüder Manggultai Hung Taiji und eines Cousins. Desweiteren gab es große Minister unterschiedlicher Herkunft. Ein chinesischer Intellektueller Fan Wencheng († 1666) diente Nurhaci nach er wurde schließlich Großsekretär bzw. Kanzler.
Mit der weiteren Ausdehnung des Mandschureiches Liaoning gab es innere Probleme. Die Chinesen einfach versklavt und ins Stammland deportiert so die Bewirtschaftung des Landes stockte. Auf Nurhacis hin wurden nun möglichst viele unzuverlässig erscheinende getötet dafür aber die Deportation aufgehoben.
Im April 1625 wurde Mukden zur Hauptstadt gemacht. Dort starb Nurhaci 30. September 1626 im neuerbauten Kaiserpalast an Folgen eines Kanonenschusses in einer verlorenen Schlacht Ningyuan. Auf ihn folgte sein achter Sohn Abahai (Hung Taiji *1592/† 1643).