Mit rund 335 km² hat die in der Fläche eine erhebliche Ausdehnung. Bei rund 7.160 Einwohnern ist die Bevölkerungsdichte mit lediglich 21 4 EW/km² entsprechend – das entspricht in etwa dem Durchschnitt der Durchschnitt in Deutschland liegt mit 231 um mehr als das Zehnfache höher. Mit Unterbrechung sind die Einwohnerzahlen seit 1998 rückläufig.
Da sich die Gemeinde erst 1993 hat gibt es keine gemeinsame Geschichte vielmehr die Geschichte dieser Dörfer von den Städten Jüterbog Luckenwalde und vor allem auch vom Kloster Zinna geprägt. 1285 und 1307 wurden einige der Dörfer die zu Zeit zu Luckenwalde zählten gemeinsam mit Luckenwalde das Zisterzienserkloster Zinna verkauft. Im Amtserbbuch des Klosters vermerkten die Mönche (das erwähnte Dorf Melne gibt es nicht mehr):
Anno 1307 kauften wir den Sumpf Straßburg der Hälfte seiner Länge mit den fünf Dobbrichow Netkendorf Hentkendorf Melne und Mertensmohle von Heinrich von Trebbin Herrn in Blankensee.
Die 14 Dörfer die im Naturpark liegen sind mit einem nachgestellten° gekennzeichnet. Ferner einige Sehenswürdigkeiten angeführt. Neu eingerichtet wurden im Nuthe-Nieplitz 2004 mit dem Fläming-Walk fünf Nordic Walking -Rundkurse und eine Anfängerroute die mehrere Dörfer Gemeinde berühren. In Kemnitz ist ein für märkische Region typisches sogenanntes Nuthe-Nieplitz-Haus (früher auch Spiekerhus ) erhalten und saniert ein Bauerngehöft dessen vollständig aus Fachwerk besteht und dessen Speicher an den des Wohnhauses gestellt ist. (siehe Bild). In Ahrensdorfer Hachschara-Stätte wurden zwischen 1936 und 1941 jüdische Jugendliche auf die Ausreise nach Israel vorbereitet.
Nuthe-Nieplitz-Haus in Kemnitz
Ahrensdorf° Hachschara-Stätte (siehe oben und Web-Link)
Berkenbrück°
Dobbrikow° Fläming-Walk (Weinbergweg) demnächst Sitz der
Das Zitat aus dem Amtserbbuch Zinna entnommen: Christa und Johannes Wankowiak Unterwegs an Nuthe und Nieplitz. Porträt einer Landschaft. Auf alten Spuren und neuen Wegen . Stapp Verlag Berlin 1995. ISBN 3 87776 061 9.