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In Luckenwalde
Die Nuthe ist ein kleines brandenburgisches Flüsschen das am Nordrand des Flämings bei Dennewitz entspringt und neben kleineren die bekannteren Orte Jüterbog Luckenwalde Trebbin und die Gemeinde Nuthetal mit Saarmund als größter Stadt durchfließt. Nach ungefähr km Fließstrecke mündet die Nuthe in Potsdam in die Havel .
Ein großer Teil ihres Laufes führt die Nuthe durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz . Die feuchten grünen Wiesen ehemaligen Überschwemmungsgebiete kleineren Elsbrüche des Naturparks bieten dem Weißstorch und dem Reiher ideale Bedingungen; insbesondere der Reiher-Bestand nimmt den 1990er Jahren kontinuierlich zu.
Theodor Fontane spottete über die Nuthe und die kleinere Schwester Nieplitz verglichen mit diesen Strömen wirke die als zöge die Wolga an einem vorbei. Dennoch war die alte Nuthe im Gegensatz zur Nieplitz (vermutlich aus Slawischen: Die Unschiffbare ) in der Region des Zusammenflusses von und Nieplitz bei Gröben noch um 1880 bis zu 40m breit und vor verschiedenen Regulierungen in Teilen schiffbar. In einer aus den 1820er Jahren heißt es einleitend in der von Fontane:
Zwischen Jütchendorf und Gröben
Es war die Zeit wo wieder wie das zu drei vier Stämmen zusammengebolzte Floßholz langer langer Linie die Nuthe herunterkam um bei Potsdam in die Havel und dann Havelberg in die Elbe zu gehen. Und gewöhnlich hatte man auch diesmal wieder allerlei an Bord kommandiert die mit Rudern und in der Hand durch beständiges Abstoßen vom das Auf- und Festfahren des Floßholzes hindern Es waren ihrer elf lauter junge Bursche Trebbin und Thyrow her ... .
Bei Saarmund mit Abfluss eines Bewässerungskanals
Tief im Dunkel der Geschichte bleiben schon für Fontane geheimnisumwitterten Nutheburgen die nach seinen Angaben um die von Albrecht dem Bären um 1150 bestanden haben könnten. Etwas ausführlicher dazu Saarmund . Der Name "Nuthe" könnte germanischen Ursprungs sein und so viel bedeuten wie oder Rinne. Im Mittelhochdeutschen bedeutet "nuot" "Fuge" "Nut". Andere Interpretationen den Namen aus dem altdeutschen Nuth = Noth ab da die vielen gewaltigen heute noch nachvollziehbaren Überschwemmungen große Not mit sich brachten. Bis in das und 19. Jahrhundert hinein gab es immer Hochwasserkatastrophen: 1755. In diesem Jahre hat allhier wegen überhand genommenen großen Wassers kein Heu können werden und sind aus eben dieser Ursach beide Erndten gar schlecht ausgefallen. (Aus dem Gröbener Kirchenbuch wiedergegeben von
Mündung in die Havel Potsdam gegenüber Freundschaftsinsel
Das vielen West-Berlinern aus Vorwendezeiten noch bekannte Autobahndreieck Drewitz als Tor nach West-Berlin heißt inzwischen Dreieck Nuthetal (A 10 und A 115) und so den Autofahrer auf das landschaftliche Kleinod der Tür Berlins hin.