Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Obdachlosigkeit wird definiert als Zustand in dem über keinen festen Wohnsitz verfügen und im oder in Notunterkünften übernachten. Der veraltete Begriff bedeutet Unterkunft oder Wohnung.
Der Rückgang des sozialen Wohnungsbaus steigende und Mangel an preiswertem Wohnraum führten dazu seit Ende der 1980er Jahre zunehmend mehr Haushalte in Mietrückstände Räumungsklagen wegen Mietschulden sind der häufigste Anlass Wohnungslosigkeit. Weitere Anlässe können sein: Unzumutbarkeit oder Gebrauch der Wohnung Entlassung aus Gefängnissen Heimen Anstalten unvorhergesehene Notlagen (wie Brand- oder Wasserschäden) Zerwürfnisse.
Häufig treten folgende Ursachen für Obdachlosigkeit
Scheidung vom Ehepartner oder Trennung vom
Dieser starke Einschnitt in das Leben eines kann dazu führen dass er keinen Halt in der Gesellschaft findet was zu immer Abrutschen in der Gesellschaft führen kann. Häufig Obdachlosigkeit auch nach Trennung von einem gewalttätigen
Arbeitslosigkeit
Suchtverhalten wie Alkohol- oder Drogenabhängigkeit
Fehlende Resozialisierung nach Gefängnisaufenthalt
Nach einem Gefängnisaufenthalt schaffen einige Menschen den in ein bürgerliches Leben nicht mehr da keinen Halt mehr in der Gesellschaft haben sich eventuell frühere Freunde oder auch Familienmitglieder ihnen abgewandt haben.
Diese Ursachen können einzeln auftreten häufiger sind mehrere miteinander verknüpft.
Zur aktuellen Botschaft der Medien gehört die "Straßenkinder" nicht nur immer zahlreicher sondern immer jünger werden. Die Großstadtjugendämter besagen allerdings Gegenteil. Die Zahl der obdachlosen Kinder wird klein eingeschätzt.
Häufige Ursachen von Obdachlosigkeit bei Kindern Jugendlichen:
Problematisch ist nicht nur die Ausgrenzung der Gesellschaft; das Leben auf der Straße viele Gefahren auch für Leib und Leben: medizinische Betreuung unzureichende Möglichkeiten der Ernährung und unzureichender Schutz vor Witterungsbedingungen und gewalttätige und Übergriffe. Dadurch kommt es auch häufig zu und sozialen Folgeerscheinungen der Obdachlosigkeit die eine in die Gesellschaft zusätzlich erschweren.
Wichtigstes Mittel des Staates gegen die sind finanzielle Hilfen; in der Bundesrepublik Deutschland Linie durch Sozialhilfe (Übernahme von Unterkunftskosten teilweise auch von und Wohngeld . Beratungsstellen sollen die Betroffenen bei der von Wohnung und Arbeit unterstützen; häufig ist eine wirtschaftliche Beratung bezüglich Alkohol- oder Drogenabhängigkeit Umgang mit Geld und Schuldenregulierung erforderlich.
Präventiv wirken alle Maßnahmen im Bereich Suchtprävention der Jugendarbeit und der Resozialisierung mittelbar zur Verhinderung der Entstehung von Obdachlosigkeit.
Nach Schätzungen gibt es derzeit etwa Betroffene in Nordrhein-Westfalen davon rund 6500 Einpersonenhaushalte die z. in Ersatzwohnungen überwiegend aber ohne eigene Wohnunterkunft Sozialeinrichtungen (Frauenhäuser Gemeinschafts- und Notunterkünfte etc.) bei und Bekannte n oder auch ganz ohne leben und rund 4500 Mehrpersonenhaushalte die in Mehrzahl als Nutzungsberechtigte in bereitgestelltem Ersatzwohnraum leben.
Die Zahl der ordnungsbehördlich untergebrachten Personen um zehn Prozent geringer als Mitte 2002. verstärkte Einsatz vorbeugender Maßnahmen der Städte und hat in den letzten acht Jahren einen Rückgang der Zahl der Obdachlosen bewirkt.
Bei der Interpretation der Zahlen ist beachten dass es sich bei den statistisch Obdachlosen nur um Personen handelt mit deren die kommunalen Ordnungsbehörden befasst waren (Nichtsesshafte sowie sozialhilferechtlicher Maßnahmen mit Wohnraum versorgte Haushalte sind berücksichtigt). Tatsächlich ist die Dunkelziffer vermutlich höher.